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Projekte in der Demokratischen Republik Kongo Partnerorganisationen in der Demokratischen Republik Kongo 
Partnerorganisationen von mission 21 in der Demokratischen Republik Kongo
Evangelische Kirche im Kwango - Communauté Evangélique du Kwango (CEK) Protestantische Universität im Kongo - Université Protestante au Congo (UPC) Theologische Fakultät der Kimbanguistenkirche - Faculté de Théologie de l'Eglise de Jésus Christ sur la terre par Son Envoyé Spécial Simon Kimbangu 
Evangelische Kirche im Kwango - Communauté Evangélique du Kwango(CEK) Die Hauptverwaltung der Kirche ist im Landesinnern in Kasongo-Lunda. Für die Aussenkontakte besteht ein Koordinationsbüro in Kinshasa. Gegründet 1958 (Jahr der staatlichen Anerkennung). Oberstes Organ der Kwangokirche ist die Synode, welche einen Kirchenrat wählt, an dessen Spitze der Représentant Légal steht. Die Hauptverwaltung der CEK befindet sich in Kasongo-Lunda, im Kerngebiet der Kirche, ca. 400 km südöstlich von Kinshasa. Die CEK hat 42 Kirchgemeinden. Durch die interne Migration leben heute zahlreiche Kirchenglieder in der Hauptstadt Kinshasa. Die Kwangokirche ist Mitglied der Eglise du Christ au Congo (ECC), des Zusammenschlusses aller protestantischen Kirchen in der Demokratischen Republik Kongo. Die Verkündigung der christlichen Botschaft ist das zentrale Anliegen der Kirche. Das geschieht durch ein aktives und von viel Musik und den christlichen Gruppen geprägtes lebendiges Gottesdienstleben, aber auch durch kirchliche Schulen, das Zeugnis des Gesundheits- und des Landwirtschaftsdienstes. Weit abgelegen und ohne Verbindungsstrassen zu städtischen Zentren wächst das Tätigkeitsfeld der Kirche schnell. Die Kirche ist in einem Gebiet tätig, das annähernd so gross ist wie die Schweiz. Die Missionierung im Kwango began 1924 durch eine amerikanische Mission. Ab 1952 arbeiteten auch Missionare aus der Schweiz und aus Deutschland im Kwangogebiet. So entstand die Evangelische Mission im Kwango (EMIK). 1958 erlangt die Kirche die Anerkennung der Behörden im damaligen Belgisch-Kongo. Schulen wurden errichtet. Die grossen innenpolitischen Unruhen im Kongo nach der Unabhängigkeit erschütterten auch das Kwangogebiet, doch die Arbeit der Kirche im Kwango ging weiter. Im Jahr 1996 vereinbaren die EMIK und die CEK die Übergabe aller Aufgaben und Projekte an einheimische Verantwortliche. Gegenwärtig sind keine europäischen Mitarbeitenden mehr in der CEK tätig. Die Bevölkerung der Kwangoregion ist auf vielen Gebieten des täglichen Lebens auf sich alleine gestellt. Der Staat hat sich, wie in anderen Landesteilen, weitgehend aus seiner Verantwortung zurückgezogen. Dies gilt auch für das Schul- und Gesundheitswesen. Deshalb eröffnet sich für die CEK ein weites Feld kirchlichen Engagements, in dem die Kirche in vielfältigen Projekten durch mission 21 unterstützt wird. 
