Wednesday 20. May 2015

«Wie ich auf den Fisch kam»

Skurriles aus der Missionsgeschichte

«Epiplatys sexfasciatus Rathkei» oder einfacher: der «Rathkefisch». Ein Missionar der Basler Mission in Kamerun inspirierte den Fischforscher Dr. Alfred Radda zur Namensgebung für die 1970 entdeckte Fischart. Foto: www.seriouslyfish.com

Die Reaktionen auf das Jubiläumsmagazin «Pioniere, Weltenbummler, Brückenbauer» fördern Erstaunliches zutage.

Im Januar 2015 erschien ein umfangreiches Magazin rund um die spannende 200-jährige Geschichte der Basler Mission. In der Rubrik «Von A wie Alter bis Z wie Zähne» stellt es den Leserinnen und Lesern Skurriles und Seltenes aus der Missionsgeschichte vor. Unter «L wie Libelle» findet sich folgende Anekdote:

«Die kamerunische Libelle Pentaphlebia stahli Förster trägt den Namen eines Missionars. Das kam so: Einer der bedeutendsten deutschen Libellenforscher, der Lehrer Friedrich Förster, war mit dem Missionar Gottlieb Heinrich Stahl bekannt. Der Missionar sammelte für den Forscher Insekten im kamerunischen Nyasoso. Darunter befand sich eine Vertreterin der Gattung Pentaphlebia. Zur Ehre des Sammlers wurde sie nach ihm benannt. Die P. stahli gehört zu den gefährdeten Libellenarten dieser Erde. Sie ist von weniger als zehn Fundorten in Kamerun und Nigeria bekannt und lebt in kühlen Bächen des Regenwaldes am Fuss der Berge.»

Kurz der nach Veröffentlichung des Magazins erhielt das Redaktionsteam einen Leserbrief. Dieser kontert mit einer Anekdote aus dem Reich der Fische, die zeigt: Die farbenfrohe Libelle aus Kamerun ist keineswegs das einzige Beispiel für eine nach einem Missionar benannte Tierart!

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Dieser Artikel erscheint in gedruckter Form Anfang Juni in den «nachrichten», dem Spendenmagazin von Mission 21.

 
 
Kontakt

Kafui Sandra Afanou
Programmverantwortliche Kamerun
Tel.: +41 (0)61 260 22 58 
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