Medienmitteilungen

Medienmitteilung vom 4. April 2017

Eine Friedensarbeiterin zeigt ihr Erkennungsarmband

Seit 2013 versinkt der Südsudan in einem Bürgerkrieg, der fast im ganzen Land tobt. Bisher starben rund 300‘000 Menschen. Viele Überlebende sind von Hunger bedroht. Landwirtschaft wird vielerorts unmöglich, Lebensmittelpreise steigen. Anfang März schlug die UNO Alarm. Neben der dringend nötigen Soforthilfe ist langfristige Unterstützung zentral. Das Land braucht Frieden. Der südsudanesische Kirchenbund hat die landesweite Kampagne «Action Plan for Peace» (Aktionsplan für Frieden) lanciert; er wird von Mission 21 unterstützt.

Eine der sieben grossen Kirchen im Kirchenbund ist die Presbyterianische Kirche des Südsudans (PCOSS), wichtige Partnerin von Mission 21. Sie engagiert sich auch in der Trauma-Arbeit. Mission 21 unterstützt ihre Projekte seit Jahren. Mit dem «Action Plan for Peace» bringt Mission 21 ihre Hilfe ein in eine breite, internationale Friedenskampagne.

Medienmitteilung vom 26. Januar 2017

Hans Georg Signer referiert über den Umgang der Schule mit religiösen Fragen. Bild Mission 21

Der Fall zweier islamischer Schüler in Therwil, die ihrer Lehrerin den Handschlag verweigerten, ging um die Welt. Er befeuerte die Migrationsdebatte und löste eine kontroverse Debatte aus. Mission 21 leistet mit der Tagung «Welche Werte gelten?» einen konstruktiven Beitrag zum Integrationsdiskurs.

Die diesjährige Fachtagung für interreligiöse Friedensarbeit «Welche Werte gelten?», am Montag, 13. Februar, von 9 bis 17 Uhr, bringt gezielt unterschiedliche Perspektiven zusammen, eingebracht von christlichen, muslimischen und bildungspolitischen Fachleuten. 

Es referieren und diskutieren Mouhanad Khorchide, Professor für Islamische Religionspädagogik in Münster, Hans Georg Signer, ehemaliger Leiter Bildung Kanton Basel-Stadt, die Berliner Anwältin und Frauenrechtlerin Seyran Ates sowie Magdalena Zimmermann Leiterin Bildung und Detlef Lienau, Studienleiter, beide Mission 21.

» Flyer mit Programm

Medienmitteilung vom 8. Dezember 2016

Rund 70 Engagierte schrieben auf dem Münsterplatz HOPE. Videostill: Fabrizio Fracassi

Mit rund 70 Menschen hat Mission 21 auf dem Basler Münsterplatz das Wort HOPE geschrieben. Zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember verbreitet Mission 21 dieses Hoffnungszeichen, zur Erinnerung an die Opfer von Terror und Gewalt in Nigeria und weltweit - und zur Ermutigung unserer Partner.

Boko Haram hält weiter viele Menschen in der Gewalt, darunter immer noch fast 200 Schülerinnen, die vor über zwei Jahren aus dem Dorf Chibok entführt wurden. Und jene Menschen, die in ihre befreiten Dörfer zurückkehren können, sind teilweise schwer traumatisiert.

Mit der Verbreitung dieses Signals wollen wir Hoffnung geben und zum Spenden für die Menschen in Nigeria aufrufen.

» Video HOPE auf facebook

» Video HOPE auf YouTube

Medienmitteilung vom 1. November 2016

Judith Gysi (re.), frühere Organisatorin des Bazars, freut sich über die Ausgabe 2016

Der Missionsbazar 2016 erzielte rund 31‘000 Franken. Der Erlös des Herbstbazars leistet einen wichtigen Beitrag an die Bildungsarbeit von Mission 21.

Mehrere hundert Besucherinnen und Besucher genossen die angenehme Atmosphäre am Herbstbazar für Mission 21 am 27. und 28. Oktober, kauften aus dem breiten Angebot ein und liessen sich in der Caféstube und im Restaurant Rosengarten kulinarisch verwöhnen. Auch die neuen Gutscheine für Benefiz-Essen kamen gut an. Rund 200 Kinder besuchten die Kasperli-Vorstellungen der Thuner Klämmerli-Bühne.

Der Umsatz des diesjährigen Bazars beträgt rund 31‘000 Franken. Zum Erfolg entscheidend beigetragen haben besonders die zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer.

» Informationen zur Herbstkampagne «Bildung stärkt Menschen»

» Bericht zum Bazar

Medienmitteilung vom 24. Oktober 2016

«Herbstzeit – Bazarzeit»: Der Bazar für Mission 21 im und um das Missionshaus in Basel findet dieses Jahr am 27. und 28. Oktober statt.

Mission 21 wartet am traditionellen Bazar mit einer speziellen kulinarischen Neuerung auf. Erstmals sind Gutscheine für Charity-Dinner im privaten Rahmen erhältlich, angeboten von einer Gruppe von Laien-Köchinnen. Auch am Bazar selbst kommen Geniesserinnen und Geniesser auf ihre Kosten, dank zahlreichen selbstgemachten Köstlichkeiten und Angeboten im Restaurant Rosengarten. Und viele weitere Verkaufsstände bieten Schönes und Ausgefallenes aus aller Welt. Für Kinder gibt’s Kasperli-Theater der Thuner Klämmerli-Bühne. Der Erlös kommt der Bildungsarbeit von Mission 21 zugute.

› Weiter Informationen zum Herbstbazar

Medienmitteilung vom 14. September 2016

Die Aktionsbroschüre der Herbstkampagne informiert über Projekte und Angebote.

«Bildung stärkt Menschen» - Unter diesem Motto macht Mission 21 bis zum ersten Advent verstärkt auf Menschen aufmerksam, die kaum Zugang zu Bildung haben.

«Bildung stärkt Menschen» ist das Motto der Herbst-kampagne 2016 von Mission 21. Wir zeigen auf, wie effektiv es ist, Bildung zu fördern. Bildung leistet einen wichtigen Beitrag zur Armutsbekämpfung und fördert Grundrechte. Mission 21 unterstützt darum Bildungsprojekte in Afrika, Asien und Lateinamerika.

Wir ermöglichen Menschen ein Leben in Würde: Das ist der Grundsatz für unsere gesamte Projektarbeit - und Bildung ist dafür ein wichtiger Schlüssel. Durch Kenntnisse und Fähigkeiten stärken wir Menschen, damit sie ihr eigenes Leben gestalten können.

