Wednesday 18. January 2017

Zeitschrift «contigo» wird eingestellt

Die drei Hilfswerke HEKS, Brot für alle und Mission 21 haben im Herbst 2016 ihre gemeinsamen und teilweise auch individuellen Kommunikationsmittel und -kanäle überprüft. Ziel war, die Kommunikationsmittel der einzelnen Werke zu optimieren und Doppelspurigkeiten zu vermeiden.

Alle drei Werke haben in den letzten Jahren ihre Kommunikationsmittel ausgebaut und diversifiziert. So erlauben es beispielsweise heute die elektronischen Medien, ausgewählte Zielgruppen gezielt und nach ihren Bedürfnissen anzusprechen. Diese Entwicklung nutzen nicht nur die Werke, sondern auch die Kantonalkirchen. Diese erreichen heute ihre Ansprechpersonen sowohl über ihre eigenen Zeitschriften wie auch über die elektronischen Medien.

Aus diesen Gründen haben die drei Werke beschlossen, die gemeinsame Zeitschrift «contigo» einzustellen. Die Werke anerkennen, dass die Zeitschrift ein wichtiges und berechtigtes Bindeglied zwischen ihnen und den OeMe-Fachstellen gewesen ist sowie eine bedeutende Rolle für die Multiplikatorinnen und Multiplikatoren ihrer eigenen Kampagnen und Aktionen gespielt hat. Die Weiterentwicklung der werkeigenen Kommunikationsmittel hat jedoch dazu geführt, dass in «contigo» viele Inhalte wiederholt werden, welche bereits in den eigenen Magazinen oder Webportalen veröffentlicht wurden und so grösstenteils dasselbe Zielpublikum schon erreicht haben.

Die Abschaffung dieser Doppelspurigkeit ist deshalb für alle Beteiligten aus ökonomischer Sicht sinnvoll. Die Hilfswerke betrachten es im heutigen Kontext als zielführender, ihre eigenen und gemeinsamen Kommunikationskanäle (z.B. das gemeinsame Projektheft und die werkeigenen Magazine) zu optimieren und so weiterzuentwickeln, dass sie alle ihre verschiedenen Ansprechgruppen mit den nötigen Informationen bedienen können.

Konkret heisst das, dass dieses Jahr noch zwei Ausgaben von «contigo» erscheinen werden. Die Zeitschrift wird mit der Pensionierung ihres Chefredaktors eingestellt. Die letzte Ausgabe im Juni 2017 wird die Leserschaft darüber orientieren, wo und über welche Kanäle künftig die gewünschten Informationen verfügbar sind.

Für die Kantonalkirchen bedeutet das, dass für das Jahr 2017 nur noch die Hälfte des KIKO-Beitrags an die Zeitschrift fällig wird.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis und danken für die bisherige Zusammenarbeit. Gleichzeitig freuen wir uns, diese in neuen Formen weiterzuführen.

 
 
Kontakt

Christoph Rácz
Medienbeauftragter
Leiter Öffentlichkeitsarbeit
Tel. +41 61 260 22 49
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