
starke Frauen
Anlässlich unserer Herbstkampagne stellen wir Ihnen besondere Frauenpersönlichkeiten vor. Ermutigende Beispiele von Menschen, die die Gegebenheiten nicht einfach hinnehmen. Frauen, die für Gerechtigkeit kämpfen. Ganz offenkundig oder auch als heimliche Heldinnen. Frauen aus unseren Partnerländern und Frauen aus der Schweiz.
Im Laufe des Sommers stellen wir Ihnen an dieser Stelle immer mehr starke Frauen vor.
Auch Sie können mitmachen - welche Frau ist Ihnen im Leben zum Vorbild geworden? Schreiben Sie uns an herbstkampagne@ich-will-keinen-spammission-21.org und wir veröffentlichen (gegebenenfalls ausschnittweise) Ihre «heimliche Heldin».
Beatrice Ngeh, Kamerun
Beatrice Ngeh durfte als kamerunisches Mädchen zur Schule gehen. «Ich weiss, dass ich damit privilegiert bin», sagt die heutige Leiterin der Frauenarbeit der Presbyterian Church in Cameroon. Sie ist eine starke Frau und will andere Frauen stärken, damit sie selbstbewusst sind, auf eigenen Beinen stehen können und selbst etwas weiter geben. «Jede Frau sollte ihren eigenen Namen schreiben können!» ist sie überzeugt.
Lucy Kumala, Sabah Malaysia
Als Kind hatte Lucy Kumala einen Unfall. Sie versprach Gott: «Wenn ich je wieder werde laufen können, dann will ich dir dienen!» Als sie später studieren wollte, war ihr Vater strikt dagegen. Lieber sollte sie putzen, waschen und kochen. Wie sie es dennoch schaffte, zu studieren, erzählt sie im Interview. Heute unterstützt die Pfarrerin Lucy Kumala andere Frauen in ihrer Unabhängigkeit. Eine intensive Arbeit, für die die zierliche Frau viel Geduld braucht.
Doris Muñoz, Chile
Doris Muñoz’ Engagement für Gerechtigkeit hat mit dem politischen Kontext Chiles zu tun, in dem sie aufgewachsen ist. Politisches und christliches Engagement gehören für sie zusammen. So setzt sich die feministische Theologin und Erwachsenenbildnerin, die am ökumenischen Ausbildungszentrum Centro Ecuménico Diego de Medellín (CEDM) in Santiago de Chile arbeitet, bis heute für mehr soziale Gerechtigkeit und Gleichberechtigung ein.
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Stella Timbong, Kamerun
Stella Timbong aus Bambili im Kameruner Grasland ist ein wahres Multitalent: Sie bewirtschaftet ihre Farm und ernährt so ihre Familie. Was übrig bleibt, verkauft sie auf dem lokalen Markt. Stella hat auch einen kleinen Friseursalon und strickt. Schliesslich hat sie nicht nur ihre eigenen fünf Kinder zu versorgen, sondern auch die acht Kinder ihrer verstorbenen Schwester, ihre Mutter, Schwiegermutter und ihren Mann.
Albertina Quilamán, Chile
Albertina Quilamáns Werdegang ist ein exemplarisches Beispiel für capacity building: Dank dem Stipendienprogramm von mission 21 studiert sie Theologie und lässt gleichzeitig ihr Wissen in ihre Arbeit bei SEDEC (Entwicklungs- und Ausbildungsdienst - Servicio para el Desarrollo y la Educación Comunitaria) einfliessen.






