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Massgeschneiderte Angebote

Allgemeines
Kurse für Jugendliche
Kurse und Workshops für Erwachsene
Führungen

mission 21 bietet jedes Jahr eine Fülle von Kursen mit internen und externen Referenten an. Die Kurse finden bei mission 21 oder auf Wunsch an einem anderen Ort, z.B. in einer Kirchgemeinde, statt.

Dauer:
N
ach Absprache, von einer Stunde bis zu mehreren Tagen
Zielsetzungen und Methoden:
Werden den Bedürfnissen der jeweiligen Gruppe angepasst.
Auskunft und Kontakt:
Christa Debély, Telefon 061 260 22 67, christa.debely@mission-21.org

Unser Kursangebot finden Sie auch im Jahresprogramm 2009 (PDF)



Kurse für Jugendliche

Mission und Entwicklungszusammenarbeit
Dauer: 3 Stunden, Termine nach Absprache
Worum es bei Mission und Entwicklungszusammenarbeit geht.
Spielerisch und in Gesprächen findet die Gruppe heraus, was es uns möglich macht, andere Menschen mit ihren Bedürfnissen wahrzunehmen. Diese Einsicht trägt bei zum Verständnis für Projekte der Entwicklungszusammenarbeit wie etwa:

  • Sicherung der Landrechte für die Urbevölkerung in Indonesien (Ost-  Kalimantan)
  • Jugendarbeit in Armutsvierteln in Lima (Peru)
  • Das junge China spricht Englisch
Mission und Entwicklungszusammenarbeit werden erlebbar als eine Bewegung, die das Miteinander stärkt und die im Rahmen der Kirche fröhliche Offenheit für eine fremde und faszinierende Welt lebt.
 
Xi Wang – Hoffnung im Reich der Mitte
3 Stunden oder ganzer Projekttag, Termine nach Absprache
Die Olympischen Spiele 2008 haben China mit all seinen Ambivalenzen bei uns zum Thema gemacht. Und sie haben uns gezeigt, welche grossen Hoffnungen die Chinesinnen und Chinesen mit diesem Sportereignis verbinden: Hoffnung auf olympische Siege und Medaillen, aber auch Hoffnung auf weltweite Aufmerksamkeit und Anerkennung. Im Kurs wollen wir das Land - das auch für die Schweiz immer wichtiger wird! - besser kennen lernen: Ein Crashkurs in chinesischer Schrift und eine kleine Tai Chi- Übung entführen uns nach China. Dort wird uns die Geschichte einer berühmten Sportlerin aus Hong Kong zeigen, wie Menschen durch Hoffnung stark werden und Hindernisse überwinden können. Und ein Projekt von mission 21 in China wird uns lehren, wie wichtig es ist, die eigene Hoffnung mit anderen Menschen zu teilen. (Beim ganztägigen Projekttag führen wir eine kleine Olympiade mit mehreren Disziplinen durch.)
 
Fair Trade - Gutes tut gut und schmeckt besser!
3 Stunden oder ganzer Projekttag, Termine nach Absprache
Wo wurde das Kleidungsstück genäht, das ich auf dem Leib trage? Wer hat die exotische Frucht gepflückt, die auf meinem Teller liegt? Unter welchen Bedingungen ist das geschehen, und wie wurden die Arbeiterinnen und Arbeiter dafür entlöhnt? Diesen und ähnlichen Fragen wollen wir im Kurs nachgehen und damit unser KonsumentInnenbewusstsein schärfen: Wir betrachten die Hochglanzwerbung der grossen Markenartikel und vergleichen sie mit den realen Zusammenhängen des globalen Handels. Dabei wollen wir aber nicht stehen bleiben: Anhand des bereits bestehenden Fair-Trade-Sortiments in der Schweiz erfahren wir, dass ein anderer, gerechterer Handel möglich ist. Und mit Hilfe eines kleinen "Fair-Trade-Tests" erleben wir, dass gerecht gehandelte Produkte nicht nur gut sind, sondern auch besser schmecken.
(Beim ganztägigen Projekttag lernen die Teilnehmenden ein ausgewähltes Fair-Trade-Projekt von mission 21 näher kennen.)
 
