Aufruf zum internationalen Tag des Friedens

Am 21. September wird der Internationale Tag des Friedens begangen. Mission 21 arbeitet weltweit im Bereich Friedensförderung – auch im Südsudan. Als Teil eines breiten ökumenischen Netzwerks ruft Mission 21 im Südsudan zum Gewaltverzicht und zum friedlichen Lösen der Konflikte auf.

«Es ist höchste Zeit für Frieden und Verantwortlichkeit im Südsudan» - unter diesem Titel ruft das Ökumenische Netzwerk für den Südsudan (ENSS), anlässlich des Internationalen Tags des Friedens, zu einem Ende der Gewalt im jüngsten Staat der Erde auf.

Im Ökumenischen Netzwerk sind der Südsudanesische Kirchenbund, Hilfswerke, Missionswerke (darunter Mission 21) und Kirchen aus Europa und Kanada organisiert. Der gemeinsame Aufruf am Internationalen Tag des Friedens 2021 ruft in Erinnerung, dass die Lage im Südsudan nach wie vor prekär ist und Gewalt dort den Alltag prägt.

Besorgnis und dringender Aufruf

Das Netzwerk ENSS ist tief besorgt über die anhaltende Gewalt gegen Frauen Kinder und Männer, die «zum Verlust von unschuldigen Menschen», zu Hunger, Armut und Vertreibung führt. Viele Menschen seien traumatisiert und verunsichert. Das ENSS verurteilt insbesondere die Angriffe auf Menschen, die für ihre Mitmenschen im Einsatz stehen. Es seien seit 2013 mindestens 128 Mitarbeitende umgebracht worden, die für Hilfswerke im Südsudan tätig waren.

Die im Netzwerk zusammengeschlossenen Organisationen rufen alle Führungspersönlichkeiten im Land auf, zum Wohl der Bevölkerung endlich den Friedensprozess aufzunehmen. Und das Netzwerk ruft auch die Internationale Gemeinschaft auf, diesen Prozess eng zu begleiten und die Unterstützung für die südsudanesische Bevölkerung weiterzuführen.

Teil der Friedensförderung weltweit

Das Engagement im Südsudan von Mission 21 ist Teil unserer weltweiten Friedensförderung. In Ländern, die durch Krisen schwer getroffen werden und wie der Südsudan unter Gewalt leiden, engagieren wir uns gemeinsam mit Partnerkirchen und -organisationen für die Bevölkerung.

Wir unterstützen unsere Partner beim Erstellen von Schutzeinrichtungen für besonders verletzliche Menschen, tragen bei zur Ausbildung von Fachpersonen in der Traumabearbeitung und setzen uns ein für die Entwicklung von Prozessen für ein friedliches Zusammenleben und zur Versöhnung. Mit unserer Arbeit wollen wir einen Beitrag leisten, dass die Agenda 2030 der UN umgesetzt wird, ganz besonders das Ziel 16, die Errichtung von friedlichen, gerechten und inklusiven Gesellschaften.

► Das Statement des Ökumenischen Netzwerkes ENSS lesen (auf Englisch)

► Wirkungsbereich Friedensförderung bei Mission 21 (Bei Projektthemen "Friedensförderung" auswählen)