...ältere Beiträge von mission-21.org

Kleine Schritte für mehr Gerechtigkeit

Bei der Herbstkampagne 2011/2012 «Frauen mit einer Mission!» rückt mission 21 benachteiligte Frauen im Weltsüden in den Fokus, zeigt aber auch, wo Frauen schon stark sind.

Warum Frauen weltweit Unterstützung brauchen, welche Rolle mission 21 dabei einnimmt und wie das Thema zu Kirchgemeinden hier in der Schweiz kommt, dazu hat Doro Adrian Mitarbeitende von mission 21 befragt:

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Neue Ökumenische Mitarbeitende im Einsatz

Seit Januar ist Karina Schumacher als Beraterin für Umweltfragen bei der Presbyterian Church in the Republic of Korea (PROK). Die Kirche unterstützt die noch junge Umweltbewegung Koreas und hat 2008 ein Ökologiezentrum gegründet. Gemeinsam mit dem EMS (Evangelische Mission in Solidarität) hat mission 21 die Agrarökonomin ausgesandt. Während ihres Einsatzes wird Karina Schumacher ein Umweltmanagement für Kirchgemeinden initiieren. «Die Bewahrung der Schöpfung liegt mir sehr am Herzen», sagt die 27jährige, «und ich bin davon überzeugt, dass wir in christlicher Solidarität eine Welt ohne Hunger gestalten können.»

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Ben und Lydia von Gunten unterstützen seit Anfang des Jahres das Spital Manyemen in Kamerun in den Bereichen Medizinaltechnik und Pflege. Sie sind mit ihren Töchtern Aveline und Maëlle ausgereist. Sie kennen Afrika von mehreren Aufenthalten dort und sagen: «Die Gegensätze sind extrem: zwischen opulentem Luxus und schnüffelndem Strassenkind steht oft nur eine dünne Betonmauer. Wir sind jedoch überzeugt, dass Afrika grosses Potential hat. Vielerorts herrscht Aufbruchstimmung.» Ben von Gunten freut sich auf die Zeit dort: «Die Umgebung ist faszinierend und das Spital hat eine bedeutende Stellung in der Region. Wir freuen uns, dort arbeiten zu dürfen.»

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Adventskalender-Nachlese

Bei unserem Adventskalender gab es jeden Tag etwas zu hören, zu lesen oder zu gewinnen. Wir freuen uns über die vielen Interessierten, die hinter die Türchen geschaut haben! Elisabeth Wüest hat dabei ein Foto auf Leinwand gewonnen. Unter mehreren Motiven aus unserer Herbstkampagne «Frauen mit einer Mission!» hat sie sich für dieses Familienhaus in Tinangol, Sabah entschieden. «Ich habe dieses Bild ausgewählt, weil im Vergleich so gut zu sehen ist, wie privilegiert wir in der Schweiz wohnen können. Gerne sehe ich es auch mit unsern Enkelkindern an!»

Die ehemalige Basler Missionarin Marie-Claire Barth im Gespräch mit Telebasel

Am 23. Dezember 2011 war Marie-Claire Barth zu Gast in der Sendung «061live» des regionalen Fernsehsenders Telebasel.

Die 84-jährige Theologin hatte am Freitag, 25. November 2011, die Ehrendoktorwürde der Theologischen Fakultät der Universität Basel erhalten. Die Schwiegertochter des Systematikers Karl Barth setzt sich seit über einem halben Jahrhundert für die Entwicklung von Kirche und Gesellschaft in Indonesien ein. Der Inselstaat in Südostasien ist ihre zweite Heimat: «Wenn man sehr intensiv in einer Minderheit arbeitet, gehört man irgendwann dazu», so die Pfarrerin, Theologin im ökumenischen Geist mit einer grossen Leidenschaft für die offene und «partizipative», gemeinschaftliche Bibelarbeit.

Marie-Claire Barth erhält die Würde einer Ehrendoktorin der Theologischen Fakultät an der Universität Basel für ihr jahrzehntelanges Engagement in der Ausbildung von Theologinnen und Theologen in Indonesien, ihre pazifistische Arbeit für das friedliche Zusammenleben der Menschen im Vielvölkerstaat Indonesien sowie ihren beharrlichen Einsatz für die Rechte von Frauen im Rahmen ihrer Arbeit für die Basler Mission, dem grösster Trägerverein von mission 21 in Basel.

» Lesen Sie hier die ganze Medienmitteilung

» Lesen Sie hier ein ausführliches Porträt über Marie-Claire Barth bei onlinereports

Denken in Bildern

Die Ethnologin Barbara Frey Näf hat das Online-Archiv der Basler Mission mit aufgebaut und weiss Bescheid über 30'000 Bilder der Missionsgeschichte. Nun wird die langjährige Mitarbeiterin von mission 21 pensioniert.
Katrin Pilling hat sie für den interkantonalen Kirchenboten porträtiert.

