Monday 20. March 2017

Der direkte Draht nach Basel

Die lokalen Koordinatorinnen und Koordinatoren sind für die Arbeit von Mission 21 zentral: Sie leben in den Partnerländern und halten vor Ort die Fäden in der Hand. Wir haben mit ihnen gesprochen. Ein Einblick in ihre Arbeit und ihren Alltag.

Jules Tsengele (rechts), Koordinator in der DR Kongo, ist in regelmässigem Kontakt mit der Bevölkerung und stammt selbst aus der Kwangoregion. Foto: Patrizia Kieliger, Mission 21

Yakubu Joseph beantwortet Fragen auf Englisch und auf Deutsch, die Studentenstadt Tübingen kennt er ebenso gut wie seine Heimatstadt Jos in Nigeria. Bei seinem Besuch in der Schweiz wird klar: Europa ist vertrautes Terrain für den Friedensforscher und Soziologen. Doch er weiss auch, wie es ist, in einer niedergebrannten Kirche in Nigeria zu stehen und mit den Menschen zu sprechen, die ihre Angehörigen und ihr Zuhause verloren haben. Er tut es Tag für Tag. Als Koordinator für Mission 21 in Nigeria arbeitet Yakubu Joseph im Nordosten seines Heimatlandes, in der Region also, die vom Terror durch die islamistische Miliz Boko Haram besonders betroffen ist. Millionen von Flüchtlingen kämpfen hier ums Überleben.

Mission 21 Koordination in den Partnerländern ist mit Not- und Wiederaufbauhilfe präsent und setzt sich für Friedensförderung und interreligiöse Zusammenarbeit ein. Joseph sagt: «Das Elend ist manchmal überwältigend. Vor allem Kinder leiden an Unterernährung. Mit Blick auf die Gesamtsituation können wir wenig tun. Aber was wir tun, ist enorm wichtig.» Der 50-Jährige spricht bei seinem Besuch in der Schweiz voller Elan von seinen Aufgaben, trotz der Schwierigkeiten. Er selbst hat als Kind den Bürgerkrieg der 60er- Jahre in Nigeria überlebt. Heute erfüllt es ihn, besonders gefährdeten Personen beizustehen.

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Kontakt

Kafui Sandra Afanou
Programmverantwortliche Kamerun
Tel.: +41 (0)61 260 22 58 
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