Protestantische Universität im Kongo - Université Protestante au Congo (UPC) Sitz: Kinshasa, Demokratische Republik Kongo; gegründet 1959. Die Protestantische Universität Kongo (UPC) entstand im Jahre 1959 aus der damaligen protestantisch-theologischen Fakultät von Belgisch-Kongo und Ruanda-Burundi. Nach verschiedenen Zwischenetappen wurde daraus 1997 die Protestantische Universität Kongo (UPC). Ziel der UPC ist es, durch Unterricht hoher Qualität die Rahmenbedingungen zu schaffen, um eine nationale Elite zu formen, die fähig ist, den Bedürfnissen der Gesellschaft und der Kirche nachzukommen. Die Protestantische Universität Kongo erkennt die Tatsache, dass die Krise im Land wesentlich mit dem Zerfall ethischer Werte zusammenhängt. Deshalb wird spezielles Augenmerk auf die christliche Ethik gelegt, um kompetente Fachleute hervorzubringen, die durch Gottesfurcht inspiriert und bereit sind, der Gemeinschaft im Glauben und in Wahrheit zu dienen. An der UPC waren 2005 5’379 Studierende immatrikuliert, darunter 2'470 Frauen. Es studierten: Theologische Fakultät 311, Fakultät für Verwaltungs- und Wirtschaftswissenschaften 2'769, Fakultät für Rechtswissenschaft 2'299. Von der konfessionellen Zusammensetzung her waren 1'731 Protestanten, 1'811 Katholiken, 26 Kimbanguisten, 1'796 Angehörige so genannter „Unabhängiger Kirchen“, 6 Orthodoxe und 9 Muslime registriert. Der hohe Anteil von Nicht-Protestanten weist auf die ökumenische Ausrichtung der UPC hin. Neben den Fakultäten gehört auch das "Centre Protestant de Recherches Interdisciplinaires et de Publications" zur Universität. Dieses veröffentlicht regelmässig Forschungsresultate in den Publikationen der Universität. An der Theologischen Fakultät unterrichten 24 Professoren und 6 Assistenten. Die Beziehungen der UPC mit mission 21 gehen auf die Jahre 1977-1980 und die Ankunft Schweizer Gastprofessoren in Kinshasa zurück. Der Finanzierungsbeitrag von mission 21 fliesst in drei Aufgabenbereiche: 1) Aus dem"Minèrval"-Fonds erhalten begabte Studierende aller Fakultäten aus finanzschwachen Familien einen Beitrag an die Studiengebühren. Der Fonds wird von der Universität selbständig verwaltet. 2) mission 21 trägt zur Erneuerung und Ergänzung des Buchbestands der Bibliothek bei. 3) Schliesslich wird auch ein Beitrag an die Dozentengehälter der Theologischen Fakultät geleistet. 
Theologische Fakultät der Kimbanguistenkirche - Faculté de Théologie de l'Eglise de Jésus Christ sur la terre par Son Envoyé Spécial Simon Kimbangu Sitz: Kinshasa / Lutendele, gegründet 1970. Die Fakultät wurde 1970 als „Ecole de Théologie" in Kinshasa eröffnet. Lange Jahre stand ihr die Luzerner Theologin Dr. Marie-Louise Martin vor. Seit 1990 ist sie unter kongolesischer Leitung. Es handelt sich um die einzige akademisch-theologische Ausbildungsstätte der Kimbanguistenkirche. Zur Zeit besuchen 38 Studierende entweder das dreijährige Graduat oder den darauffolgenden zweijährigen Lizenziatskurs. Der Lehrkörper der Fakultät besteht aus einem Dutzend Lehrerinnen und Lehrer, darunter vier promovierte Theologinnen und Theologen. Die Fakultät hat die Rolle eines „Fensters" zur Ökumene: Viele der heutigen Kirchenführer gehören noch zur ersten Generation und hatten wenig Gelegenheit, sich theologische Bildung anzueignen. Doch im Dialog mit andern Kirchen, in der Auseinandersetzung mit der christlichen Lehre und in der Formulierung und Aufarbeitung einer eigenen Theologie ist die Kimbanguistenkirche auf akademisch geschulte Theologinnen und Theologen angewiesen. Die „Eglise de Jésus Christ sur la terre par Son Envoyé Spécial Simon Kimbangu" zählt gemäss Schätzungen 8 Millionen Mitglieder und ist in mehreren Ländern vertreten. Sie entstand nicht aus einer Mission aus dem Norden, sondern durch die Predigt und Sammlung des kongolesischen Visionärs (prophète) Simon Kimbangu, welcher von der belgischen Kolonialmacht schon kurz nach seinem ersten Auftreten eingesperrt und zu lebenslanger Haft verurteilt wurde. Er starb im Jahr 1951. 1960 erhielt die Kimbanguistenkirche als dritte kirchliche Gruppe - neben der römisch-katholischen Kirche und den protestantischen Kirchen - die staatliche Anerkennung. 1969 wurde die Kirche - unterstützt von der Herrnhuter Mission - in den Ökumenischen Rat der Kirchen aufgenommen. Die Kimbanguistenkirche befindet sich seit mehreren Jahren, verstärkt seit dem Tod ihres zweiten Chef Spirituel Dialungana im August 2001, in einer tiefen Krise. Dabei geht es sowohl um die Macht in der Kirche als auch um ihre Lehre, das heisst um die neuen Dogmen über Simon Kimbangu und dessen drei verstorbene Söhne. 
  
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