«Bildung stärkt Menschen» - dazu bieten wir Kirchgemeinden in der Schweiz Informationen, wie sie Menschen in Unterricht und Gottesdienst für das Thema sensibilisieren können.

» Weitere Informationen zur Herbstkampagne 2016

Medienmitteilung vom 21. Juni 2016

Bonhoeffer im Jahre 1939

Vom 6. bis 10. Juli findet in Basel der XII. Internationale Bonhoeffer-Kongress statt.

Dietrich Bonhoeffer, der 1945 in einem Konzentrationslager getötet wurde, steht für gelebtes Christsein, Zivilcourage und politischen Widerstand. Inwiefern ist seine Theologie auch in unserer globalisierten Zeit hilfreich? Unter dem Fokus «Bonhoeffer in einer globalen Zeit» tauschen sich in Basel über 200 Fachleute und Interessierte zu diesem Thema aus. Referate renommierter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie über 60 Workshops bieten vielfältige Zugänge zum Thema. Sie stellen einen Bezug her zur heutigen Zeit und befassen sich auch mit aktuellen Themen wie Interreligiöser Dialog, Islam oder Atheismus und Säkularität. Organisiert wird der Kongress von Mission 21, gemeinsam mit den Internationalen Bonhoeffer-Gesellschaften und dem Institut für Hermeneutik und Religionsphilosophie der Universität Zürich. Er findet statt im Missionshaus, Missionsstrasse 21.

» Das Gesamtprogramm hier lesen

Medienmitteilung vom 15. Juni 2016

Am 29. Juni lanciert Mission 21 ein neues Advocacy-Programm für «Frauen-Menschenrechte, faith-based».

Frauen und Mädchen werden in vielen Ländern nach wie vor benachteiligt. Mission 21 lanciert deshalb neu ein Advocacy-Programm für Frauen-Menschenrechte. Dieses stärkt Frauen, damit sie sich auf politischer Ebene besser gegen Gewalt und Diskriminierung zur Wehr setzen können. Am Anlass berichten die Expertinnen von Mission 21 aus Tansania, Hongkong und Costa Rica über Erfahrungen und erfolgreiche Programmarbeit aus ihren Ländern. Und Direktorin Claudia Bandixen erläutert die Ziele des neuen Advocacy-Programms.

Medienmitteilung vom 25. Mai 2016

Buchvernissage zum 15-jährigen Bestehen von Mission 21

Seit 15 Jahren führt Mission 21 die operationelle Arbeit der Basler Mission fort. Zu diesem Jubiläum stellt eine neue Publikation Gegenwart und Zukunft der Missionsarbeit aus Basler Tradition vor. «Mission in Partnerschaft» thematisiert Herausforderungen von Mission und Entwicklungs-zusammenarbeit heute. Es macht die Kontinuität in der Arbeit von Basler Mission und Mission 21 vielfältig sichtbar.

Zum 15-jährigen Jubiläum von Mission 21 lassen wir an einer feierlichen Vernissage Autorinnen und Autoren des Buches zu Wort kommen, ziehen eine erste Bilanz der Tätigkeit von Mission 21 und reflektieren, wie Mission in Zukunft relevant bleiben kann. Ergänzt wird das Programm durch Auftritte des spanischen Mimen Carlos Martínez, ein Grusswort von Mission 21-Vorstandspräsident Johannes Blum, sowie eine Podiumsdiskussion. Im Anschluss wird ein Apéro riche serviert.

Mittwoch, 1. Juni 2016, 18-20 Uhr, Oekolampad, Schönenbuchstrasse 9, 4055 Basel.

«Mission in Partnerschaft», Herausgeberinnen: Claudia Bandixen, Evelyne Zinsstag, 176 S., Paperback, ISBN 978-3-290-17855-0, Theologischer Verlag Zürich, CHF 29.80, EUR 26.90, EUA 27.70

Weitere Informationen zur Vernissage im Communiqué:

Medienmitteilung vom 22. Februar 2016

Mit Farbe gegen Gewalt: Irakische Kinder bemalen einen Panzer. Foto: Open Doors

«Tschüss, ich geh in den #Krieg»

Wie kann verhindert werden, dass junge Menschen auf die schiefe Ebene religiöser Radikalisierung geraten? Zu dieser aktuellen Frage unter dem Titel «Tschüss, ich geh in den #Krieg» werden Hintergründe jihadistischer Radikalisierung und Lösungsansätze diskutiert. Die diesjährige Fachtagung für Interreligiöse Friedensarbeit von Mission 21 bringt kompetente Gäste nach Basel, die in Referaten und Workshops zeigen, dass Prävention auf verschiedenen Ebenen wirken kann.

Die Schweizer Erziehungswissenschaftlerin Miryam Eser Davolio, die Wiener Sozialwissenschaftlerin Edit Schlaffer sowie der Berner Imam Mustafa Memeti, «Schweizer des Jahres 2014» (Sonntagszeitung) zeigen verschiedene Möglichkeiten auf, gegen religiöse Fundamentalisierung zu wirken.

Die Fachtagung findet statt am Montag, 29. Februar, 9-17 Uhr, Missionsstr. 21, 4055 Basel.

Medienmitteilung vom 3. Februar 2016

Tobias Brandner

Sorge um festgenommenen Pfarrer in China

Beim ökumenischen Mitarbeiter von Mission 21, dem Dozenten und Gefängnisseelsorger Tobias Brandner, der seit 20 Jahren in Hongkong lebt, löst die Nachricht vom behördlichen Vorgehen gegen den leitenden Pfarrer der Chongyi-Kirche Besorgnis aus.

Gemeinsam mit ihrem ökumenischen Mitarbeiter in Hongkong, Tobias Brandner, nimmt Mission 21 besorgt zur Kenntnis, dass Pfarrer Joseph Gu Yuese, leitender Pfarrer der Chongyi Kirche in Hangzhou, der grössten Kirche der Provinz Zhejiang, wegen angeblicher finanzieller Ungereimtheiten von den Behörden festgehalten wird.

Medienmitteilung vom 10. Dezember 2015

Dreimal leuchtete das Münster am Tag der Menschenrechte.
Mission 21-Direktorin Claudia Bandixen übergibt das Solidaritätsbuch mit vielen Unterschriften an Lilo Roost-Vischer vom Runden Tisch der Religionen.

Christen, Juden und Muslime setzen gemeinsam starkes Zeichen

Rund 400 Menschen versammelten sich am Donnerstagabend vor dem Basler Münster. Sie gedachten der Opfer des Terrors überall in der Welt. Und sie setzten sich öffentlich ein für ein friedliches Zusammenleben über Religionsgrenzen hinweg. Die interreligiöse Solidaritätsaktion unter dem Motto «Licht vertreibt Dunkelheit» kleidete die Münsterfassade in eindrückliche symbolische Bilder. Ein einzigartiger Anblick; das Basler Münster wird sehr selten für Illuminierungen freigegeben. Dann bezeugten christliche, jüdische und muslimische Religions-vertreter in Gebeten, gemeinsam für ein friedliches Miteinander einzustehen.

