Wednesday 14. June 2017

Junge «Agents of Change» im Einsatz für eine gerechte und friedliche Zukunft

An der diesjährigen Synode in Basel beschäftigten sich die Jugendbotschafterinnen und Jugendbotschafter mit der Frage nach ihren Mitwirkungsmöglichkeiten als «Agents of Change» bei Mission 21. Ein Bericht des Jugendbotschafters Bruno Biermann.

Voller Vorfreude und mit ganz viel Neugierde treffen die jungen «Agents of Change» an der Synode ein.

Die neuen «Agents of Change»-T-Shirts von hinten bei der Synode.

Die Jugenddelegierten Halim Pratma und Richard Offei.

Auch im Gottesdienst des Missionsfest wird gemeinsam mit den anderen Delegationen einen Impuls zum Thema «Agents of Change» gesetzt. Alle Fotos: Bruno Biermann, brunobiermannphotography.de

Als Jugendbotschafterinnen und Jugendbotschafter waren wir, inklusive unseren druckfrischen «Agents of Change»-T-Shirts, in die KVE (Kontinentalversammlung Europa) und die Synode eingebunden. Das Wochenende holte uns an ganz unterschiedlichen Stellen in unserem Engagement bei Mission 21 und in unseren Erwartungen an die Synode ab.  

Meist hielten wir uns als Beobachtende und Zuhörende im Hintergrund. Die Frage nach der zukünftigen Einbindung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen als «Agents of Change» in der KVE und der Synode spielte im Verlauf des Wochenendes jedoch eine zentrale Rolle.

Hohe Ansprüche
In den Diskussionen um die praktische Realisierung und deren Herausforderungen wurde uns deutlich, welche Relevanz das Programm der Jugendbotschafterinnen und Jugendbotschafter für die Zukunft von Mission 21 besitzt.

Während zu Beginn das auf unseren T-Shirts abgedruckte «Agents of Change» ein schier unerfüllbarer Anspruch zu sein schien, füllten die Berichte der jungen Delegierten aus Asien und Afrika diesen mit Leben und zeigten, was es heissen kann, ein «Agent of Change» zu sein.

Bereit für ein langfristiges Engagement
In mehreren Gesprächsrunden setzten wir uns mit den folgenden drei Fragen auseinander: Welchen Wandel braucht die Welt? Worin gründet sich unsere Entschlossenheit und Zuversicht? Wie können wir aktiv werden?

In den gemeinsamen Diskussionen wurden bereits viele Räume zur Mitgestaltung gefunden. Um diese zu füllen, braucht es weiterhin Engagement, Initiative und Vernetzung seitens der Jugendbotschafterinnen und Jugendbotschafter. Mit unserer bisherigen Arbeit haben wir gezeigt, dass wir bereit sind für ein längerfristiges Engagement.

Bereichernde Begegnungen
Einen gelungenen Abschluss fand das Wochenende im Gottesdienst des Missionsfest, bei dem wir gemeinsam mit den anderen Delegationen einen Impuls zum Thema «Agents of Change» setzten. Zu guter Letzt genossen wir alle das Missionsfest mit vielen Spielen, Aktivitäten, internationalen Gerichten und Begegnungen.

Die Begegnungen mit den Jugenddelegierten Halim Pratma (Asien) und Richard Offei (Afrika) und ihre Erzählungen von ihrem Einsatz für eine gerechte und friedliche Zukunft in ihren Kirchen und darüber hinaus haben uns besonders bereichert.

Durch die Delegationsreisen und das Jugendbotschafts-Programm ist uns sehr viel klarer geworden, wie das Engagement von jungen Erwachsenen die Zukunft von Mission 21 mitgestaltet und wohin die Reise gehen kann.

Text und Fotos: 
Bruno Biermann, Jugendbotschafter Mission 21,
Student der Evangelischen und Islamischen Theologie, Münster

Infos zum Jugendbotschafterprogramm:
Das Programm hat das Ziel, junge Erwachsene aus allen Kontinenten (Europa, Asien, Afrika und Lateinamerika) zusammenzubringen und eine Plattform zum Austausch unter jungen Erwachsenen in der weltweiten Gesellschaft von Mission 21 zu fördern. Zudem werden junge Erwachsene mit diesem Programm in die parlamentarischen Strukturen von Mission 21 eingebunden und erleben so die internationale Gemeinschaft, die Mission 21 verbindet. Es fanden bereits erste Reisen der Jugendbotschafterinnen und Jugendbotschafter nach Ghana statt. 

 
 
Kontakt

Christoph Rácz
Medienbeauftragter
Leiter Öffentlichkeitsarbeit
Tel. +41 61 260 22 49
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