Projekte des Monats

Jeden Monat stellen wir Ihnen ein Projekt vor. Wir lassen Partner und Mitarbeitende vor Ort zu Wort kommen und lassen Sie wissen, wo genau Unterstützung nötig ist. Danke für Ihre Mithilfe!

Auf dieser Seite können Sie sich über die vergangenen Projekte des Monats informieren.

Projekt des Monats April: Die «Unsichtbaren» der palästinensischen Gesellschaft

Menschen mit geistiger Behinderung werden in Palästina nicht beachtet und kaum gesehen. Die Gesellschaft klammert sie und ihre Lebensbedingungen aus, der Staat fördert sie nicht. Wenn in eine Familie ein geistig behindertes Kind geboren wird, ist sie damit allein gelassen, es zu betreuen und zu fördern – und dementsprechend damit häufig überfordert. Das Förderzentrum «Sternberg» der Herrnhuter Brüdergemeine, Partner von mission 21, ist eines der wenigen Projekte in Palästina, das sich dieser Problematik annimmt und die betroffenen Menschen «sichtbar» macht.

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Projekt des Monats März: Interreligiöse Zusammenarbeit für Demokratie und Frieden in Indonesien

Ein Taxifahrer sei von Christen zum Tode gefoltert worden, verbreiteten Unbekannte letzten Herbst per SMS und Twitter. Daraufhin gingen Muslime und Christen laut einem Bericht der NZZ in der Provinzhauptstadt der Molukken mit Macheten und Steinen aufeinander los.

Immer wieder kommt es in Indonesien zu Spannungen, Konflikten und offener Gewalt zwischen Angehörigen verschiedener Religionen. Von den 240 Millionen Einwohnern sind über 80 Prozent muslimisch und rund 15 Prozent christlich. mission 21 unterstützt interreligiöse Initiativen im Rahmen des Projekts «Interreligiöse Zusammenarbeit für Frieden und Demokratie».

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Projekt des Monats Februar: Gemeinsam am Frieden bauen in Nigeria

Die Lage in Nigeria ist explosiv und die Situation verworren. Immer wieder kommen bei Anschlägen der islamistischen Gruppierung Boko Haram Hunderte von Menschen ums Leben. Seit dem Anschlag auf eine katholische Kirche nördlich von Abuja am 25. Dezember 2011 hat die Gewalt wieder zugenommen. Die Kirche der Geschwister in Nigeria (EYN), Partnerkirche von mission 21, sieht das friedliche Zusammenleben der Menschen akut gefährdet. Sie bemüht sich seit vielen Jahren um ein vertrauensvolles Klima zwischen den christlichen Kirchen und den muslimischen Gemeinschaften im Nordosten Nigerias.

» Lesen Sie ein Interview mit dem nigerianischen Friedensforscher Yakubu Joseph und erfahren Sie mehr über die Arbeit der EYN

DRS Radiointerview zur aktuellen Lage in Nigeria: Interview mit dem Programmverantwortlichen für Nigeria von mission 21, Jochen Kirsch, am 14. Januar 2012 auf Radio DRS 1.

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Projekt des Monats Januar: Solidarisch handeln in Chile

Chile gehört zwar zu jenen Ländern Lateinamerikas mit dem höchsten Wirtschaftswachstum. Doch fast nur die Reichen und Mächtigen profitieren davon. Ein grosser Teil der Bevölkerung ist vom Wohlstand ausgeschlossen. Das ökumenische Ausbildungszentrum, Partner von mission 21, setzt sich seit seiner Gründung 1982 für wirtschaftliche und soziale Gerechtigkeit, für einen respektvollen Umgang mit der Umwelt und für den Frieden ein.

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Projekt des Monats Dezember: Ganzheitliche Förderung in Tinangol

Ein Drittel der Menschen im malaysischen Gliedstaat Sabah lebt in Armut; die indigene Bevölkerung auf dem Land, die sogenannten Rungus, ist in besonderem Masse betroffen. Und die Situation der Frauen in den abgelegenen Dörfern ist oft besonders prekär: Sie haben kaum Schulbildung, heiraten jung und müssen die Familie unterhalten, während ihre Männer das Dorf wegen Arbeitssuche verlassen. mission 21 unterstützt diese Frauen im Dorf Tinangol im Zentrum für Frauenförderung.