Die Aktion war bewusst auf den 10. Dezember, den Tag der Menschenrechte, geplant. Mission 21 und die grössten Basler Religionsgemeinschaften, die Evangelisch-reformierte Kirche, die Römisch-Katholische Kirche Basel-Stadt, die Basler Muslim Kommission und die Israelitische Gemeinde Basel danken allen, die beigetragen haben zu einem eindrücklichen Anlass für ein friedliches Zusammenleben ungeachtet der Religionszughörigkeit.

Medienmitteilung vom 3. Dezember 2015

Maria Gysi und Daniel Wangen gestalten die künstlerische Illumination. Visualisierung der Künstlerin

Basler Münster leuchtet gegen Hass und Terror

«Licht vertreibt Dunkelheit»: unter diesem Motto wird das Basler Münster am Tag der Menschenrechte illuminiert. In einer besonderen Aktion setzt Mission 21 gemeinsam mit der Evangelisch-reformierten Kirche und der Römisch-Katholischen Kirche Basel-Stadt, sowie mit der Basler Muslim Kommission und der Israelitischen Gemeinde Basel ein leuchtendes Zeichen der Solidarität mit den Opfern des Terrors und gegen Gewalt.

In der gemeinsamen interreligiösen Solidaritätsaktion am 10. Dezember um 17:30 Uhr wird die Fassade des Münsters mit einer künstlerischen Illumination angestrahlt. Die Aktion findet statt im Gedenken an alle Opfer des Terrors.

Die projizierten Bilder und die Statements setzen ein Zeichen gegen Hass und Terror und für ein friedliches Zusammenleben über Religionsgrenzen hinweg. Mit Kerzen, Liedern und einem gemeinsamen Gebet wollen Mission 21 und die Religionsgemeinschaften dieses solidarische Zusammenstehen zum Ausdruck bringen. Die Bevölkerung ist eingeladen, am Anlass aktiv teilzunehmen und mit ihrem Dabeisein ein Signal für Freiheit und Frieden zu setzen.

Beginn 17:30 Uhr, um 18 Uhr Einladung zum Taizé-Gebet im Münster

Medienmitteilung vom 19. November 2015

Selbsthilfegruppe Lusubilo

Mit Selbstbewusstsein gegen Tabuisierung und Ausgrenzung

Mit einer Filmpremiere und Diskussion am 1. Dezember, dem Welt-Aids-Tag, will Mission 21 dem Thema HIV/Aids wieder mehr Aufmerksamkeit geben. Der Film JUST LIKE YOU – WIE DU UND ICH zeigt die Arbeit der Selbsthilfegruppe Lusubilo (Hoffnung) in Tansania. Sie bricht das Schweigen über HIV/Aids in der dortigen Gesellschaft. Der Film wird gezeigt im Stadtkino Basel um 18:30 Uhr.

Im Anschluss an die Filmpremiere sprechen Pfarrerin Melania Mrema Kyando (Rungwe/ Tansania) und Regisseur Nicholas Calvin (Dar es Salaam/Tansania) über ihre Arbeit und ihr Filmprojekt. Das Gespräch moderiert Carine Weiss, Medicus Mundi Schweiz.

Sehr gerne vermitteln wir Interviews mit Pfarrerin Melania Mrema Kyando und Regisseur Nicholas Calvin. Details sind zu finden in untenstehender Medienmitteilung.

Medienmitteilung vom 3. November 2015

Auch für Kinder bot der Bazar viele Attraktionen

33'000 Franken für Projektarbeit dank Herbstbazar

Der Erlös des diesjährigen Herbstbazars für Mission 21 vom letzten Oktober-Wochenende kommt der gesamten Projektarbeit von Mission 21 zugute. Mit über 100 Projekten in 20 Ländern werden Bildung, Gesundheit sowie das Einkommen der Menschen verbessert. Zudem wird die interreligiöse Friedensarbeit gefördert.

Der traditionelle Herbstbazar an der Missionsstrasse 21 fand am 29. und 30. Oktober bei mildem, angenehmem Herbstwetter statt und lockte mehrere Hundert Besucherinnen und Besucher ins Missionshaus in Basel. Der Umsatz beträgt rund 33'000 Franken und liegt damit etwa im Rahmen der letzten fünf Jahre, allerdings unter dem Erlös des Rekordjahres 2014 (37'000 Franken). Weitere Informationen im Communiqué.

Medienmitteilung vom 18. August 2015

Referate und Diskussionen in angeregter Atmosphäre

Mission 21 - neue Perspektiven und Schritte in die Zukunft

Welche Zwischenbilanz lässt sich zur Geschichte der Basler Mission ziehen, aus polyzentrischer Sicht, also auch und gerade aus afrikanischer, asiatischer und lateinamerikanischer Perspektive? Welche Schritte geht Mission 21 in die Zukunft? Diesen Fragen widmet sich ein grosses internationales Symposium vom 24. bis 26. September. Mission 21 lädt namhafte Fachleute aus vier Kontinenten nach Basel ein und setzt damit zum 200-jährigen Jubiläum der Basler Mission, ihres grössten Trägervereins, einen zukunftsweisenden Schlusspunkt des Jubiläumsjahres. 

Medienmitteilung vom 26. Juni 2015

Adama Ousmanou bei seinem Referat am Dialog International. Foto: Michael Schlickenrieder

Interreligiöser Dialog: Schritte zu mehr Verständnis und Kooperation

Am interreligiösen Dialog führt kein Weg vorbei. Dennoch macht sich vielerorts Ernüchterung breit: Hat sich das Engagement gelohnt? Was sind realistische Schritte zu mehr Verständnis und Kooperation? Diese Fragen sind Thema im nächsten Dialog international am 30. Juni um 17:30. Es diskutieren die Schweizer Expertin im interreligiösen Dialog, Heidi Rudolf, und Adama Ousmanou, Historiker aus Nigeria - einem Land, wo interreligiöse Friedensarbeit wegen der gewalttätigen Terrorsekte Boko Haram stark unter Druck ist.

