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Projekte in Chile

Partnerorganisationen in Chile

Projekte von mission 21 in Chile

Santiago, Concepción: Theologische Ausbildung im chilenischen Kontext
Santiago: Ökumenisches Zentrum für soziale Gerechtigkeit
Santiago: Bildungszentrum zur Stärkung der Zivilgesellschaft
Concepción: Frauen, Gesundheit und indigene Bevölkerung
Santiago: Gewalt überwinden durch Sensibilisierung
Santiago: Genderbewusstsein durch Bildung

WICHTIG!: Wiederaufbau nach dem Erdbeben
Nach dem starken Erdbeben in Concepcion, Chile, Ende Februar leidet das Land unter den Folgen der Katastrophe. Dauernde Nachbeben versetzen die Menschen weiterhin in Panik. Die sozialen Unruhen, die nach dem Erdbeben ausbrachen, sind mittlerweile durch das Militär unter Kontrolle gebracht worden.
Doch entstehen nun innerhalb der evangelikalen Kirchen Tendenzen, die Zerstörungen beim Nachbarn als Strafe Gottes und Indiz für zu wenig frommen Lebenswandel zu werten. Ausgrenzung statt Solidarität ist die Folge. mission 21 setzt dagegen und engagiert sich zusammen mit Partnern vor Ort für eine nachhaltige Aufbauhilfe. Diese soll all denjenigen zugute kommen, die sie am dringendsten benötigen.

Damit der Wiederaufbau nach der Nothilfe zügig beginnen kann, hat mission 21 ein Sonderkonto «Wiederaufbau Chile» eingerichtet. Spenden können Sie mit dem Vermerk "Wiederaufbau Chile / Projekt-Nr. 426.1005" auf das Postcheckkonto PC 40-726233-2 einbezahlen. Hier haben Sie auch die Möglichkeit, online zu spenden.
Vielen Dank für Ihre Hilfe!

Unsere chilenischen Partner haben einen eigenen Internetauftritt - schauen Sie doch vorbei!

Santiago, Concepción: Theologische Ausbildung im chilenischen Kontext
Als einzige theologische Ausbildungsstätte Chiles mit einer ökumenischen Trägerschaft bietet die  Evangelisch-Theologische Gemeinschaft von Chile (CTE) Studierenden aus verschiedenen evangelischen Kirchen eine Aus- und Weiterbildung auf akademischen Niveau an. Die theolgoische Ausbildung, die sich vor allem an Personen aus den evangelischen Kirchen richtet, ist ganzheitlich und offen für die Diversität der christlichen Visionen. In den verschiedenen Ausbildungsprogrammen wird die geistliche und intellektuelle Vorbereitung vertieft, indem auch die Themen Gender, liturgische Ausbildung und interreligiöser Dialog hervorgehoben werden. Die Mehrheit der Studierenden kommt aus Pfingstkirchen der armen Bevölkerungsschichten.
Projektnummer 426.1004

--> Detailinformationen zu Projekt Nr. 426.1004 (PDF)

--> Bilder zum Projekt Nr. 426.1004

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Sabine Dievenkorn ist promovierte Theologin, Pastorin und Lehrerin. Ab März 2008 arbeitet sie als Dozentin für Praktische Theologie an der Evangelischen Theologischen Fakultät der CTE am Sitz in Concepción. Andreas Dievenkorn hat zugunsten der Familie bei Geburt der Kinder seine selbständige Tätigkeit in der Baubranche aufgegeben und widmet sich in Chile den vielfältigen Aufgaben mit den Kinder Ruben (6) und Liv (2) und dem Haushalt.

--> Lesen Sie hier den Rundbrief Nr. 5 von Sabine Dievenkorn vom April 2010 (PDF)

Die CTE hat eine eigene Website. Neugierig? Dann klicken Sie hier.

Santiago: Ökumenisches Zentrum für soziale Gerechtigkeit
Chile gehört in Bezug auf die Verteilung des Vermögens zu den Schlusslichtern Südamerikas. Das Ökumenische Zentrum "Diego de Medellín" (CEDM) hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, gegen die soziale Ungleichheit zu kämpfen. In Kursen und Workshops sowie in Forschung und Publikationen werden Themen wie Solidarwirtschaft, Umgang mit der Umwelt, Theologie und Gendergerechtigkeit sowie Ökumene, Spiritualität und Friedenskultur behandelt. Das Team des
Ausbildungszentrums besteht aus katholischen und evangelischen Fachleuten der
Sozialwissenschaften, Erziehung sowie der Theologie. 11'651 Personen nahmen im Jahr 2008 an Aktivitäten des Zentrums teil; darunter Laien, evangelische Pfarrer, katholische Ordensleute, Sozialarbeiterinnen sowie Leitende von Basisbewegungen und Frauengruppen.
Projektnummer 426.1007

--> Detailinformationen zu Projekt Nr. 426.1007

--> Bilder zum Projekt Nr. 426.1007

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Neugierig? Besuchen Sie die Website unserer Partnerorganisation!

