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Projekte in Bolivien
Partnerorganisationen in Bolivien

Projekte von mission 21 in Bolivien

La Paz: Kirchliche und soziale Basisarbeit, IELB
La Paz: Theologie im interkulturellen Dialog, ISEAT
Mocomoco: Integrale Entwicklungszusammenarbeit, PIM
Caranavi: Alternative Produktion für Kleinbauernfamilien
El Alto: Frauenhaus Suma Jakaña

La Paz: Kirchliche und soziale Basisarbeit, IELB
Die Mitglieder der Evangelisch-Lutherischen Kirche Boliviens (Iglesia Evangélica Luterana Boliviana) stammen vorwiegend aus ländlichen Gebieten und gehören der indigenen Volksgruppe der Aymara an. Sie leben zum Teil weit abgelegen in sehr einfachen Verhältnissen. Die Kirche legt grosses Gewicht auf die theologische Weiterbildung ihres Personals, um zum besseren Kontakt unter den verschiedenen Gemeinden beizutragn, die Funktion von kirchlichen Mitarbeitenden sowie  Laienpfarrerinnen und -pfarrern zu stärken und sie für ihre sozialen, pastoralen und liturgischen Aufgaben vorzubereiten. In dieser theologisch-pastoralen Weiterbildungsarbeit wird besonderes Augenmerk auf die Förderung und Unterstützung der jüngeren Generation und der Frauen gelegt.
Projektnummer 420.1003

--> Bilder zum Projekt Nr. 420.1003

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La Paz: Theologie im interkulturellen Dialog, ISEAT
Das Höhere Ökumenische Institut für Andine Theologie, Instituto Superior Ecuménico Andino de Teología (ISEAT), in La Paz, bietet evangelischen und katholischen Studierenden eine theologische Ausbildung auf universitärem Niveau an. Daneben existiert eine bibelkundliche und seelsorgerliche Grundausbildung. Alle Studienprogramme berücksichtigen die ethnische, kulturelle und religiöse Vielfalt der Andenregion und sehen sich der Ökumene und dem interkulturellen Dialog verpflichtet. Mitten in den gesellschaftlichen Konflikten Boliviens bietet das ISEAT den Kirchen eine Plattform, um sich gemeinsam mit den aktuellen Themen auseinanderzusetzen und eine Stimme der Kirchen zu entwickeln.
Projektnummer 420.1005

--> Detailinformationen zum Projekt Nr. 420.1005 (PDF)

--> Bilder zum Projekt Nr. 420.1005

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Mocomoco: Integrale Entwicklungszusammenarbeit, PIM
Das Team des Integralen Projekts Mocomoco, Proyecto Integral Mocomoco (PIM), setzt sich für eine integrale und nachhaltige Entwicklung der Region ein. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Förderung der Gesundheitsvorsorge vor allem für Frauen und Hilfestellung bei Fragen rund um die Geburt. Durch die dezentrale Anlage der Gesundheitszentren und die starke Gewichtung der Hausbesuche gelang es dem PIM, die Mütter- und Kindersterblichkeit beträchtlich zu senken. Die Aktivitäten in der Landwirtschaft dienen nicht nur der Verbessserung der Ernährung, sondern stellen zunehmend auch eine Alternative zur Sicherung eines kleines Einkommens dar. Zum integralen Ansatz gehört auch die Verbesserung der Wohnsituation: Dies versucht das PIM in Kooperation mit dem staatlichen Wohnungsbau zu verwirklichen.
Projektnummer 420.1013

--> Detailinformationen zum Projekt Nr. 420.1013 (PDF)

--> Bilder zum Projekt Nr. 420.1013

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Caranavi: Alternative Produktion für Kleinbauernfamilien
Die Stiftung Uñatatawi (Mein Erwachen) betreut seit 1998 ein Projekt zur biologischen Produktion von Gewürzen und Heilpflanzen im Dorf «7 Estrellas». In der Provinz Caranavi, wo sich das Dorf befindet, wird vorwiegend Kaffee angepflanzt. Da vielerorts der Kaffee die einzige Einnahmequelle ist, sind die Bauernfamilien einseitig von der Preisentwicklung des Kaffees abhängig und weichen nicht selten auf den Cocaanbau als Alternative aus. Durch den Anbau von Kräutern und Heilpflanzen und deren Weiterverarbeitung erwirtschaften die Familien ein zusätzliches Einkommen, was gleichzeitig zu einer Diversifizierung der landwirtschaftlichen Produktion führt. Neue Investitionen in der Produktion ätherischer Öle und der Herstellung natürlichen Süssstoffs durch Anbau, Trockung und Weiterverarbeitung von Stevia versprechen zusätzliche Unabhängigkeit. Das Projekt hat sich von ursprünglich sieben auf mittlerweile zehn Dörfer der Region ausgeweitet.
Projektnummer 420.1016

--> Detailinformationen zum Projekt Nr. 420.1016 (PDF)

--> Bilder zum Projekt Nr. 420.1016

--> Sendung Schweizer Fernsehen zum Projekt Nr. 420.1016

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El Alto: Frauenhaus Suma Jakaña
El Alto, die Nachbarstadt von La Paz auf der andinen Hochebene, dem Altiplano, ist das Auffangbecken von Migrantinnen und Migranten aus dem ländlichen Hochland Boliviens. Oft finden sie dort jedoch keine Arbeit und haben auch keine Möglichkeit mehr, sich selber zu versorgen. Dies führt zu grossen sozialen Spannungen und Frustration, die auch innerfamiliäre Gewalt zur Folge haben. Die ursprünglich aus kirchlicher Initiative entstandene Frauengruppe Suma Jakaña nimmt Frauen auf, die unter physischer oder psychischer Gewalt leiden. Das Frauenhaus bietet einen Freiraum, in dem Frauen vor Übergriffen geschützt sind, über ihre Rechte informiert werden, ihr Selbstbewusstsein wieder aufbauen können und auch das Gespräch mit Männern gesucht wird. Es hat Kapazität, um jährlich 80 Frauen und 100 Kinder aufzunehmen und professionell zu betreuen. Zudem werden Frauen und Jugendliche in einer separaten Anlaufstelle zu Themen innerfamiliärer Gewalt auch ambulant betreut und beraten.
Projektnummer 420.1006

--> Detailinformationen zum Projekt Nr. 420.1006 (PDF)

--> Bilder zum Projekt Nr. 420.1006

--> "Für viele Frauen und Kinder ist es eine neue Erfahrung, dreimal am Tag eine Mahlzeit zu haben" - ein Bericht aus dem Frauenhaus vom August 2007 (PDF)

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