Wednesday 06. December 2017

Trimbacher teilen ihr Glück

Mit Dankesbüchsen werden Waisenkinder in Tansania unterstützt.

Lisbeth Öhlrichs notiert die Namen der Spendenden. (Foto: Miriam Glass)

Die Dankesbüchsen werden geleert. (Foto: Miriam Glass)

Pia Müller stellt die Waisenkinderarbeit in Tansania vor. (Foto: Miriam Glass)

Fröhliche, aufgeregte Stimmung in der Johanneskirche in Trimbach. Es ist der erste Advent, und vieles ist heute anders als an anderen Sonntagen. Ein neuer Pfarrer, Andreas Haag, predigt erstmals vor der Gemeinde. Und zum ersten Mal werden während des Gottesdienstes auch die Dankesbüchsen geleert, mit denen die Trimbacherinnen und Trimbacher die Projektarbeit von Mission 21 in Tansania unterstützen. Das Prinzip der Dankesbüchsen ist einfach: Immer, wenn sich jemand für etwas dankbar fühlt, wirft er Geld in die Büchse - die kleinen Kässeli kann man bei sich zu Hause aufstellen. Das Geld geht an Menschen in Not. Die Dankesbüchsen-Tradition pflegen Mitglieder der Kirchgemeinde schon seit Jahrzehnten, dass sie Teil des Adventsgottesdienstes wird, ist neu.

Die Spende hilft - heute und morgen

Vor dem Gottesdienst rücken die Trimbacher Verantwortliche Lisbeth Öhlrichs und Pia Müller von Mission 21 einen grossen Topf zurecht. Alle in der Gemeinde kennen diesen Topf, sie schöpfen daraus Suppe an Suppentagen. Heute dient er als Sammelbehälter für das Geld aus den Dankesbüchsen der Trimbacherinnen und Trimbacher.

Wo ihr Geld hingeht, erfahren sie während des Gottesdienstes, den Pfarrer Andreas Haag unter das Motto «Glück in Dank ummünzen» stellt. In einem kurzen Film wird die Tansanierin Bahati Mshani vorgestellt, die selbst als Waise aufwuchs, dank Mission 21 Theolgie studierte und heute die Waisenkinderarbeit in ihrer Region leitet. Bahati Mshanis Stimme klingt durch die Kirche, als sie sagt: «Diese Arbeit ist nicht nur für die Waisenkinder wichtig, sondern für die Bevölkerung als Ganzes. Denn in wenigen Jahren sind diese Kinder erwachsen. Wenn wir sie heute unterstützen, haben wir morgen eine gute Gesellschaft.»

Trimbach trägt – mit vielen anderen Kirchgemeinden und Spenderinnen und Spendern – dazu bei, dass dies gelingt. Vielen Dank!

Text: Miriam Glass

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