Passeport Menschenwürde – kein Mensch darf abgestempelt werden!
3 Stunden oder Intensivtag, Termine nach Absprache
Rollenspiele, Filme, Comics, das Spiel mit jugendgerechten Ausdrucksformen und kreatives Gestalten in Gruppen bilden die Basis für Gespräche über Menschenwürde, Menschenrechte, Rassismus und Diskriminierung. Der Kurs vermittelt Erfahrungen, die Jugendlichen einen konstruktiven Umgang mit dem Fremden ermöglichen – bei sich selbst und bei anderen.
In der inspirierenden Welt des Missionshauses und seines Gartens lernen Jugend-liche, das zu entwickeln und einzusetzen, was dieses Lebensalter als stärkstes seelisches Potenzial zur Verfügung hat: Solidarität, Lebensfreude und Sinn für Gerechtigkeit.
 
ABC der interkulturellen Kommunikation
(ab 15 Jahren) Dauer: Intensivtag oder ab 3 Stunden
Die Jugendlichen tauchen auf spielerische Weise in das Thema interkulturelle Kommunikation ein. Anknüpfend an eigenen Erfahrungen und Beispielen aus dem Alltagsleben werden sie sensibilisiert für die Bedeutung von Sprache, Gestik und das Verständnis von Höflichkeit oder Gemeinschaft in verschiedenen Kulturen. Sie realisieren, dass ein grosser Bereich zwischenmenschlicher Kommunikation unausgesprochen ist, was zu Missverständnissen und Konflikten führen kann. Die Jugendlichen lernen, dass sich interkulturelle Sensibilität im eigenen Leben in einem längeren Prozess der Auseinandersetzung entwickelt und weshalb sie in der Mission und Entwicklungszusammenarbeit unabdingbare Voraussetzung ist.
Die Jugendlichen werden dazu ermutigt, offen auf Menschen anderer Kulturen zuzugehen und sich zugleich zu vergewissern, was ihnen selbst wichtig ist. Sie entdecken, dass sie selbst - vor dem eigenen kulturellen und familiären Hintergrund - schon eine Weile dabei sind, sich interkulturelle Kompetenzen zu erwerben.
Der Kurs wird nach Möglichkeit von einem interkulturellen Team geleitet.

Kurse und Workshops für Erwachsene

Briefe aus der Ferne
Intensivtag, Termine nach Absprache
Briefe können über weite Distanzen eine Nähe schaffen, die sich in der direkten Begegnung nicht ergibt. Das Archiv von mission 21 enthält einen grossen Fundus von Briefen. An ihnen lässt sich ablesen, wie intensiv diese Form der Kommunikation war und ist. Die Briefe erzählen Geschichten, lassen uns an dem teilhaben, was Menschen damals bewegte. Wir lassen uns berühren vom Geheimnis des Briefs, seiner Kraft, Distanz in Nähe zu verwandeln, aus Fernem Gegenwärtiges zu machen.
 
Landkarten des Fernwehs
Intensivtag, Termine nach Absprache
«Hic sunt leones – hier sind die Löwen.» Damit wurden auf antiken Karten Afrikas weisse, noch nicht erforschte oder erfasste Gebiete angeschrieben.
Es braucht eine gewisse Unerschrockenheit, ins Unbekannte aufzubrechen, um sich damit vertraut zu machen. Die Missionarinnen und Missionare im 19. Jahrhundert hatten diesen Mut; manche von ihnen hielten auf Karten fest, was sie antrafen, und erleichterten damit Nachfolgenden die Reise.
Die Betrachtung wertvoller historischer Karten aus dem Archiv soll uns auch anregen, in unerforschte Gebiete der eigenen Biografie aufzubrechen.
 
Mission zwischen Missverständnis und Verständigung.
Intensivtag oder Wochenende, Termine nach Absprache
Der Kurstag/Intensivtag soll theologisch interessierte Gruppen und Teilnehmende von Theologiekursen ansprechen. Das Angebot kann in Anknüpfung an bereits erarbeitete Themenfelder gestaltet werden. Die Schwerpunkte werden in gemeinsamer Absprache gelegt. Im Zentrum dieses Anlasses steht das faszinierende, belastete und hochaktuelle Thema Mission. Bei einer Führung durch Haus und Garten gehen wir der Frage nach: Wo liegt die Quelle der «Energie des Evangeliums», die Menschen seit Beginn des Christentums dazu bringt, kulturelle und geografische Schranken zu überwinden? Wir fragen nach dem Wandel des Missionsverständnisses und erfahren, wie Mission heute aussieht. Die dunklen Seiten der Mission kommen ebenso zur Sprache wie unser eigenes Missionsverständnis und die Meinung, welche unsere Partner dazu haben.
 
