Kamerun: Unruhen während der Wahlen

Am 7. Oktober fanden in Kamerun Wahlen statt. Im frankophonen Teil des Landes verliefen sie zumeist friedlich. Im anglophonen Teil, wo Mission 21 die meisten Projekte hat, war der Gang zu den Wahllokalen vielen Menschen zu gefährlich.

Im englischsprachigen Teil Kameruns blieben am Wahltag die meisten Menschen in ihren Häusern. Denn der Konflikt zwischen der Zentralregierung und separatistischen Kräften hat in den vergangenen Monaten bereits viele Opfer gefordert. In den Provinzhauptstädten Buea und Bamenda kam es auch am Wahltag immer wieder zu Schusswechseln zwischen der Armee und den Separatisten. Die Wahlbeteiligung im anglophonen Bereich liegt im einstelligen Bereich;  Offizielle Ergebnisse liegen in etwa zwei Wochen vor.

► Ausführlicherer Bericht zu den Wahlen in der NZZ