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Projekte in Japan
Partnerorganisationen in Japan

Partnerorganisationen von mission 21 in Japan

Vereinigte Kirche Christi in Japan - United Church of Christ in Japan (Kyodan)
Kyoto International Social Welfare Exchange Center (KISWEC)

Vereinigte Kirche Christi in Japan - United Church of Christ in Japan (Kyodan)

Sitz: Tokyo, Japan. Gründungsjahr: 1941

Nach der erzwungenen Öffnung Japans durch westliche Militärmächte, kamen 1859 Missionare der verschiedenen protestantischen Konfessionen nach Japan und nahmen ihre Tätigkeit auf. Neben dem Gemeindeaufbau lag ihr Schwerpunkt im sozialen Dienst und Erziehungswesen. 1941 zwang eine staatliche Verfügung alle im Land vertretenen evangelischen Denominationen, sich in der Vereinigten Kirche Christi in Japan zusammen zu schliessen. Nach dem 2. Weltkrieg erfolgte eine Trennung zwischen Staat und Religion. Sie hatte zur Folge, dass einige Konfessionen den Kyodan wieder verliessen.

Der Kyodan ist mit rund 200'000 Gemeindegliedern und ca. 2'000 Pfarrern und Pfarrerinnen die grösste evangelische Kirche Japans (ca.1% der japanischen Bvölkerung sind Christen). In ihrer sozialen Tätigkeit unterstützt die Kirche u.a. Taglöhner, Burakumin und die in Japan lebenden Koreaner. Sie führt Kindergärten, Schulen, Spitäler und andere soziale Einrichtungen. Der Kyodan ist Mitglied im Nationalen Christenrat Japans und mit vielen ausländischen Kirchen verbunden.

1988 unterschrieben der Kyodan und der Schweizerische Evangelische Kirchenbund eine Vereinbarung, um die gegenseitige Anerkennung und die zukünftige Beziehung zum Ausdruck zu bringen. mission 21 wurde das Mandat der Ausgestaltung in Form von Programmen und Austausch übertragen.

Kyoto International Social Welfare Exchange Center (KISWEC)

Sitz: Kyoto, Japan. Gründungsjahr: 1973

Die Schweizerische Ostasien Mission (SOAM) hat sich in Kyoto u.a. stark für soziale Dienste engagiert. Anfangs der siebziger Jahre haben Verhandlungen zwischen der SOAM und dem Sozialamt der Stadt Kyoto zur Errichtung eines Sozialzentrums geführt. Dies war der Grundstein für das Sozialwerk KISWEC.

Das Kyoto International Social Welfare Exchange Center (KISWEC) hilft behindeten Menschen, ihr Schicksal hoffnungsvoll in die Hand zu nehmen. Es entwickelte den K-shiki-Test zur Erfassung des Entwicklungsstandes von Kindern mit einer Behinderung, der heute in allen pädiatrischen, heilpädagogischen und erziehungsberaterischen Diensten Japans angewendet wird. Zudem unterhält das Zentrum eine heilpädagogische Beratungsstelle für Familien mit behinderten Vorschulkindern, sowie eine psychologische Beratungsstelle. Es führt sechs Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, darunter eine geschützte Recycling-Werkstatt. Seit 2001 besteht ein eigenes Wohnheim für Behinderte.

1976 riefen die SOAM und KISWEC ein Austauschprogramm ins Leben, um Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern aus Kyoto zu ermöglichen, dass Schweizer Sozialwesen während eines dreimonatigen Praktikums in einer sozialdiakonischen Einrichtung kennen zu lernen. Seit 2001 führt mission 21 dieses Projekt weiter.

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