» Bericht über Dialog International vom 30. Juni

Medienmitteilung vom 14. Juni 2015

Claudia Bandixen und Lukas Kundert leiten Festgottesdienst
Camille Aublé, Jeremy Nedd: Tanzperformance zum Thema «Hoffnung»

Feierlich-fröhliches Fest auf dem Münsterplatz

Mit einem grossen familienfreundlichen Fest schloss Mission 21 heute Sonntag die Festwoche zum Jubiläum 200 Jahre Basler Mission ab. Beim gutbesuchten Festgottesdienst im Münster betonten alle Auftretenden die Wichtigkeit der Ziele des Werks, Menschen ein Leben in Würde zu ermöglichen. Um 1‘500 Besucherinnen und Besucher haben danach das reichhaltige Angebot des Festes auf dem Münsterplatz genutzt. Zuvor setzte die Synode von Mission 21 ein klares Zeichen für interreligiöse Solidarität: Sie verabschiedete einstimmig eine Resolution, die bekräftigt, allen Opfern in Nigeria beizustehen, egal welcher Religionsgemeinschaft sie angehören.

Vier Chöre aus vier Nationen am Gottesdienst
Am Sonntagmorgen nahmen fast 1‘000 Menschen am Festgottesdienst im Münster teil. Der Gottesdienst zeigte eindrücklich die internationale Verbundenheit von Mission 21. Vier Chöre aus vier Nationen sangen, und Prominente aus vier Kontinenten hielten die Predigt. Geleitet wurde der Gottesdienst von den Gastgebern, Pfarrerin Claudia Bandixen, Direktorin von Mission 21 sowie von Lukas Kundert, Kirchenrats-präsident der Evangelisch-reformierten Landeskirche Basel-Stadt.

Symbolische Ballonaktion
Die internationale Atmosphäre prägte auch das Fest auf dem Münsterplatz. Trotz durchzogener Wetteraussichten genossen während des ganzen Nachmittags über 1‘000 regionale wie auch internationale Besucherinnen und Besucher die kulinarischen, kulturellen sowie kunsthandwerklichen Angebote für die ganze Familie. Eine Ballonaktion schloss um 16 Uhr die Woche symbolisch ab: 201 Ballone stiegen in den Himmel, mit guten Wünschen für Mission 21, ihre Partner und ihre Projekte.

Medienmitteilung vom 12. Juni 2015

Justizministerin M. Brew Appiah-Oppong hält ihre Rede am Gala-Abend von Mission 21

Hoher Gast: Justiministerin repräsentiert Ghana am Gala-Abend

Mission 21 darf zum Jubiläum von 200 Jahren Basler Mission einen hohen Gast begrüssen: die ghanaische Justizministerin und Generalstaatsanwältin Marrieta Brew Appiah-Oppong. Sie hat kurzfristig die Einladung zum Gala-Abend angenommen, den Mission 21 morgen Samstag, 13. Juni, um 18 Uhr im Oekolampad ausrichtet. Ghana, damals «Goldküste» war das erste afrikanische Land, in welches die Basler Mission – im Jahre 1828 – Missionare entsandte.

Medienmitteilung vom 29. Mai 2015

Fröhliche Stimmung am Missionsfest 2014, Foto Claude Giger

Das Jubiläumsjahr nähert sich dem Hauptevent, der Festwoche im Juni

Vom Mo, 8. bis So, 14. Juni 2015 feiert Mission 21 das Jubiläumsjahr zu 200 Jahren Basler Mission mit einer grossen Festwoche. Im Missionshaus, im Oekolampad, im Münster und auf dem Münsterplatz. Dort findet als Höhepunkt am Sonntag das Jubiläumsfest «Gemeinsam mit der Welt» statt.

Die internationale Festwoche in Basel setzt das Motto des Jubiläumsjahres, «200 Jahre unverschämt viel Hoffnung», auf unterschiedlichste Art um: Mit feierlichen und fröhlichen Events einerseits und mit dem Fokus auf die Arbeit von Mission 21 andererseits. Die jährliche Tagung der Missionssynode und eine Solidaritätsaktion mit den Opfern des Terrors von Boko Haram in Nigeria betonen das Ziel von Mission 21: Wir wollen Menschen ein Leben in Würde ermöglichen.

Medienmitteilung vom 20. April 2015

Ausstellungsrotunde vor der restaurierten Fassade des Missionshauses

Medienorientierung:
27. April: Ausstellung und restauriertes Missionshaus

Die 200-jährige Geschichte der Basler Mission ist am Ort ihres Zentrums erfahrbar: Mission 21 präsentiert wichtige geschichtliche Stationen der Basler Mission in einer eigens konzipierten Ausstellungs-Rotunde im Garten des Missionshauses (bis 31. Oktober). Gleichzeitig hat die Basler Mission, heute Besitzerin von Areal, Park und Missionshaus, die Restaurierung des historischen Gebäudes (erbaut 1860 von J. J. Stehlin) erfolgreich abgeschlossen. Für die Bewirtschaftung der Anlagen, also auch für die Restaurierung, werden keine Spendengelder verwendet! Das Hotel Bildungszentrum 21 trägt mit einem Teil seiner Erträge dazu bei.

Geschichte vor Ort erlebbar

Ausstellung und restauriertes Missionshaus werden Medienschaffenden am 27. April vor Ort präsentiert. Es informieren Fachleute von Mission 21 sowie je ein Vertreter der Denkmalpflege BS und des federführenden Architekturbüros Burckhardt+Partner AG.

Medienmitteilung vom 11. März 2015

Naemi Mettler als Liesel, Foto: R. Kuhn

Basler Mission feiert 200-Jahr-Jubiläum mit Musical

Die Basler Mission – grösster Trägerverein von Mission 21 – produziert anlässlich ihres Jubiläums das Musical «Das Grab des weissen Mannes». Es feiert Premiere am 29. März 2015 im Oekolampad in Basel.
Das Musical erzählt über Erlebnisse und Gefühle der Frauen und Männer, die sich Mitte des 19. Jahrhunderts als Angehörige der Basler Mission nach Ghana aufmachten. Sie reisten dabei auch tief hinein in eine Welt unterschiedlichster Gefühle.
Kaspar Hort hat eigens für das Jubiläum das Musical geschrieben und inszeniert. Auf die Bühne gebracht wird es von einem internationalen Ensemble aus Theaterprofis.

Medienmitteilung vom 27. Februar 2015

Interreligiöser Dialog in Indonesien. Foto: Mission 21

Fachtagung «Interreligiöse Friedensarbeit»

Religion bietet Potenzial, um Konflikte konstruktiv und friedlich anzugehen. Diesen Ansatz thematisiert die Fachtagung «Interreligiöse Friedensarbeit» am 23. März 2015 von 9:30 bis 17 Uhr bei Mission 21 in Basel. Vier Fachpersonen zeigen aus verschiedenen Perspektiven auf, wie Religionen als Ressourcen für gesellschaftlichen Frieden wirken können oder wie dieses Potenzial blockiert wird. Präsentiert werden aktuelle Studienergebnisse aus der Schweiz und Erfahrungen aus Indonesien.

