Hongkong in der Krise

Tobias Brandner, der seit über 20 Jahren für Mission 21 als Dozent und Gefängnisseelsorger in Hongkong arbeitet, schildert in seinem neuen Rundbrief seine Sicht auf die Protestbewegung in Honkong.

Hongkong ist in den Schlagzeilen. Seit Juni finden Proteste mit Millionen von Menschen statt. In seiner Einschätzung entdramatisiert Tobias Brandner einerseits die hiesigen Medienberichte etwas, andererseits zeigt er auf, wie bedeutend die aktuellen Ereignisse für Hongkong und die Welt sind. «Wir kaufen weder Notvorräte, noch bleiben wir verängstigt zu Hause», schreibt Tobias Brandner, «man kann in Hongkong gut leben, ohne etwas von den Protesten mitzubekommen.» Er schreibt jedoch auch: «Die letzten Monate brachten ein für Hongkong unerreichtes Ausmass an Gewalt.» Diese gehe von beiden Seiten aus. Und weiter: «Sehr besorgniserregend ist, dass China in der gegenwärtigen Lage durch seine Medien einen Hass auf Hongkongs Protestbewegung (und teils auch auf die Kirchen) schürt.»

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Rundbriefe sind persönliche Erfahrungsberichte und geben nicht notwendig die Ansichten von Mission 21 wieder.