Der direkteste Zugang zur Welt von Barbara Frey Näf führt über das historische Bildarchiv der Basler Mission. Es ist eine leise Welt voller stummer Zeitzeugen, die dennoch viel zu «erzählen» haben: über die unterschiedlichsten Kulturen, über die frühen Missionare, ihre Begegnungen mit den Einheimischen und über den «Blick auf das Fremde».            

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next steps zu mehr Geschlechtergerechtigkeit

Karrierefrauen aus Wirtschaft, Kirche, Politik, Bildung und Journalismus haben am 4. November im bildungszentrum21 in Basel über die Frage diskutiert: Hat die Frauenbewegung ihre Ziele erreicht? Die Antwort ist Jein: Denn die rechtliche Gleichstellung von Frauen und Männern ist zwar auf dem Papier erreicht, doch mit der Umsetzung hapert es bisweilen gewaltig.

Die Veranstaltung ist eine gemeinsame Initiative von mission 21 mit dem Tagungsort Leuenberg der reformierten Kirche Baselland im Rahmen der Herbstkampagne «Frauen mit einer Mission!».

Welche Schritte sind nötig, damit wir auf dem Weg zur Gleichstellung weiter kommen? Die Gäste des Podiums mit persönlichen Antworten und ihren Voten für die Zukunft:

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Im Eingangsreferat zeigte Esther Füller anhand statistischer Zahlen auf, dass es auch in der Schweiz in Sachen «Gleichstellung» noch viel Nachholbedarf gibt.

Anlässlich des Podiums hat mission 21 ein Interview mit der neuen Pfarrerin am Basler Münster geführt. In diesem Beitrag über Caroline Schröder Field geht es unter anderem um die Rollenverteilung zwischen Männern und Frauen, um den Stellenwert der ehrenamtlichen Arbeit in der Kirche und um faszinierende Frauenfiguren in der Bibel:

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Kürbisse, Blumen, Handarbeit und mehr: Eindrücke vom Herbstbazar 2011

Ein echtes Herbst-Higlight war er, der Bazar von mission 21. Über 50 Freiwillige haben ihn nicht nur zu einem farbenfrohen, duftenden, einladenden grossen Markt werden lassen, sondern auch zu einem wunderschönen Ort für viele Begegnungen. Fast 33'000 Franken Erlös gab es beim diesjährigen Bazar. Von dem Geld profitieren Frauen und ihre Familien in Kamerun.

Im Missionsarchiv entdecken Besucher eine packende Welt von nah und fern, von gestern und heute.

An der diesjährigen Gönnerclub-Veranstaltung des Archivs drehte sich alles um seine Nutzung. Die «Friends of the Archives» stöberten in der zum Lesesaal umfunktionierten Kapelle des Missionshauses und wurden zu Entdeckerinnen und Entdeckern, unterstützt von den Mitarbeitenden des Archivs.  

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Radiogespräch mit Claudia Zeising: «Frauen erleben, dass sie etwas wert sind!»

Claudia Zeising ist Ökumenische Mitarbeiterin von mission 21 in Tansania. Seit zwei Jahren berät sie die Frauenarbeit der Herrnhuter Brüdergemeine in Tansania, einer Partnerkirche von mission 21. Von der kleinen Missionsstation Rungwe aus trägt sie dazu bei, dass Frauen in ihren Rechten gestärkt werden und sie Wege aus der Armut finden. Besonders wichtig ist dabei die Begleitung von Menschen mit HIV/Aids. Im Interview mit WDR 5 berichtet Claudia Zeising ausführlich von ihren Erfahrungen.

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Teil 1: Claudia Zeising im WDR5-Tagesgespräch am 20. September 2011
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Teil 2 des Radiointerviews

Austausch Südkorea – Schweiz 2011

Eindrücke vom Besuch einer südkoreanischen Delegation in der Schweiz

mission 21 ist mit zwei presbyterianischen Kirchen in Südkorea freundschaftlich verbunden. Alle zwei Jahre findet ein Besuch statt, vom 25. August bis 7. September 2011 hielt sich eine Delegation aus Südkorea in der Schweiz auf. Die Delegation besuchte lokale Kirchgemeinden und kirchliche Organisationen wie den Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund (SEK) oder den Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK). Daneben unternahm die Delegation eine Reise quer durch die Schweiz, die – als Heimatland des Calvinismus – für die beiden südkoreanischen Partnerkirchen grosse Bedeutung hat.

 

Ende August waren Pfarrer Kim und Pfarrer Lim zu Gast in der Kirchgemeinde Reigoldswil. Einen Bericht mit Fotos gibt es dazu auf der Seite der Reigoldswilder Kirchgemeinde.

Wenn das Appenzeller Hackbrett auf afrikanischen Chorgesang trifft...

