Corona-Update zum Südsudan

Seit Jahren plagen bewaffnete Konflikte und Bürgerkrieg den Südsudan. Nun bedroht auch noch der Coronavirus die Bevölkerung. Mission 21 fragte ihre Partner vor Ort, was COVID-19 für den Südsudan bedeutet.

Der Vize-Direktor der Hilfs- und Entwicklungsorganisation PRDA im Südsudan, Tut Mai Nguoth spricht von einer "unheimlichen und beunruhigenden" Situation, denn die Gesundheitsversorgung ist sehr schlecht. So gibt es nur 10 Beatmungsgeräte im ganzen Land. 

► Lesen Sie hier in Deutsch den ganzen Brief zu COVID-19 im Südsudan vom Vize-Direktor der Hilfs- und Entwicklungsorganisatoin PRDA, Pfr. Tut Mai Nguoth

Der Koordinator von Mission 21 im Südsudan, Bernard Suwa, fürchtet schlimme Konsequenzen für die Bevölkerung: "Es ist für uns alle hart. Besonders schlimm ist es für die vielen armutsbetroffenen Menschen. Viele haben kein Geld, um Lebensmittel vorrätig zu halten oder auch nur eine Flasche Desinfektionsmittel zu kaufen!"

► Lesen Sie hier auf Englisch das ganze Update zu COVID-19 von unserem Koordinator im Südsudan, Pfr. Dr. Bernard Suwa

Der sich im Aufbau befindende Staat kann seine Bevölkerung nicht ausreichend schützen. Viele Menschen sind mangelernährt und dadurch geschwächt, wenn sie das Virus nun trifft, wird dies verherrende Folgen für sie haben. Sie brauchen gerade jetzt dringend Ihre Solidarität und ► Ihre Unterstützung!