Kurse

Kurs für Jugendliche

Lebensbilder aus vier Kontinenten

Frauen werden gern als «Rückgrat» von Familie und Gesellschaft bezeichnet. Und dieses Bild ist durchaus zutreffend: Frauen leisten zwar einen Grossteil der bezahlten und unbezahlten Arbeit, wirken aber nicht selten im Hintergrund und sind darum – wie das Rückgrat – unsichtbar. Zusammen mit ihren Partnerkirchen setzt sich mission 21 dafür ein, Frauen sichtbarer zu machen und in ihrem jeweiligen Umfeld zu stärken. Am Beispiel von konkreten Lebensbildern aus Afrika, Asien und Lateinamerika wird diese Arbeit vorgestellt. Und auch unser eigenes Leben kommt zur Sprache: Wie gestaltet sich das Zusammenleben der Geschlechter hier in der Schweiz?

  • Dauer: 2–3 Stunden,
  • Termine: nach Absprache
  • Ort: Der Kurs kann sowohl in Basel als auch in Ihrer Gemeinde durchgeführt werden
  • Kosten: CHF 250.– zuzüglich allfälliger Spesen
  • Informationen und Anmeldung: Christa Debély, Tel. 061 260 22 67
    christa.debely@ich-will-keinen-spammission-21.org

Kurse für Erwachsene

Ohne Frauen geht nichts - Frauenpower im Süden

In den Gesellschaften des Südens haben Frauen oft eine Doppelrolle: Sie müssen gleichzeitig für Familie und Einkommen sorgen. Auf ihren Schultern liegt eine grosse Last. Zwar sind sie die Stützen der Gesellschaft, haben aber meist wenig zu sagen, weil patriarchale Strukturen sie fesseln. So sind sie im öffentlichen Leben benachteiligt und haben es im Alltag sehr schwer. Projekte von mission 21 unterstützen die Frauen in ihrem Alltag und setzen sich dafür ein, dass sie sich unabhängig von ihrem Alter spirituell, intellektuell, sozial und materiell entfalten können. Ausgewählte Beispiele bringen Ihnen die Lebenssituationen von Frauen in Afrika, Asien und Lateinamerika näher: Woher nehmen diese Frauen die Kraft für all ihre Aufgaben? Wie hilft ihnen der christliche Glaube im Alltag?

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Pionierinnen der Mission

Für Frauen bot der Einsatz in der Mission die Gelegenheit, Aufgaben zu übernehmen, die ihnen im Europa des 19. und frühen 20. Jahrhunderts verwehrt blieben, zum Beispiel in der Schule oder im Gesundheitswesen. Sie nutzten diese Chance und waren ihren Männern gleichberechtigte Partnerinnen. In der europäischen Wahrnehmung standen sie häufig im Schatten der Missionare, aber für die Gemeinschaft, in der sie lebten, waren sie wichtig und prägend. Wir lernen frühere Missionarinnen und heutige ökumenische Mitarbeiterinnen kennen und entdecken dadurch unsere eigene Geschichte.

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