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Thursday 08. December 2011

Zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2011: Hilfe für Papua nötiger denn je

mission 21 unterstützt die Menschenrechtsarbeit für die unterdrückte indigene Bevölkerung in Papua. In der ostindonesischen Provinz befindet sich die grösste Goldmine der Welt. Das christliche Werk in Basel und seine Partner im Weltsüden stehen für ein Leben in Freiheit, Würde und Gerechtigkeit aller Menschen ein.

Papua kommt nicht zur Ruhe. Bei friedlichen Versammlungen und Kundgebungen in der östlichsten Region Indonesiens zum 50. Jahrestag der Unabhängigkeitsbewegung am 1. Dezember 2011 schritten indonesische Sicherheitskräfte wiederum mit Gewalt ein.

Die indigene, mehrheitlich christliche Bevölkerung in Papua leidet seit den 1960er-Jahren unter der Unterdrückung und Verfolgung durch die indonesischen Behörden. Papua hat die grösste Goldmine der Welt. Jakarta denkt nicht daran, seine Schatzkammer aufzugeben.

Aufklären und begleiten
mission 21 unterstützt die Arbeit des Menschenrechtsbüros der Evangelischen Kirche in Papua. Die Partnerkirche vom evangelischen missionswerk basel dokumentiert Menschen-rechtsverletzungen und prangert sie öffentlich an. Sie klärt die lokale Bevölkerung über ihre Rechte auf und begleitet Betroffene im gewaltlosen Kampf für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung.

Das Projekt «Gefährdete Menschenrechte in Papua» von mission 21 gehört zum Friedensprogramm «Religion in Freiheit und Würde», eine gemeinsame Aktion des Missionswerks in Basel mit evangelisch-reformierten Kirchgemeinden der Deutschschweiz und dem Verband Aargauer Muslime.