Zunehmende Gewalt in Nigeria

Der Anschlag zweier jugendlicher Selbstmordattentäter sei ein alarmierendes Signal, dass die Gewalt in Nordnigeria wieder zunehme.

Dies ist die Einschätzung von Yakubu Joseph, Koordinator von Mission 21 in Nigeria. Der Anschlag auf eine Moschee und einen Markt in Mubi am 1. Mai hat gemäss Medienberichten über 80 Todesopfer gefordert. Einige Tage davor versuchten Angreifer von Boko Haram in der Stadt Maiduguri einzufallen, wurden aber zurückgeschlagen. Diese Zunahme von Gewalttaten sei verstörend, schreibt Yakubu Joseph in seiner Mitteilung. Mubi liegt nur 18 Kilometer entfernt vom Hauptsitz der EYN-Kirche, der Partnerkirche von Mission 21 in Nigeria. Yakubu Joseph befürchtet, dass die geplanten Wahlen im Februar 2019 zur Steigerung von Gewalt führen könnten.

Die Situation in Nigeria ist komplex. Das zeigen zwei aktuelle Berichte in Schweizer Medien: im "Echo der Zeit" vom 1. Mai von Radio SRF ordnet Patrik Wülser, Redaktionsleiter Ausland, die Situation in Nigeria in weltpolitische Zusammenhänge ein. Und in der NZZ vom 7. Mai zeigt David Signer auf, welche Rolle wirtschaftliche Auseinandersetzungen in den aktuellen Konflikten spielen.

► Kommentar von Yakubu Joseph zur Lage in Nigeria (Deutsch und Englisch)

► Staatsbesuch von Nigerias Präsident Buhari bei US-Präsident Trump, von Patrik Wülser, SRF

► Konflikte zwischen Bauern und Nomaden in Nigeria: von David Signer, NZZ-online

► Projektarbeit von Mission 21 in Nigeria