Corona Update: Japan

Japan öffnet sich vorsichtig. Das Land hat die Corona‐Krise bisher relativ gut bewältigt, auch aufgrund der Erfahrungen mit dem ersten SARS‐Ausbruch 2003. Dies berichten Tomoko Arakawa, Direktorin, und Judy Carl, freiwillige Mitarbeiterin, vom Asian Rural Institute (ARI), einem christlichen Trainingszentrum bei Tokio.

Tomoko Arakawa berichtet über die Herausforderungen während der Corona-Pandemie für ihr Institut. Die Ausbildungsprogramme werden nur sehr reduziert weitergeführtund viele Aktivitäten konnten gar nicht durchgeführt werden. Allgemein ist ein hohes Mass an Flexibilität gefordert.

Internationaler Austausch bleibt schwierig

Im ARI werden jedes Jahr Teilnehmende aus ländlichen Gebieten von Entwicklungsländern in nachhaltiger Landwirtschaft, Gemeinschaftsentwicklung und Führungsverantwortung geschult. Als im März viele internationale Grenzen geschlossen wurden, sassen Teilnehmende aus Sierra Leone drei Monate in Ghana fest und konnten nicht weiterreisen.

In der aussergewöhnlichen Situation haben alle grossen Einsatz gezeigt. So hat ein ghanaischer ARI‐Absolvent die in Ghana gestrandeten Teilnehmenden aufgenommen und gleich vor Ort ein ARI-Training organisiert. Der landwirtschaftliche Betrieb von ARI wird mit vereinten Kräften aufrechterhalten. Der Anbau eigener Nahrungsmittel gibt ein Stück Unabhängigkeit, um die man froh ist.

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