Medienmitteilung vom 19. Januar 2015

Johnson Mbillah

Veranstaltungsvorschau: «Dialog International»

Am Freitag, 23. Januar 2015 findet bei Mission 21 eine öffentliche Veranstaltung statt. Das Thema: «Religion unter Beschuss – Wie öffentlich darf Religion sein?» Es geht dabei um die aktuelle Frage der öffentlichen Wirkung sowie der Kontrolle von Religion. Diese Fragen sind durch aktuelle Ereignisse verstärkt zum Thema geworden. So etwa auch das Stereotyp, dass Religion gewaltverursachend sei. Zum Gespräch treffen sich Johnson Mbillah, Generalsekretär von PROCMURA, sowie der auf Religion spezialisierte Verfassungsrechtler Quirin Weber.

Medienmitteilung vom 15. Dezember 2014

Mission 21 erhält Gütesiegel Zewo

Mission 21 ist seit dem  2. Dezember 2014 berechtigt, das Gütesiegel der Stiftung Zewo zu führen. Diese ist die Schweizerische Zertifizierungsstelle für gemeinnützige, Spenden sammelnde Organisationen. Vor einem Jahr hatte Mission 21 bei der Stiftung Zewo den Antrag auf das Gütesiegel gestellt.
Die sorgfätige Prüfung durch Zewo bestätigte, dass Mission 21 die hohen Standards erfüllt, welche Zewo an die Gemeinnützigkeit einer Organisation und ihrer Tätigkeit legt.

Medienmitteilung vom 7. November 2014

Christine Christ-von Wedel

«Die Mission liegt mir weiter am Herzen»

Christine Christ-von Wedel, seit Februar 2012 Vorstandspräsidentin von Mission 21, hat wesentlich zur finanziellen, strukturellen und personellen Stabilisierung des Werks beigetragen. Nun tritt sie auf Ende 2014 aus persönlichen Gründen zurück. Sie wird aber das Werk im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten 2015 weiter repräsentieren können. Dazu hat sie der Vorstand zu seiner Ehrenpräsidentin ernannt.

Medienmitteilung vom 4. November 2014

Freiwillige am diesjährigen Missionsbasar.

37'000 Franken am Missionsbasar gesammelt

Mit dem Erlös des diesjährigen «Bazar für Mission 21» wird ein Bildungsprojekt für randständige Frauen und ihre Familien in Peru unterstützt.

Medienmitteilung vom 27. Oktober 2014

Missionshaus - Ort der Begegnung.

Konfis und Kürbisse für Peru
Am Missionsbasar in Basel gibt es Frischprodukte und Selbstgemachtes aus der Region sowie Kunsthandwerk zu kaufen. Kaffeestube und Kasperli-Theater laden Gross und Klein zum Verweilen ein. Der Erlös des diesjährigen Basars geht an ein Bildungsprojekt in Peru.

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Medienmitteilung vom 23. Oktober 2014

Christoph Rácz. Foto Kathrin Schulthess

Radiojournalist neuer Medienbeauftragter bei Mission 21
Christoph Rácz, zurzeit Redaktor beim Regionaljournal von Radio SRF 1 in Basel, tritt seine neue Stelle als Medienbeauftragter und Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit bei Mission 21 im Februar 2015 an.

Medienmitteilung vom 25. September 2014

Mission 21 - bewährte Gemeinschaft seit 200 Jahren.

Unverschämt viel Hoffnung

Am 25. September beginnt das 200-Jahr-Jubiläum der Basler Mission. Sie ist der grösste Trägerverein von Mission 21. Höhepunkte der Kampagne unter dem Motto «200 Jahre unverschämt viel Hoffnung» sind ein Musical, eine Festwoche und ein Symposium.
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Medienmitteilung vom 18. September 2014

Jochen Kirsch. Foto Doro Adrian

Neuer Leiter Internationales bei Mission 21
Jochen Kirsch wird neuer Leiter für Internationale Beziehungen bei Mission 21. Der Pfarrer und Entwicklungsexperte aus Grenzach-Wyhlen arbeitet seit zehn Jahren beim Evangelischen Missionswerk Basel. Kirsch wird auch Einsitz in der Geschäftsleitung von Mission 21 nehmen.
» Porträtfoto hohe Auflösung hier

Medienmitteilung vom 4. August 2014

40 Jahre Kunsthandwerk für eine gerechtere Welt

Die Kalebasse, ein Bildungsangebot von Mission 21 zur Sicherung der Lebensgrundlagen in Ländern des Südens, wird 40 Jahre alt. Die pionierhafte Fairtrade-Initiative des Basler Missionars und Pfarrers Hans Knöpfli aus den 1970er-Jahren sensibilisiert bis heute für Projekte zur Einkommensförderung in Entwicklungsregionen. Die Projekte fördern auch die kulturelle Identität der Menschen, die das Kunsthandwerk verrichten.

Medienmitteilung vom 14. Juni 2014

Ja zur neuen Strategie.

Mission Bildung und Entwicklung

40 Delegierte aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Europa genehmigten an der 5. internationalen Missionssynode von Mission 21 in Basel Leitbild, Rechnung 2013 und Budget 2015 sowie die Strategie für 2014-2018. Das Leitbild positioniert Mission 21 als christliches Werk. Die Strategie mit den thematischen und geografischen Arbeits- schwerpunkten wurde schliesslich mit zwei Zusätzen gutgeheissen. Sie verdeutlichen die Identität von Mission 21 als internationales Netzwerk einer Gesellschaft verändernden, weltweiten Kirche. Vorgestellt wurde ferner ein Kodex gegen Korruption. Kristin Rossier Buri vom Kirchenbund betonte die Wichtigkeit der weltweiten Ökumene, Mission und Entwicklungszusammenarbeit für die Schweizer Kirchen.

Medienmitteilung vom 5. Juni 2014

Markus Gamache, Friedensbotschafter für Mission 21 aus Nigeria.

Not in Nigeria — Kleine Liturgie für den 15. Juni

Mission 21 ruft christliche Gemeinden weltweit dazu auf, im Gottesdienst vom 15. Juni eine kleine Liturgie einzubauen. Mindestens 1'000 Gemeinden weltweit sollen dem Aufruf folgen. Angesichts der menschlichen Not in Nigeria hat Mission 21 einen Waisen- und Witwenfonds eingerichtet.

Medienmitteilung vom 4. Juni 2104

Willkommen zum Missionsfest.