Mission und Entwicklungszusammenarbeit
Termine nach Absprache, auf Wunsch auch extern
Variante 1: Einführung (ab 90 Minuten)
Ein kurzer Einblick in Mission und Entwicklungszusammenarbeit sowie in mission 21 vermittelt Grundinformationen und soll die Neugier wecken, mehr zu erfahren.
Variante 2: Halbtag (morgens oder nachmittags). Die Teilnehmenden erhalten einen Einblick in Mission und Entwicklungszusammenarbeit einst und jetzt und erfahren ausserdem viel Wissenswertes zu mission 21 sowie über unser Missionsverständnis. Aus verschiedenen Themenschwerpunkten (historisch, theologisch, ekklesiologisch o.a.) wählen wir einen aus, den wir diskutieren wollen.
Variante 3: Intensivtag oder Wochenende. Zusätzlich zu den Elementen von Variante 2 (in intensiverer Form) bestimmen Sie einen thematischen Schwerpunkt (Kontinent, bestimmtes Thema) zur gemeinsamen Vertiefung. Wir nutzen die Gelegenheit für Begegnungen mit weiteren Mitarbeitenden von mission 21. Bei der Gestaltung eines allfälligen Abendprogrammes (Filme, Literatur usw.) sind wir Ihnen gerne behilflich.
 
Glauben ohne Bindung – Bindung ohne Glauben? Intensivtag
Termine nach Absprache, auf Wunsch auch extern
Für Pfarrerinnen und Pfarrer, am Thema interessierte Gemeindegruppen, OeME-Ressort-Verantwortliche, Kirchenpflegen und sozialdiakonische Mitarbeitende.
Befinden wir uns in Europa in einem Zustand von «Glauben ohne Bindung» (Grace Davie) oder «Bindung ohne Glauben» (Danièle Hervieu-Léger)? Wie kann es gelingen, im entkirchlichten Kontext der Schweiz Kirche zu sein und eine entsprechende Gemeinschaft zu leben? Anhand der Frage nach einem aktuellen Missionsverständnis und mit Blick auf die Entwicklung unserer Partnerkirchen im Süden versuchen wir, die Schwierigkeiten und Chancen unseres eigenen Kirchgemeindelebens zu erörtern. 
 
WELTWEITE KIRCHE UND GEMEINDEAUFBAU
Als internationale Lerngemeinschaft von Kirchen bietet mission 21 eine ideale Plattform für ChristInnen und Christen sowie für Kirchen, sich in einem weltweiten Beziehungsnetz über zentrale Fragen auszutauschen: Wo liegen die Möglichkeiten und wo die Grenzen von interkulturellem und interreligiösem Austausch? Was bedeutet Christsein heute? Was heisst es für eine Gemeinde, das Evangelium im Alltag zu leben? Wie lebt Kirche ihren missionarischen Auftrag?
Im Rahmen der weltweiten Kirche und im Gespräch mit Gemeinden in ganz anderen gesellschaftlichen Kontexten ergeben sich spannende Einsichten, die letztlich dazu beitragen können, die Wahrnehmung der eigenen Situation zu schärfen und das Verständnis dafür zu vertiefen.
 
Von der «Missionsharfe» zum «Thuma Mina»
Termine nach Absprache
Das Menschenbild der Mission in Liedern. In der Missionsbewegung wurde seit je gesungen. Welches Menschenbild liegt den Liedern zugrunde, mit denen die Leute früher ausgezogen sind? Was geschieht, wenn Kirchenlieder aus Afrika, Asien oder Lateinamerika zu uns nach Europa kommen? Welche Veränderungen lassen sich erkennen, wenn wir Lieder aus dem Liederbuch «Missionsharfe» von 1854 mit solchen aus dem ökumenischen Liederbuch «Thuma Mina» von 1996 vergleichen?
In diesem Workshop wird viel gesungen. Das belebt und erlaubt einen ungewohnten Einblick in die Geschichte der Mission und der ökumenischen Bewegung.
 
