Radio SRF berichtet ausführlich über Webinare

Die Online-Webinare von Mission 21 zur Missionsgeschichte lösen ein positives Medienecho aus. Radio SRF 2 Kultur berichtet ausführlich über den transparenten Umgang von Mission 21 mit der Missionsgeschichte. Und der Interkantonale Kirchenbote widmet dem Thema eine ganze Zeitungsseite.

Mission 21 habe «selbstkritisch» Einblicke in die Missionsgeschichte ermöglicht, attestiert Religionsredaktorin Judith Wipfler in der SRF-«Perspektiven»-Sendung vom 25. September. Und Delf Bucher schreibt im Kirchenboten, dass Mission 21 mit den Webinaren auf Fragen zum Thema Sklaverei «eine differenzierte Antwort» lieferte.

Die Sendung «Perspektiven» bringt einen kompakten Überblick über die fünf Webinare, die Mission 21 im laufenden Jahr zum Themenkomplex rund um die Geschichte der Mission im Kontext von Kolonialismus und Sklaverei sowie ihrer Wirkung bis in die Gegenwart durchgeführt hat. Zu hören sind besonders auch zahlreiche Stimmen aus dem globalen Süden, die in der Summer School aus ihrer Perspektive Geschichte und Gegenwart in Verbindung bringen.

Klartext

Und diese Stimmen sprechen Klartext. Zum Beispiel der evangelische Theologiedozent Nana Kwakye, der aus Ghana von zeitgenössischen Klagen über einen der bekanntesten Missionare der Basler Mission, Andreas Riis, berichtet. Er sagt aber auch, dass die Wirkung der Mission in Ghana mehrheitlich positiv sei, denn der heutige Stand an Bildung, Gesundheit und Ökonomie verdanke sich der Missionsarbeit.

Klartext und Differenziertheit, das ging in den Webinaren von Mission 21 gut zusammen. So wurden auch Widersprüche sichtbar. Die «Perspektiven»-Sendung hält dies gut verständlich fest. Auskunft gibt darin auch Claudia Buess von Mission 21, die diese Webinar-Reihe mitorganisiert und moderiert hat.

Partner entscheiden mit

Claudia Buess betont, dass die ehemals Missionierten heute mitentscheiden. Die längst unabhängigen Partnerkirchen und interreligiösen Organisationen üben heute bei Mission 21 selbst Einfluss aus, als Delegierte im höchsten Gremium, der Synode.

Dieses Element der Befähigung, das mancherorts durch die Missionsarbeit befreiend wirkte, thematisiert auch Delf Bucher im Beitrag des Kirchenboten. Er legt den Fokus auf eine besondere Wirkung: Die kulturelle Leistung der Bildung stiess gerade in Afrika die politische Befreiung mit an.

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► Texte, Videos, Berichte zur Summer School "Mission und Kirche - zwischen Rassismus und Respekt"

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