Santiago: Bildungszentrum zur Stärkung der Zivilgesellschaft
Soziale Ungleichheit ist eines der grösste Probleme in Chile. Armut, Diskriminierung von ethnischen und religiösen Minderheiten sowie mangelnde Möglichkeiten von politischer Einflussnahme hängen eng zusammen. Deshalb unterstützt das Bildungszentrum von SEPADE Menschen und sozialen Organisationen dabei, sich Kenntnisse über dsa Funktionieren von Mechanismen und Kanälen in öffentlichen Institutionen anzueignen. Damit lernen sie, an der öffentlichen Beschlussfassung und der Kontrolle öffentlichen Handelns teilzunehmen. Für evangelische Organisationen, die bei öffentlichen Themen Einfluss nehmen wollen, ist das Zentrum ein Ort, wo sie die nötigen Fähigkeiten entwicklen und aus christlicher Perspektive das eigene Tun und Mitwirken reflektieren können.
Projektnummer 426.1009

--> Detailinformationen zu Projekt Nr. 426.1009 (PDF)

--> Bilder zum Projekt Nr. 426.1009

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Concepción: Frauen, Gesundheit und indigene Bevölkerung
Der Entwicklungs- und Ausbildungsdienst (SEDEC) ist Teil der Sozialarbeit der chilenischen Methodistenkirche und engagiert sich in der Region Concepción durch ein Frauen-, ein Gesundheits- sowie ein Mapuche-Projekt für die benachteiligte Bevölkerung. Da Gewalt und materielle Not für viele Frauen in den Armenvierteln allgegenwärtige Themen sind ist, strebt das Frauenprojekt eine ganzheitliche Förderung und Entwicklung von Frauen an. Die Teilnehmerinnen lernen, ein eigenverantwortliches, würdevolles Leben zu gestalten. Im Gesundheitsprojekt lernen die Teilnehmenden neben dem Basiswissen über Gesundheit und Krankheiten an und lernen, einfache Heilmittel auf Kräuterbasis herzustellen. Darüber hinaus begleitet und berät SEDEC indigene Gemeinden der Mapuche in landwirtschaftlichen und sozialen Fragen und setzt sich für die Wiederbelebung ihrer kulturellen Werte ein.
Projektnummer 426.1010

--> Detailinformationen zu Projekt Nr. 426.1010 (PDF)

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Solveig Schrickel
war von 1989 bis 2007 als ökumenische Mitarbeiterin von mission 21 für den Entwicklungsdienst der Methodistischen Kirche in Chile tätig. Seit rund 10 Jahren widmet sie sich der Arbeit mit Heilkräutern. Solveig hat sich entschieden weiterhin in Chile zu leben und bleibt der Arbeit mit Heilkräutern treu. Einsätze von Oekumenischen Mitarbeitenden von mission 21 sind jedoch begrenzt und dauern in der Regel 3-6 Jahre, da wir nicht wie früher Missionare auf Lebenszeit in ein Einsatzgebiet senden. mission 21 unterstützt das Projekt «Frauen, Gesundheit und indigene Bevölkerung» finanziell und mit kürzeren Personaleinsätzen. Sowohl mission 21 wie auch Solveig Schrickel ist es ein Anliegen mit den Rundbriefen über ihre Erfahrungen, das Projekt und Chile berichten zu können und aus diesem Grund führen wir ihre Rundbriefe weiter.

--> Lesen Sie hier den Rundbrief Nr. 3 von Solveig Schrickel vom Januar 2010 (PDF)

--> Bilder zum Projekt Nr. 426.1010 (Frauen)
--> Bilder zum Projekt Nr. 426.1010 (Gesundheit)
--> Bilder zum Projekt Nr. 426.1010 (indigene Bevölkerung)

Santiago: Gewalt überwinden durch Sensibilisierung
Die Vororte Santiagos sind geprägt von Arbeitslosigkeit, verschiedenen Formen von Gewalt (innerfamiliäre Gewalt, Jugendgewalt, Gewalt gegen Frauen) und Drogenkleinhandel. Der Dienst für Frieden und Gerechtigkeit, Servicio Paz y Justicia (SERPAJ), hat es sich in den Vororten La Granja und El Bosque deshalb zur Aufgabe gemacht, einen Beitrag zur Friedenserziehung und Überwindung der Gewalt zu leisten. Er tut dies, indem er an drei Schulen in beiden Vierteln regelmässig Kurse anbietet und Frauen, Kinder, Eltern sowie Lehrkräfte aktiv einbezieht. Er thematisiert in den Workshops verschiendene Arten von Gewalt und sucht nach gewaltfreien Konfliktlösungen. Des Weiteren sensibilisiert SERPAJ in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen eine breite Öffentlichkeit für die verschiedenen Formen von Gewalt. 
Projektnummer 426.1018

--> Detailinformationen zu Projekt Nr. 426.1018 (PDF)

--> Bilder zum Projekt Nr. 426.1018

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Santiago: Genderbewusstsein durch Bildung 
Con-spirando ist seit 1991 Teil der Frauenbewegung in Chile und versteht sich als Frauenkollektiv, das sich mit den Themen Spiritualität, Theologie, Politik, Alltag und Körper auseinandersetzt. Ziel der Bewegung ist es, Instanzen zu fördern, die sich für soziokulturelle Veränderungsprozesse innerhalb der patriarchalisch geprägten chilendischen Gesellschaft einsetzen und Frauen die Erfahrung einer ganzheitlichen Entwicklung weitergeben. Con-spirando ist Herausgeberin einer international bekannten, gleichnamigen Publikation, die gesellschaftliche, politische und theologische Fragen aus Sicht der Frauen thematisiert. Dem Anliegen des Empowerments von Frauen widmet Con-spirando auch in der Gestaltung und Durchführung verschiedener Arbeitsmodule und Workshops zu genderspezifischen Themen.
Projektnummer 426.1016

--> Detailinformationen zu Projekt Nr. 426.1016 (PDF)

--> Fotos zu Projekt Nr. 426.1016

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