Wo Kulturen sich begegnen

Am Missionsfest vom 15. Juni in Basel versammeln sich die Menschen hinter Mission 21. Ein gratis Mittagessen und ein Programm für Gross und Klein im Missionshausgarten laden zum Kennenlernen ein.

Medienmitteilung vom 2. Juni 2104

Mission 21 mit ausgeglichener Rechnung

Die Rechnung 2013 von Mission 21 weist ein leicht positives Finanzergebnis aus bei einem Ertrag von 13,5 Millionen. Über drei Viertel der Einnahmen gingen in die Programm- und Projektarbeit. Die Jahresrechnung muss noch von der Missionssynode genehmigt werden. Sie tagt Mitte Juni in Basel.

Medienmitteilung vom 20. Mai 2014

Ja zur Mitwirkung. Foto Siebrecht

«Die Missionsarbeit direkt mitgestalten»

Am 17. Mai tagte in Basel die Kontinentalversammlung Europa von Mission 21 zum erstem Mal seit ihrer Neugründung. In ihr können die Kantonalkirchen die strategischen Leitlinien des evangelisch-reformierten Missionswerks mitgestalten. Rückläufige Spenden und die «Hassliebe» zwischen Gemeindepartnerschaften und der Entwicklungszusammenarbeit sorgten für Diskussionsstoff.

Medienmitteilung vom 7. Mai 2014

Kicken für Junge im Süden.

Solidarischer Fussball-Plausch

Als Einstimmung auf die Fussball-WM in Brasilien startet im Mai die «Strassenliga-Tour Kanton Bern». Sie will junge Menschen im Spiel für Gleichaltrige in Entwicklungsländern sensibilisieren. Fünf Kirchgemeinden beteiligen sich bisher am Pilotprojekt, das bis September durch die Kantone Bern und auch Solothurn tourt. Gekickt wird für drei Entwicklungs-projekte von Mission 21. Mission 21 ist Partnerin der Tour.

Medienmitteilung vom 31. März 2014

Praktische Hilfe für Gewaltopfer in Nigeria

Mission 21 verstärkt die Friedensförderung in Zentral- und Nordostnigeria. Dabei soll die praktische Hilfe für Menschen ausgebaut werden, die Opfer von religiös motivierter Gewalt sind. Zudem will Mission 21 noch in diesem Jahr einen ökumenischen Mitarbeiter für das Capacity Development nach Jos schicken.

Medienmitteilung vom 20. Dezember 2013

Chantal Wullimann

«Wir sind enorm erleichtert»

Die Baslerin Chantal Wullimann ist seit Anfang Oktober als Projektberaterin für Mission 21 und die Evangelische Mission in Solidarität (EMS) im Südsudan tätig. Gestern ist sie vorerst nach Uganda in Sicherheit gebracht worden, nachdem sich die gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Rebellen und Regierungssoldaten in Juba zugespitzt hatten. Mission 21 steht seit vergangenem Sonntag mehrmals täglich in Kontakt mit Wullimann, die sich in dieser Zeit nie in einer lebensbedrohlichen Situation befunden hat. Beruhigt sich die politische Situation im Südsudan, wird sie Mitte Januar nach Juba zurückkehren.

Medienmitteilung vom 18. Dezember 2013

Friedenskirche in Nordnigeria von Boko Haram attackiert

Anfang November sind kirchliche Einrichtungen und Mitglieder der nigerianischen «Kirche der Geschwister» in den Orten Ngoshe und Gavva im Norden Nigerias zu Zielscheiben brutaler Angriffe geworden. Diese Nachricht wurde jetzt von Augenzeugen vor Ort bestätigt. Die Evangelische Mission in Solidarität (EMS) in Stuttgart und Mission 21 in Basel arbeiten beide mit der nigerianischen «Kirche der Geschwister» zusammen. Sie sind bestürzt über die Angriffe und rufen zum Gebet auf.

Medienmitteilung vom 5. Dezember 2013

Religionsfrieden, Fair Trade oder eine Begegnungsreise nach Südamerika
Im neuen Programmheft 2014 für Bildung, Austausch und Forschung von Mission 21 ist eine Fülle von erlebnisorientierten bis hintergründigen Angeboten für Menschen unterschiedlichen Alters sowie für Kirchgemeinden zu entdecken. Eintauchen lohnt sich.

» Das vollständige Programmheft hier

Medienmitteilung vom 2. Dezember 2013

Gegen 15'000 Franken hat die Laufequipe von Mission 21 bisher für Menschen mit HIV/Aids in Afrika gesammelt. Basler Stadtlauf, 30. November. Foto Dorothee Adrian

Sportliche 15'000 Franken für Aidskranke in Afrika
Mit der solidarischen Aktion «Laufend Gutes tun» am Basler Stadtlauf endet die diesjährige Herbstkampagne «Mission Gesundheit» von Mission 21 sportlich. Fast 15'000 Franken haben die Schweizer OL-Spitzenläuferin Ines Brodmann sowie weitere 26 grosse und kleine Läuferinnen und Läufer für die Aidsarbeit des landeskirchlichen Missionswerks in Afrika gesammelt.

Medienmitteilung vom 19. November 2013

Heidi Zingg Knöpfli mit «Missions-Curry».

«Missions-Curry» – legendärer Fairtrade-Pionier

Seit bald 60 Jahren verleiht der «Missions-Curry» der hiesigen Küche eine exotische Note. Die raffinierte Gewürzmischung mit indisch-schweizerischen Wurzeln ist das älteste fair gehandelte Produkt der Kalebasse von Mission 21. Mit dem Verkauf wird ein Schulheim für junge Frauen in Südindien unterstützt.

Medienmitteilung vom 7. November 2013

(v.l.) Daniel Bender, Noemi Steuer (verdeckt), Marcel Tanner

Marcel Tanner vom Swiss TPH: «Konkrete Ziele statt leere Slogans»

Beim Podiumsgespräch «Medizin unter anderen Umständen» von Mission 21 gemeinsam mit dem Forum für Zeitfragen und dem Tagungszentrum Leuenberg plädierten der Public-Health-Experte Marcel Tanner, die Medizinethnologin Noemi Steuer und der ehemals für Mission 21 in Kamerun stationierte Arzt Daniel Bender für eine bessere internationale Zusammenarbeit im Bereich der Gesundheitsversorgung im ländlichen Afrika.

Medienmitteilung vom 6. November 2013

Jetzt sponsern: OL-Spitzenläuferin Ines Brodmann für Mission 21 am Basler Stadtlauf
Die Schweizer Spitzensportlerin im Orientierungslauf, Ines Brodmann, ist am Basler Stadtlauf am 30. November für Mission 21 unterwegs. Wer die 28-jährige Athletin über die Aktion «Laufend Gutes tun» sponsert, unterstützt Gesundheitsprojekte in Afrika. Alle können sich beteiligen, als Läufer oder Sponsorin.