Migrationskirchen – eine neue Kirchenrealität
Termine nach Absprache
In der Schweiz leben mehr und mehr Menschen aus verschiedenen Ländern. Sie bringen ihre Kultur und ihre Religion mit und brauchen einen Ort, wo sie ihren Glauben praktizieren können. Viele integrieren sich in den lokalen Kirchen und Gemeinden. Andere wollen unter ihresgleichen sein und gründen eigene Kirchen und Gemeinden, so genannte Migrationskirchen. Wir zeigen die Chancen auf, die in der Begegnung zwischen einheimischen Kirchen und Migrationskirchen liegen.

Missionsverständnis in der eigenen Gemeinde
Termine nach Absprache
Hier wird ein neuer Zugang zur weltweiten Kirche vermittelt. Wir lernen aus der Kirchen- und Missionsgeschichte und suchen ein neues, zeitgemässes Missionsverständnis. Wir suchen nach neuen missionstheologischen Ansätzen, die sich in einer modernen Gemeindepraxis bewähren können.
 
Weitere Workshops nach Wunsch
Als internationale Lerngemeinschaft von Kirchen in vier Kontinenten verfügt mission 21 über eine hohe Kompetenz in vielen weiteren Fragen des Gemeindeaufbaus bzw. der weltweiten Kirche. In Ergänzung zur Themenliste im Abschnitt «Kurse und Bildungsveranstaltungen» sind wir gerne bereit, gemeinsam mit Ihnen massgeschneiderte Veranstaltungen, Workshops und Kurse zu gestalten. Mögliche Themenfelder sind:
Interreligiöser Dialog
  • Missionsgeschichte und Missionstheologie
  • Kontextuelle Theologie
  • Weltweite Kirche – was bedeutet das für unsere lokale Gemeinde?
  • Einführung und Hintergrundinformation über die Partnerkirchen von mission 21 in Afrika, Asien und Lateinamerika: Wie leben sie ihr Christsein am Sonntag und im Alltag? Wie verstehen sie ihren Glauben? Welche Fragen haben sie an uns? Was können wir von ihnen über Gemeindeaufbau lernen?
  • Zum Schwerpunktthema «Glauben bewegt - Glauben verbindet.»

Führungen

Stadtrundgang «Basel, Ort des Ausgleichs – auch zwischen den Religionen?"
Termine nach Absprache
Spannende Orte wichtiger geschichtlicher Ereignisse aus zwei Jahrtausenden liegen in Basel nur wenige Schritte auseinander. Heilige Stätten und Orte des Schutzes finden sich neben Schauplätzen von Konflikt und Verfolgung, von impulsgebenden Kirchentreffen oder Missions- und Erneuerungsbewegungen.
Lernen Sie auf einem 90-minütigen Spaziergang die faszinierende Geschichte Basels und die religionsgeschichtliche Bedeutung der Stadt kennen.
 
Begegnung im Wandel - Zeitreise rund ums Missionshaus
Termine nach Absprache
30- bis 120-minütige Führung durch Missionshaus und Garten. Auf den Spuren von Vätern und Müttern der heutigen Mission tauchen wir in frühere Zeiten ein. Stimmungsvolle Bilder, Lesungen und Kurzgespräche vermitteln Interessantes aus der Geschichte und beleuchten den über 200 Jahre andauernden Wandel der mission 21 hin zu einem dynamischen und zukunftsorientierten Werk.

Unendliche Lebensgeschichten – Führung durch das Archiv
Termine nach Absprache
Lebensgeschichten verschiedener Menschen aus dem 19. und 20. Jahrhundert lassen uns Mission hautnah erleben. Was waren die Motive dieser Leute? Welches ihre Träume? Worin sahen sie ihren Erfolg und was bedeutete für sie die Erfahrung des Scheiterns? Über historische Fotografien nehmen wir den virtuellen Dialog auf mit den Frauen und Männern, die ihr Leben in Europa und auf fremden Kontinenten in den Dienst der Mission stellten. Die Begegnungen eröffnen Einsichten, bauen Vorurteile ab und fördern unser Verständnis. Unsere Vorfahren waren nicht gescheiter als wir – aber auch nicht dümmer. Vielleicht waren sie einfach anders –
und uns doch in vielem ähnlich.

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