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Projekte in Bolivien
Partnerorganisationen in Bolivien

Projekte von mission 21 in Bolivien

La Paz: Kirchliche und soziale Basisarbeit, IELB
La Paz: Theologie im interkulturellen Dialog, ISEAT
Mocomoco: Integrale Entwicklungszusammenarbeit, PIM
Caranavi: Alternative Produktion für Kleinbauernfamilien
El Alto: Frauenhaus Suma Jakaña

La Paz: Kirchliche und soziale Basisarbeit, IELB
Die Mitglieder der Evangelisch-Lutherischen Kirche Boliviens (Iglesia Evangélica Luterana Boliviana) stammen vorwiegend aus der indigenen Volksgruppe der Aymara. Um die Laienpfarrerinnen und -pfarrer für die Gestaltung von Gottesdiensten, für den Unterricht und den Gemeindeaufbau zu befähigen, veranstaltet die Kirche Kursprogramme. Diese werden von mission 21 insbesondere durch den Einsatz des ökumenischen Mitarbeiters Hansueli Meier unterstützt. Zusätzlich werden spezifische Programme für die Aus- und Weiterbildung von Frauen und Jugendlichen finanziert, die zur vermehrten Beteiligung von Frauen und Jugendlichen in kirchlichen Leitungsfunktionen beitragen.
Projektnummer 420.1003

--> Bilder zum Projekt Nr. 420.1003

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Der Theologe Hans Ulrich Meier arbeitet als Studienleiter für die Iglesia Evangélica Luterana Boliviana (IELB). Seine Ehefrau Maria Chavez, die auch Theologin ist, arbeitet ebenfalls für die IELB.

--> Lesen Sie hier den Rundbrief von Hans Ulrich Meier und Maria Chavez vom März 2008

La Paz: Theologie im interkulturellen Dialog, ISEAT
Das Höhere Ökumenische Institut für Andine Theologie, Instituto Superior Ecuménico Andino de Teología (ISEAT), in La Paz, bietet evangelischen und katholischen Studierenden eine theologische Ausbildung auf universitärem Niveau an. Daneben existiert eine bibelkundliche und seelsorgerliche Grundausbildung. Alle Studienprogramme berücksichtigen die ethnische, kulturelle und religiöse Vielfalt der Andenregion und sehen sich der Ökumene und dem interkulturellen Dialog verpflichtet. Mitten in den gesellschaftlichen Konflikten Boliviens bietet das ISEAT den Kirchen eine Plattform, um sich gemeinsam mit den aktuellen Themen auseinanderzusetzen und eine Stimme der Kirchen zu entwickeln.
Projektnummer 420.1005

--> Detailinformationen zum Projekt Nr. 420.1005 (PDF)

--> Bilder zum Projekt Nr. 420.1005

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Mocomoco: Integrale Entwicklungszusammenarbeit, PIM
Das Team des Integralen Projekts Mocomoco, Proyecto Integral Mocomoco (PIM), setzt sich für eine integrale und nachhaltige Entwicklung der Region ein. Schwerpunkt ist die Förderung der Gesundheitsvorsorge vor allem für Frauen und Hilfestellung bei Fragen rund um die Geburt. Durch die dezentrale Anlage der Gesundheitszentren und die starke Gewichtung der Hausbesuche gelang es dem PIM, die Mütter- und Kindersterblichkeit beträchtlich zu senken. Da die Ernährung einen entscheidenden Einfluss auf die Gesundheit der Bevölkerung hat, ist das PIM auch in der Landwirtschaft tätig, um die Erträge in der Kartoffelproduktion zu verbessern und durch Gemüseanbau zu diversifizieren. Zum integralen Ansatz gehört auch die Verbesserung der Wohnsituation; in gemeinschaftlicher Arbeit entwickelt das PIM lokale Haustypen weitert, modifiziert bestehende Häuser oder baut neue.
Projektnummer 420.1013

--> Detailinformationen zum Projekt Nr. 420.1013 (PDF)

--> Bilder zum Projekt Nr. 420.1013

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Caranavi: Alternative Produktion für Kleinbauernfamilien
Die Stiftung Uñatatawi (Mein Erwachen) betreut seit 1998 ein Projekt zur biologischen Produktion von Gewürzen und Heilpflanzen im Dorf «7 Estrellas». In der Provinz Caranavi, wo sich das Dorf befindet, wird vorwiegend Kaffee angepflanzt. Da vielerorts der Kaffee die einzige Einnahmequelle ist, hat der anhaltende Preiszerfall für Rohkaffee auf dem Weltmarkt verheerende Folgen für die Bauernfamilien. Ziel des Projekts ist es, den Familien ein zusätzliches Einkommen zu ermöglichen und durch den Anbau von Kräutern und Heilpflanzen die landwirtschaftliche Produktion zu diversifizieren. Dazu ist eine komplette Produktionskette von der Trocknung, Lagerung und Verpackung bis zur Vermarktung notwendig. Weiter setzt sich das Projekt dafür ein, die Kaffeeproduktion durch Beratung und den Einsatz angepasster Technologie zu verbessern.
Projektnummer 420.1016

--> Detailinformationen zum Projekt Nr. 420.1016 (PDF)

--> Bilder zum Projekt Nr. 420.1016

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El Alto: Frauenhaus Suma Jakaña
El Alto, die Nachbarstadt von La Paz auf der andinen Hochebene, dem Altiplano, ist das Auffangbecken von Migrantinnen und Migranten aus dem ländlichen Hochland Boliviens. Oft finden sie dort jedoch keine Arbeit und haben auch keine Möglichkeit mehr, sich selber zu versorgen. Dies führt zu grossen sozialen Spannungen und Frustration, die auch innerfamiliäre Gewalt zur Folge haben. Die ursprünglich aus kirchlicher Initiative entstandene Frauengruppe Suma Jakaña nimmt Frauen auf, die unter extremer physischer oder psychischer Gewalt leiden. Das Frauenhaus bietet einen Freiraum, wo Frauen vor Übergriffen geschützt sind, über ihre Rechte informiert werden und ihr Selbstbewusstsein wieder aufbauen können. Es hat Kapazität, um jährlich 200 Frauen und 500 Kinder aufzunehmen und professionell zu betreuen. Dabei schwankt die Aufenthaltsdauer von der ambulanten Beratung bis zu mehreren Monaten.
Projektnummer 420.1006

--> Detailinformationen zum Projekt Nr. 420.1006 (PDF)

--> Bilder zum Projekt Nr. 420.1006

--> "Für viele Frauen und Kinder ist es eine neue Erfahrung, dreimal am Tag eine Mahlzeit zu haben" - ein Bericht aus dem Frauenhaus vom August 2007 (PDF)

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