
Frauen mit einer Mission in der Schweiz
Karrierefrauen aus Wirtschaft, Kirche, Politik, Bildung und Journalismus haben am 4. November 2011 im bildungszentrum21 in Basel über die Frage diskutiert: Hat die Frauenbewegung ihre Ziele erreicht? Die Antwort ist Jein: Denn die rechtliche Gleichstellung von Frauen und Männern ist zwar auf dem Papier erreicht, doch mit der Umsetzung hapert es bisweilen gewaltig.
Die Veranstaltung war eine gemeinsame Initiative von mission 21 mit dem Tagungsort Leuenberg der reformierten Kirche Baselland im Rahmen der Herbstkampagne «Frauen mit einer Mission!».
Anlässlich des Podiums hat mission 21 ein Interview mit der neuen Pfarrerin am Basler Münster geführt. In diesem Beitrag über Caroline Schröder Field geht es unter anderem um die Rollenverteilung zwischen Männern und Frauen, um den Stellenwert der ehrenamtlichen Arbeit in der Kirche und um faszinierende Frauenfiguren in der Bibel:
Hier äussern sich alle Teilnehmerinnen sowie die Moderatorin des Podiums zu der Frage, wo die Schweiz in Sachen Gleichberechtigung steht und welche Schritte noch nötig sind:
Beitrag zur Herbstkampagne 2011: «Frauen mit einer Mission!»
Kleine Schritte für mehr Gerechtigkeit
Warum Frauen weltweit Unterstützung brauchen, welche Rolle mission 21 dabei einnimmt und wie das Thema zu Kirchgemeinden hier in der Schweiz kommt, dazu hat Doro Adrian Mitarbeitende von mission 21 befragt:
Armut hat ein weibliches Gesicht
Unter diesem Titel hat der Sender Life Channel einen Beitrag gebracht. Auf der homepage des Senders heisst es dazu: In unserer Welt ist das Geld ungerecht verteilt: Den Menschen in ein paar wenigen reichen Ländern geht es gut, andere schlagen sich irgendwie durch. Und dann gibt es die Armen in den sogenannten Entwicklungsländern – wobei es sogar auch bei ihnen markante Unterschiede gibt. Denn der Grossteil der Menschen, die in extremer Armut leben, sind Frauen. Die Herbstkampagne von mission 21 will diesbezüglich sensibilisieren.
Ernesto Cardenal in Basel
Seine Vision einer gerechteren Welt drückt der berühmte Befreiungstheologe Ernesto Cardenal durch seine Poesie aus. Begleitet wird er dabei oft von der Band «Grupo Sal», so auch dieses Frühjahr in Basel. Die Veranstaltung gehörte zur Kampagne von Brot für alle und Fastenopfer «Des einen Schatz, des andern Leid – Bodenschätze und Menschenrechte».
An dem Abend ging es um Goldabbau in Peru, um das Leid der Menschen, die Coltan für unsere Mobiltelefone abbauen - und um die Liebe. Hören Sie hier Eindrücke eines besonderen Abends.




