Corona-Update: Sabah, Malaysia

In Malaysia hat die Regierung drastische Handlungseinschränkungen und eine Ausgangssperre gegen die Corona-Pandemie angeordnet. Die wirtschaftlichen Konsequenzen sind besonders in Sabah, der ärmsten Region Malaysias, sehr stark spürbar. Darüber berichtet die Koordinatorin von Mission 21, Noria Oongo Majaman, im aktuellen Corona-Update.

Noria Majaman darf nur für die dringendsten Einkäufe ihr Zuhause verlassen: "Wenn mir das Essen ausgeht, kann ich mit Maske in den nahe gelegenen Laden gehen und notwendige Dinge kaufen."

Für Menschen, die von Armut betroffen sind, ist es nun sehr schwierig, zeigt sich Noria Majaman besorgt: "Die Menschen, die von der Hand in den Mund leben, haben es nun doppelt so schwer. Die Pandemie hat für sie vielfache Auswirkungen: Sie haben keine Arbeit, kein Einkommen, kein Essen und werden dabei hoffnungslos und verzweifelt."

Unterstützung für die Ärmsten

In Sabah im Norden der Insel Borneo, der ärmsten Provinz Malaysias, seien viele Familien in dieser Situation, schreibt Noria Majaman. Daher sei es erfreulich, dass nun politische Parteien zusammen arbeiten und die Menschen mit einem Lebensmittelpaket unterstützen.

Auch die Partnerkirchen von Mission 21 in Sabah helfen Menschen, die von Armut betroffen sind. Darum sind wir nun besonders auf Spenden angewiesen, um unsere Partner vor Ort zu unterstützen.

► Bericht von Noria Majaman und Elisabeth Mesdila aus Malaysia lesen

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