
Stärkung der Umweltbewegung in Südkorea
Seoul
Die im Dezember 2007 von einem Tankerunglück verursachte Ölkatastrophe und das aktuell geplante Grossprojekt der koreanischen Regierung (Begradigung der vier grössten Flüsse) haben die koreanische Bevölkerung aufgerüttelt und das Bewusstsein für das fragile Ökosystem des Landes gestärkt. Vermehrt kommt es auch zu öffentlichen Protestaktionen. Die Presbyterian Church in the Republic of Korea (PROK) übernimmt in der jungen Ökologiebewegung eine aktive Rolle und gründete im Jahr 2008 das Ecology Community Movement Center (ECMC). Dieses Ökologiezentrum motiviert Christinnen und Christen, sich aktiv für den Schutz der Schöpfung einzusetzen. Seit Januar 2012 arbeitet Karina Schumacher aus Deutschland im Auftrag von mission 21 und dem EMS - Evangelische Mission in Solidarität - im Zentrum mit. Ziel ihrer Tätigkeit ist es unter anderem, ein kirchliches Umweltmanagementsystem für die Gemeinden, vergleichbar mit dem Grünen Gockel in Deutschland, aufzubauen.
Mitarbeitende:
Karina Schumacher unterstützt die Presbyterianische Kirche Koreas in dem 2008 gegründeten «Ecology Community Movement Centre». Sie wird sich für das Umweltengegement der Kirchgemeinden einsetzen.




