Gesundheits-Netzwerk Medicus Mundi berichtet über Hebammenausbildung im Südsudan

Im Südsudan werden Hebammen auch mit Unterstützung von Mission 21 ausgebildet. Wir unterstützen dafür die Schule der presbyterianischen Partnerorganisation PRDA. Eine dringend nötige Aufgabe, wie der Bericht im aktuellen Bulletin von Medicus Mundi zeigt.

Das Gesundheitsnetzwerk Medicus Mundi Schweiz würdigt in der Dezember-Ausgabe seines Bulletins die Pflegefachpersonen und Hebammen. "Ihre Arbeit ist unverzichtbar und doch mangelt es an Anerkennung" bringt der Titel das Problem auf den Punkt. Medicus Mundi leistet in diesem Bulletin beides: Anerkennung und viele Informationen zur Arbeit von Pflegekräften und Hebammen weltweit.

Ein Beitrag widmet sich auch einer wichtigen Schule für südsudanesische Hebammen. Die Schule wird von Mission 21 unterstützt und durch unsere Partnerorganisation, die Presbyterian Relief and Development Agency (PRDA) betrieben. Pro Ausbildungsgang können 30 Hebammen ausgebildet werden: Pflegefachfrauen, die im kriegsversehrten und medizinisch unterversorgten Südsudan dringend benötigt werden.

Einsatz gegen Mütter- und Kindersterblichkeit

Der Bericht "Angelina's Traum für den Südsudan" zeichnet die bewegte Geschichte der 2005 gegründeten Schule nach und porträtiert die heute 28-jährige Angelina, die trotz Schwierigkeiten ihre Ausbildung im Jahr 2019 erfolgreich abschliessen konnte und heute mit grossem Engagement als Hebamme arbeitet. 

Laut UNICEF ist die Sterblichkeit von Müttern und Kindern im Südsudan weltweit eine der höchsten. Die Hebammenschule der PRDA ist eine ausserordentlich wichtige Einrichtung, um die gesundheitliche Situation der Mütter und Kinder im Südsudan zu verbessern.

► Bericht über die Situation im Südsudan und die Hebammenschule im Dezember-Bulletin von Medicus Mundi Schweiz

► Projekt zur Ausbildung von Hebammen für den Südsudan