Thursday 16. July 2015

Eine Lehrerin, die mehr als das war

Elisabeth Debrunner war 27 Jahre lang für die Basler Mission in Afrika. Die heute 100-Jährige arbeitete als Lehrerin und Schulvorsteherin. Und wusste sich zu wehren, wenn es nötig war.

Elisabeth Debrunner in ihrem Zimmer im Dachgeschoss des Domicils Wildermettpark in Bern

Bereits früh erlebte Elisabeth Debrunner schwierige Jahre. Von Basel, wo sie 1914 geboren wurde, zog sie mit ihren Eltern zunächst nach Zürich, dann nach Greifswald (D) und Bern, und 1925 in die Universitätsstadt Jena. Die vielen Umzüge hätten sie und ihre vier Geschwister in der Kindheit ein wenig wurzellos gemacht, berichtet Debrunner. Doch weil ihr Vater Professor für vergleichende Sprachwissenschaften und Sanskrit war, seien diese nötig gewesen. «1935 war er in einen Prozess mit der Hitlerregierung involviert: wegen ‹Lächerlichmachen der Winterhilfe›, einer getarnten Naziorganisation. Wir hatten grosse Angst um ihn», erzählt Debrunner. Die Familie kam mit dem Schrecken davon und musste aber zurück in die Schweiz.

Nach ihrer Ausbildung zur Sekundarlehrerin und Anstellungen in Bern, Zürich und Bukarest nahm es ihr «den Ärmel rein mit der Basler Mission», schmunzelt Debrunner. 1948 reiste sie nach Ghana, in die kleine Stadt Agogo - rund 170 Kilometer nordwestlich von der Hauptstadt Accra und «mitten im Busch».

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Das gesamte Porträt über Elisabeth Debrunner ist in der Juni-Ausgabe des «contigo» erschienen. Das «contigo» sind die Mitteilungen der evangelischen Werke für Kirchgemeinden.

 
 
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Programmverantwortliche Kamerun
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