Corona-Folgen treffen in Bolivien die Allerärmsten

In Bolivien wurde der Notstand zur Eindämmung der Corona-Krise vom 15. bis zum 30. April verlängert. Für viele armutsbetroffene Menschen ein grosses Problem – auch in El Alto, wo Mission 21 zusammen mit ihren Partnern tätig ist.

Die Interimsregierung Boliviens hat kürzlich die Restriktionen zur Eindämmung der Corona-Krise bis zum 30. April verlängert. Dieser gesundheitliche Notstand gilt seit dem 25. März. Das Gesundheitsministerium vermeldete am Dienstag, 14 April, rund 400 Infizierte und 28 Todesopfer. Die Dunkelziffer der Infizierten liegt höchstwahrscheinlich wesentlich höher, denn nur wenige Personen werden getestet.

Die Corona-Pandemie schwebt wie ein Damoklesschwert über dem Land. Bedroht ist vor allem der armutsbetroffene Teil der Bevölkerung. Das zeigt der Bericht von Claudia Quispe Rampa, Programmverantwortliche Peru und Bolivien bei Mission 21. Nicht nur das marode öffentliche Gesundheitssystem ist ein Problem. Für die ärmere Bevölkerung auf dem Land sind der Notstand und die Einschränkung der Ernährungsmöglichkeiten existenzbedrohend. Umso wichtiger ist nun die Unterstützung der Bevölkerung durch die Partnerorganisationen von Mission 21 vor Ort. Spenden auch Sie für die Menschen in Bolivien! Und stellen Sie am heutigen Donnerstag, 16. April, in der Schweiz wieder eine Kerze ins Fenster - als #ZeichenDerHoffnung für alle Betroffenen der Corona-Krise.

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