Weltfrauentag: Gender-Gerechtigkeit heute für eine nachhaltige Zukunft

Gleichstellung der Geschlechter heute – für ein nachhaltiges Morgen: unter dieses Motto stellt die UNO den diesjährigen 8. März, den Internationalen Frauentag. Auch Mission 21 setzt sich für die Gleichstellung der Geschlechter ein und ruft am Weltfrauentag dazu auf, immer mehr Frauen eine selbstbestimmte Zukunft zu ermöglichen.

Am diesjährigen Weltfrauentag legt die UNO den Fokus auf den Zusammenhang von Geschlechtergerechtigkeit und Klimaerwärmung. Frauen erleben die Auswirkungen des Klimawandels am stärksten. Denn durch die Klimaveränderungen wird die Situation der Ernährungssicherheit und der Wasserversorgung prekärer, was sich ungleich stärker auf die Lebenssituation von Frauen auswirkt, etwa auf ihre Gesundheit und ihre Sicherheit. Um diesen Benachteiligungen entgegenzuwirken, verstärkt auch Mission 21 ihre Arbeit für mehr Geschlechter-Gerechtigkeit weltweit.

Der Weltfrauentag hat zum Ziel, den Beitrag von Frauen und Mädchen auf der ganzen Welt zu würdigen, die bei der Anpassung an die Klimaveränderungen, der Eindämmung des Klimawandels und der Bekämpfung der Folgen des Klimawandels eine führende Rolle spielen, um eine nachhaltigere Zukunft für alle aufzubauen.

Einsatz gegen Gewalt und für Bildung als Schlüssel für eine gerechte Zukunft

Mission 21 setzt sich gemeinsam mit Partnerkirchen und -organisationen zum Beispiel in Südostasien für die Gleichstellung von Frauen und Mädchen ein. Verschiedene gesellschaftliche Aspekte tragen in Indonesien und Malaysia zur Benachteiligung von Frauen bei: Patriarchale Denkweisen sind verankert. Häusliche Gewalt ist verbreitet und extreme Armut führt zu Frauen- und Kinderhandel. Diese trägt dazu bei, dass Hunderttausende Frauen aus Indonesien als Hausangestellte in anderen asiatischen Ländern arbeiten, um ihre Familien zuhause finanziell zu unterstützen. Diese Migrantinnen werden häufig Opfer von Gewalt und Ausbeutung.

Partnerkirchen und -organisationen von Mission 21 vor Ort haben ein länder- und religionsübergreifendes Netzwerk aufgebaut, um Frauen zu schützen und zu stärken. Christliche und muslimische Institutionen arbeiten mit Unterstützung von Mission 21 eng zusammen. So zum Beispiel das kirchlich geführte Frauenhaus «Durebang Center» und die muslimischen Organisationen «Praxis in Community» und «Sapa Institute» in Bandung, Indonesien. Im Frauenhaus erhalten traumatisierte Frauen und Kinder Schutz und Betreuung. Unsere Partnerorganisationen ermöglichen Frauen und Mädchen Bildung und eröffnen ihnen Wege in ein selbstbestimmtes Leben. Mission 21 bildet zudem Aktivistinnen und Aktivisten dazu aus, sich für Frauenrechte einzusetzen.

► Im September startet unsere Kampagne 2022

► Stabsstelle Frauen und Gender von Mission 21