Wednesday 14. December 2016

DR Kongo: Wasserversorgung für die Menschen in Matamba-Solo

In Matamba-Solo, einem abgelegenen Dorf in der Demokratischen Republik Kongo, leben 1500 Menschen ohne direkten Wasserzugang. Mühsam schleppen Frauen und Kinder das Wasser vom eineinhalb Kilometer entfernten Fluss oder der 220 Meter unterhalb liegenden Quelle ins Dorf. 

Nun schaffen Mission 21 und ihr Trägerverein «Evangelische Mission im Kwango» (EMIK) Abhilfe: Dieses Jahr startete ein Team von drei Schweizern und einem Kongolesen den Bau eines Wasserversorgungssystems.

Eine Zisterne wurde gebaut, welche das Regenwasser am Gemeinschaftshaus auffängt. Dank den neusten Plänen der Weltgesundheitsorganisation konnte diese mit einfachsten Mitteln in nur sechs Tagen vom ausländischen Team und lokalen Handwerkern errichten werden.

Wasserpumpe ist der nächste Schritt
Das neu gegründete lokale Wasserkomitee des Dorfes hat nun die Aufgabe, dieses Projekt in der Bevölkerung zu verankern, mitzugestalten und nachhaltig zu betreiben. Die technische Leitung bleibt vorerst bei Mission 21 und der EMIK, welche das Projekt initiiert haben und die Kosten tragen.

Für die nächste Bauetappe ist die Installation einer hydraulischen Wasserpumpe vorgesehen. Damit kann sauberes Wasser direkt von der Quelle ins Dorf gepumpt werden. Aufgrund der ausgeklügelten Technik der Pumpe sind für deren Betrieb weder fossile Treibstoffe noch Strom nötig. Deshalb eignet sich die Pumpe für die Abgeschiedenheit von Matamba-Solo bestens und wird den Frauen und Kindern das Leben erleichtern.

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Kontakt

Christoph Rácz
Medienbeauftragter
Leiter Öffentlichkeitsarbeit
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