Corona Update zu Costa Rica

Neben den Covid19 Infektionen steigt in Costa Rica auch die Arbeitslosigkeit weiter an. Besonders betroffen sind die Menschen, die im informellen Sektor tätig sind. Die Partnerorganisationen von Mission 21 haben reagiert und unterstützen gemeinsam mit anderen kirchlichen Institutionen Menschen in Not etwa mit Naturalspenden.

Simone Dollinger und Angel Román arbeiten bei der Partnerorganisation UBL in Costa Rica. Gemeinsam mit anderen kirchlichen Organisation haben die Partnerorganisationen von Mission 21 auf die aktuelle Situation reagiert und unterstützen notleidende Menschen, vor allem Flüchtlinge, die oft im informellen Sektor arbeiten und es während der Corona-Pandemie besonders schwer haben. Positiv ist, dass sich trotz oder gerade wegen dem E-Learning im Schnitt doppelt so viele Studierende für die theologischen Kurse an der UBL eingetragen haben wie vor der Pandemie.

Optimistisch und kreativ bleiben

Auch im privaten Bereich ist das "Physical Distancing" nicht immer einfach, insbesondere da Tochter Alma das Spielen mit anderen Kindern vermisst. Auch die Besorgung von Einkäufen gestaltet sich nicht immer ganz einfach und erfordert viel Zeit und Geduld. Seit Monaten gibt es in Costa Rica eine Maskenpflicht in allen Innenräumen ausser zu Hause oder in Restaurants. Versammlungen bis zu sechs Personen sind möglich. Familie Dollinger bleibt kreativ und versucht zuversichtlich und positiv zu bleiben: "Auch die Bewegung ist natürlich wichtig und wenn es nicht gerade in Strömen regnet, denken wir uns Ballspiele, Wettkämpfe oder Geschicklichkeitsspiele aus oder tanzen zu lauter Musik durch die Wohnung ...".

► Bericht aus Costa Rica lesen

► Mehr über unsere Projekte in Costa Rica erfahren