Medienmitteilung vom 29. Oktober 2013

Der Missionsbasar, ein All-Generationenprojekt.

Missionsbasar: Über 36'000 Franken für Gesundheitsprojekte in Afrika
Der Umsatz des diesjährigen «Bazar für Mission 21» in Basel übersteigt sogar das Vorjahresergebnis.

Medienmitteilung vom 15. Oktober 2013

Lehrkräfte des Theologischen Seminars in Sabah, mit (r.) Kathrina Gfeller von Mission 21.

Das Wort «Allah» für alle Gläubigen
Mission 21 kritisiert den gerichtlichen Entscheid in Malaysia, wonach das Wort «Allah» ausschliesslich für den islamischen Gott verwendet werden darf. Das Missionswerk der evangelisch-reformierten Kirche fördert im ostmalaysischen Bundesstaat Sabah Projekte für Religion in Freiheit und Würde.

Medienmitteilung vom 15. Oktober 2013

Kafui Sandra Afanou neue Programmverantwortliche Kamerun
Die neue Programmverantwortliche für Kamerun bei Mission 21 heisst Kafui Sandra Afanou. Die 46-jährige Menschenrechtsanwältin mit togolesischen Wurzeln beginnt ihre Tätigkeit beim evangelischen Missionswerk in Basel Mitte Oktober. Die Presbyterianische Kirche in Kamerun ist eine wichtige Partnerkirche von Mission 21.

Medienmitteilung vom 23. September 2013

«Die Kirchen haben eine grosse Friedensmission»
Gesundheit sei in Afrika oft eine Frage von Leben und Tod; Frieden und gerechte Verhältnisse seien entscheidend für eine gesunde Gesellschaft. Der Pfarrer Dieter Zellweger verwies im Eröffnungsgottesdienst zur Herbstkampagne «Mission Gesundheit» von Mission 21 in Basel auf die zentrale Rolle der Kirchen im friedlichen Ringen um ein Leben in Würde, Unversehrtheit und Gesundheit für alle Menschen in Afrika.

Medienmitteilung vom 16. September 2013

«Mission Gesundheit» stärkt Menschen ganzheitlich
Die Herbstkampagne von Mission 21 unter dem Motto «Mission Gesundheit» startet Mitte September mit Veranstaltungen in Bern, Basel und Horgen. Die Kampagne dauert bis 1. Dezember 2013. Das Missionswerk der evangelisch-reformierten Landeskirche ruft zur Solidarität und Unterstützung kranker Menschen im ländlichen Afrika auf. Mission 21 und ihre Partnerkirchen leisten lebensnotwendige Hilfe für Menschen in Gegenden weitab vom staatlichen Gesundheitsapparat. Das Kampagnenmotto «Mission Gesundheit» wird mit Aktionsmaterialien und Begleitveranstaltungen veranschaulicht und vertieft.

Kampagnen-Webseite:
www.mission-21.org/gesundheit

Medienmitteilung vom 27. Juni 2013

Josefina Hurtado Neira neue Leiterin der Genderstelle
Die neue Leiterin der Stabsstelle Frauen und Gender von Mission 21 heisst Josefina Hurtado Neira. Die gebürtige Chilenin tritt ihre neue Aufgabe am 1. Juli 2013 an. Hurtado (56) hat sich nach ihrem Studium der Sozialanthropologie in Gruppen- und Sozialpsychologie weitergebildet. Ihre Muttersprache ist Spanisch, sie spricht und schreibt englisch und lernt zurzeit intensiv deutsch.

Medieninformation vom 14. Juni 2013

Basel-Kamerun: 60 Jahre Spital Manyemen

Am 15. Juni 2013 wird das Spital Manyemen 60 Jahre alt. Das Busch-Spital in Kamerun wurde 1953 als Spital für Aussätzige (Leprakranke) von der Basler Mission ins Leben gerufen; am 15. Juni 1953 erfolgte die Grundsteinlegung. Bis heute ist das Spital überlebenswichtig für die Bevölkerung in der Region. Mehrere ökumenische Mitarbeitende der Mission arbeiten dort. – Die Arbeit im Spital Manyemen ist eines von drei Projekten, die im Rahmen der Herbstkampagne 2013 von Mission 21 vorgestellt werden. «Mission Gesundheit» stellt drei Gesundheitsprojekte in Kamerun, Kongo-Kinshasa und Tansania in den Vordergrund und fokussiert viertens das übergreifende Thema HIV/Aids. Die Kampagne dauert vom 22. September bis 1. Dezember 2013.

» Kampagne «Mission Gesundheit»

Medienmitteilung vom 9. Juni 2013

Rifa'at Lenzin: «Es stand schon besser um den interreligiösen Dialog»

«mission moves» — Mission bewegt und bleibt in Bewegung. Das zeigte die Missionssynode von Mission 21 in St. Gallen mit dem abschliessenden heutigen Fest in der Marktgasse. In seiner feurigen Predigt in der St. Laurenzenkirche forderte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Nikolaus Schneider, rund 500 Personen zu mehr Gottesvertrauen auf und verlangte von der Kirche eine neue «missionarische Kreativität». — Das interreligiöse Klima in der Schweiz sei auch schon besser gewesen, so die Schweizer Islamwissenschaftlerin Rif'aat Lenzin am Vortag im Rahmen der Diskussionsforen unter dem Motto «Brennpunkt Mission». 200 Personen kamen dafür ins Centrum St. Mangen.

Medienmitteilung vom 9. Juni 2013

Kirchen gestalten die Zukunft von Mission 21 mit

Auf der strategischen Ebene von Mission 21 mitreden: Dies ermöglicht die sogenannte Kontinentalversammlung (KV) Europa. Sie ist am Samstag, 8. Juni im Anschluss an die Missionssynode von Mission 21 in St. Gallen neu gegründet worden. Die gastgebende Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen sowie zwölf weitere Kirchen in der Deutschschweiz, in Südwestdeutschland und im Elsass bestätigten ihre Mitgliedschaft. Weitere acht Kirchen ziehen eine solche in Erwägung. Daniel Frei vom Pfarramt für weltweite Kirche beider Basel wurde einstimmig zum Präsidenten der neuen KV Europa gewählt, die somit zusammen mit den bereits bestehenden KVs Afrika, Asien und Lateinamerika die strategische Richtung des Missionswerks festlegen.