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Projekt des Monats November: Gegen Gewalt an Frauen

Der Entwicklungsdienst der methodistischen Kirche in Chile SEDEC (Servicio para el desarrollo y la educación comunitaria), Partner von mission 21, setzt sich seit seiner Gründung 1983 für benachteiligte Frauen und ihre Familien ein, unterstützt die indigene Bevölkerung und arbeitet im Bereich der Gesundheitsförderung. mission 21 fördert das Projekt im Rahmen der Herbstkampagne «Frauen mit einer Mission!»

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Projekt des Monats Oktober: Starke Frauen in Kamerun

Die Frauen tragen in der kamerunischen Gesellschaft die Hauptverantwortung für Haushalt, Familie und Landwirtschaft. Trotzdem können sie auf politischer und gesellschaftlicher Ebene kaum entscheiden, das ist den Männern vorbehalten.

Die Presbyterianische Kirche reagiert mit einem vielfältigen Kursangebot auf diese Umstände und unterstützt die Frauen, die Bürden ihres Alltags zu bewältigen und ihre finanzielle Abhängigkeit zu verringern.

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Projekt des Monats September: Frauen auf dem Weg in die Unabhängigkeit

Die Rollenaufteilung zwischen Mann und Frau ist in Indonesien nach wie vor sehr traditionell. Frauen sind hauptsächlich für die Hausarbeit und die Kindererziehung verantwortlich. Nur wenige machen eine Berufsausbildung. Vielen droht ein Leben in Abhängigkeit von ihren Partnern und Familien.

mission 21 leistet ganzheitliche und nachhaltige Hilfe. Sie unterstützt benachteiligte Frauen dabei, ein unabhängiges Leben in Würde zu führen. Gemeinsam mit der Frauensektion der Evangelischen Kirche in Kalimantan (GKE) bietet mission 21 Frauen in Banjarmasin Nähkurse an.

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Projekt des Monats August: Theologie als Weg zu mehr Dialog

«Wir arbeiten mit am integrierenden Projekt von Jesus», sagt Abraham Colque, Direktor des ISEAT, dem Ökumenischen Institut für Andine Theologie in Bolivien. Lange genug hat er miterlebt, wie Menschen aufgrund ihrer indigenen Wurzeln ausgegrenzt werden. Nicht nur in der Gesellschaft, sondern auch in vielen Kirchen. Im ISEAT gibt es keine religiösen oder kulturellen Grenzen. Ein wichtiges Thema ist die Entwicklung einer indigen-christlichen Theologie. «Wir versuchen zu verstehen, was es bedeutet, gleichzeitig Indigener und Christ zu sein», sagt Abraham Colque, der selbst zum Volk der indigenen Aymara gehört.

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Hier können Sie einen Ausschnitt des Interviews mit Abraham Colque auf Spanisch hören.

Projekt des Monats Juli: Gleiche Zukunftschancen für alle!

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Nach der Primarschule müssen viele Kinder in Sabah (Malaysia) auf den Besuch einer weiterführenden Schule verzichten. Die Mittelschulen liegen meist weit enfernt in den Städten und sind deshalb für viele Kinder aus ländlichen Gebieten kaum zu erreichen. Gemeinsam mit der Protestantischen Kirche in Sabah (PCS) unterstützt mission 21 Schülerheime in der Nähe von Mittelschulen. Damit schenken sie jungen Menschen neue Zukunftsperspektiven. 

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Projekt des Monats Juni: Für ein Leben ohne Gewalt

Peru kämpft mit vielen verschiedenen Formen von Gewalt. Am meisten verbreitet ist häusliche Gewalt, Opfer sind vor allem Frauen und Kinder. Betroffene tragen das Erlebte oft jahrelang mit sich herum und fühlen sich mit ihren Ängsten und Depressionen allein gelassen. Bei Emaús, einem Partner von mission 21, bekommen Gewaltopfer seelsorgerliche und juristische Hilfe. In Workshops lernen sie Wege aus der Gewalt kennen - und sie lernen, wie wertvoll sie selbst sind.

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Projekt des Monats Mai: Manyemen

Spital Manyemen in Kamerun - Gesundheitsversorgung auf dem Land

Wer in Kamerun an Lepra oder Tuberkulose erkrankt ist, wird häufig ausgeschlossen, die Krankheiten sind ein Stigma. Die Mitarbeiter des Spitals in Manyemen pflegen die Erkrankten in einem Rehabilitationszentrum.

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Kinder leiden am meisten unter den Folgen von HIV/Aids. Hier hilft mission 21 mit einem Programm für Waisenkinder in Tansania.