...dann feiert mission 21 Geburtstag! Aber hören und sehen Sie selbst, wie klang- und farbenfroh es beim Missionsfest am 19. Juni zugegangen ist:

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Eine Auswahl an hoch aufgelösten Fotos vom Missionsfest 2011 finden Sie in unserer Bildergalerie.

Zum Zehnjährigen: Rückblicke und Ausblicke.

Was macht mission 21 aus?

Sicherlich auch die vielen Menschen, die weltweit mitarbeiten und das Anliegen der christlichen Partnerschaft teilen.

Beim Ehemaligentag von mission 21 haben wir frühere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach ihren Erfahrungen mit und Wünschen zum zehnten Geburtstag von mission 21 gefragt.

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Ehemalige Mitarbeitende über ihre Verbindung zu mission 21
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Was sie an der Arbeit mit mission 21 geschätzt haben
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Geburtstagswünsche zum Zehnjährigen

Sonnenschein und buntes kirchliches Treiben beim Tag der Kirchen am Rheinknie

Rund 6'500 Christen aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz haben am Sonntag, 29. Mai, gemeinsam den dritten «Tag der Kirchen am Rheinknie» gefeiert. Dazu gehörte der Festgottesdienst im Basler Münster, 50 Workshops und Seminare und der Markt der Möglichkeiten rund um das Münster. Mittendrin war auch ein Stand von mission 21. Neben Informationen rund um das Thema internationale christliche Partnerschaft gab es ein Glücksrad mit Quizfragen zu den Ländern, in denen mission 21 Projekte unterstützt und Instrumente aus aller Welt.

Für die Diashow auf das erste Bild klicken und dann immer dem Pfeil nach.

Ausserdem hat mission 21 drei Workshops gestaltet: Unter dem Thema «Eine bittere Lektion» hat die ehemalige ökumenische Mitarbeiterin Christine Gühne von ihren Erfahrungen in Nigeria berichtet. Die Teilnehmenden diskutierten über die Rolle von Religionsgemeinschaften in Konflikten. Im Workshop rund um das Thema interkulturelle Kommunikation lernten Schweizer, Franzosen und Deutsche sich und die anderen besser kennen. «Es war toll, wie sie sich drauf eingelassen haben», erzählt Barbara Moser, Studienleiterin junge Erwachsene bei mission 21. «So ist wirklich eine interkulturelle Begegnung entstanden». Beim dritten Kurs «Bibel Teilen» wurde eine Bibel-Les-Methode vorgestellt, die in Afrika und Lateinamerika immer beliebter wird. Ziel der so genannten «Lumko-Methode» ist es, zu entdecken, welche lebensverändernde Kraft in biblischen Texten steckt. Vergeben lernen, Teilen üben oder Treue halten: «Das nehmen Menschen viel lieber an, wenn sie es selbst so in der Bibel finden und es ihnen nicht von westlichen Theologen vorgesetzt wird», sagt Studienleiter Christian Weber. «Ich habe dann noch aus meiner eigenen Erfahrung im Kongo erzählt, wie dort solche kleinen Bibelgruppen funktionieren.»

Doris Grohs berichtet über Japan

Doris Grohs, Projektverantwortliche für Ostasien bei mission 21, war in der ersten Maihälfte in Katastrophengebieten in Japan. Beim Radiosender FM1 lief am Sonntag, 29. Mai, ein Kurzbericht über ihre Reise. 

Teil 1: Persönliche Eindrücke

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Teil 2: Wie kommt die Hilfe in Japan an?

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Zum Lesen: Doris Grohs im Interview mit Anna Wegelin.

02. April 2012

«Gerechtigkeit schmeckt!»

Aktionstag mit Spitzenköchin Tanja GranditsDetail


22. March 2012

«Mit Spiritualität und Spaten»

Das neue contigo über die Rolle der Religion in der Entwicklungs-zusammenarbeit ist da.Detail


05. March 2012

Die neuen nachrichten und der auftrag zum Thema Religion und Frieden

Unter dem Motto «Im Namen der Religion» geht es um die Frage: Welche Rolle spielt Religion in...Detail


21. December 2011

Agenda Hujambo Afrika in Basel

Dienstag, 29. Mai 2012, 11:00 bis 13:30

Ein Chor aus Tansania zu Besuch in BaselDetail


19. January 2012

Agenda Missionsfest 2012

Sonntag, 1. Juli 2012, 10:00 bis 18:00

Im Anschluss an die Abgeordnetenversammlung von mission 21 findet am 1. Juli um 10 Uhr der...Detail


05. March 2012

Begegnungsreise nach China

Donnerstag, 4. Oktober 2012 bis Dienstag, 23. Oktober 2012

Reisestationen: Bejing-Xian-Nanjing-Shanghai-Guilin- Heyuan-Shenzen-Hongkong. Detail