Medienmitteilung vom 7. Juni 2013

«Ja» zur Gemeinnützigkeit und zu schlanken Strukturen

Die 39 Delegierten der Missionssynode von Mission 21 sagen einstimmig «Ja» zu den revidierten Statuten. Damit erfüllt Mission 21 die Kriterien, welche ein gemeinnütziges Werk in der Schweiz einhalten muss. Die revidierten Statuten vereinfachen weiter die Struktur des Missionswerks der evangelisch-reformierten Kirche. Das internationale Parlament genehmigte ausserdem die Jahresrechnung 2012, die schwarze Zahlen schreibt.

Medienmitteilung vom 6. Juni 2013

Islamischer Fundamentalismus gefährdet den Frieden in Afrika

Fundamentalistische Gruppen wie Boko Haram untergraben nicht nur den sozialen Frieden in Nigeria; offenbar könnte dieser islamische Extremismus auch andere Länder in Schwarzafrika bedrohen, darunter Tansania, das als "Genf in Afrika" bezeichnet wird. Mehrere afrikanische Delegierte an der internationalen Missionssynode von Mission 21 in St. Gallen sehen das friedliche Zusammenleben der Menschen in Afrika gefährdet. Das internationale Parlament des Missionswerks der evangelisch-reformierten Kirche tagt noch bis morgen im Zentrum St. Gallen. Mission 21 engagiert sich in 21 Ländern in Afrika, Asien und Lateinamerika für den interreligiösen Frieden und unterstützt und stärkt Menschen unabhängig von ihrer Herkunft.

Medienmitteilung vom 30. Mai 2013

Treffpunkt weltweite Kirche

Mission in Bewegung - Mission im Brennpunkt

Die Ostschweiz wird zum temporären Treffpunkt für die weltweite Kirche: Vom 5. bis 9. Juni tagt die internationale Missionssynode von Mission 21 in St. Gallen. Im «Brennpunkt Mission» geht es um die Frage, was Mission heute bewirken kann. Der Sonntagsgottesdienst mit hohem Besuch aus Deutschland und das nachfolgende Missionsfest für Gross und Klein in der St. Galler Altstadt beschliessen die mehrtägige Veranstaltung unter dem Motto «mission moves», «Mission bewegt (sich)». Gastgeberin der Missionssynode ist die Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen.

Medienmitteilung vom 27. Mai 2013

Mission 21 im Zeichen der Konsolidierung

Eine ausgeglichene Jahresrechnung, fokussiertes Arbeiten und ein gut aufgestelltes Team: Mission 21, Werk der evangelisch-reformierten Kirche, hat die Hausaufgaben im Jahr 2012 gemacht und blickt zuversichtlich nach vorne.

Medienmitteilung vom 23. Mai 2013

Brennpunkt Mission – weltweite Kirche hautnah erleben

Was soll Mission im 21. Jahrhundert bewirken? Welche Menschen stecken hinter Mission 21, dem Missionswerk der evangelisch-reformierten Kirche? Anlässlich der internationalen Synode von Mission 21 in St. Gallen nehmen Persönlichkeiten aus Nord und Süd aktuelle Themen in unserer globalisierten Gesellschaft unter die Lupe. Ein Festgottesdienst mit dem Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland und ein buntes Volksfest für Gross und Klein in der St. Galler Altstadt beschliessen die mehrtägige Veranstaltung unter dem Motto «mission moves», «Mission bewegt (sich)». Gastgeberin ist die Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen.

Medienmitteilung vom 6. März 2013

Schweizer Spendenfranken für Kinder aus Fukushima

Viele Menschen im Nordosten Japans erleiden auch zwei Jahre nach der Mehrfachkatastrophe vom 11. März 2011 seelische und materielle Not. Die 360'000 Solidaritäts-Franken, die Kirchgemeinden und Einzelpersonen in der Schweiz nach einem Aufruf von Mission 21 zur Unterstützung der Notleidenden gespendet haben, werden eingesetzt für Schilddrüsenkrebs-Vorsorgeuntersuchungen für Kinder in der Tōhoku-Region, Stipendien für Kinder von betroffenen Familien sowie für die Seelsorge traumatisierter Menschen.

Medienmitteilung vom 18. Februar 2013

Entwicklungsarbeit hautnah an der Messe Basel: Workshops mit Flechterin aus Kalimantan

Mission 21 ist von der Indonesischen Botschaft in Bern und vom Handelsministerium der Republik Indonesien eingeladen worden, einen Stand an der Mustermesse Basel «muba» (22. Februar bis 3. März) zu gestalten. Das evangelische missionswerk basel, über den Trägerverein Basler Mission seit 90 Jahren in Indonesien engagiert, gibt hautnah Einblick in ein Entwicklungsprojekt zur Sicherung der Lebensgrundlagen in dörflichen Gemeinschaften. Eine Flechterin aus Kalimantan zeigt Interessierten in Workshops, wie sich aus Bambus und Rattan Tragtaschen oder Fussmatten herstellen lassen. Mit dem Verkauf dieser Produkte finanzieren Frauen der indigenen Dayak-Bevölkerung die Spitalkosten oder die Ausbildung ihrer Kinder.

Medienmitteilung vom 29. Januar 2013

«mission moves» — Mission bewegt!

Auf Einladung der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St. Gallen tagt das internationale Parlament von Mission 21 in der Ostschweiz. Eine einmalige Gelegenheit, um von 6.–9. Juni 2013 in St. Gallen die weltweite Kirche und das globale Netzwerk christlich motivierter Entwicklungs-
zusammenarbeit hautnah kennen zu lernen.

Medienmitteilung vom 14. Januar 2013

Karlo von Zimmermann

Neuer Leiter Internationale Beziehungen / Gender-Stabsstelle bleibt stark

Der Theologe und Betriebswirt Karlo von Zimmermann ist neuer Leiter der Abteilung Internationale Beziehungen, Mission 21. Sie umfasst die Programm- und Projektarbeit des evangelisch-reformierten Missionswerks in Afrika, Asien und Lateinamerika. Von Zimmermann ist spezialisiert auf NPO-Management und eine erfahrene Führungskraft in komplexen sozialdiakonischen Unternehmen. Er tritt seine Stelle per sofort an. — Die Leiterin der Stabsstelle Frauen und Gender von Mission 21, Meeyhun Chung, kehrt Anfang Februar nach Südkorea zurück, wo sie an der Yonsei University in Seoul als erste Professorin für Systematische Theologie und Studentenpfarrerin tätig sein wird. Die Stabsstelle wird international ausgeschrieben, die Wahl soll im April erfolgen.

Kontakt

Christoph Rácz
Medienbeauftragter
Leiter Öffentlichkeitsarbeit
Tel. +41 61 260 22 49
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