Südsudan: Corona als Krise in der Krise

Auch wenn die offiziellen Zahlen im Südsudan nur wenige Todesfälle aufgrund von Covid19 anzeigen, ist die Pandemie für die Menschen lebensbedrohlich. Warum das so ist, zeigt der Artikel unserer Südsudan-Verantwortlichen Dorina Waldmeyer im Magazin der Stiftung für Friedensförderung (KOFF).

Der Südsudan gehört zu den Ländern mit der schlechtesten Gesundheitsversorgung weltweit. In dieser Situation ist Covid19 für die Menschen vor Ort eine Katastrophe. Nur ein Bruchteil der Menschen hat eine Krankenversicherung, zu teuer sind bereits die gängigen und dringend benötigten Medikamente, beispielsweise gegen Malaria. Dazu kommen weitere Krisen: Der jahrelange Bürgerkrieg, der das Land bis heute spaltet, die hohe Inflation, Naturkatastrophen wie die Heuschreckenplage und Überschwemmungen.

Unsere Programmverantwortliche hat die Situation in einem Artikel für das Magazin von Swisspeace zusammengefasst und zeigt, wie die unterschiedlichen Schwierigkeiten miteinander zusammenhängen.

Mission 21 arbeitet seit vielen Jahren in engen partnerschaftlichen Beziehungen mit Kirchen und Organisationen im Südsudan zusammen. Integrierte Massnahmen der Entwicklungszusammenarbeit, Friedensförderung und Nothilfe sind in dieser Arbeit eng miteinander verzahnt. Dies gibt die Flexibilität, auf Krisen schnell und zielgerichtet reagieren zu können, und ist nur durch die starke Verbundenheit, das Vertrauen und die Verankerung in den jeweiligen Ländern möglich.

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