Corona Soforthilfe

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Adventssammlung für weltweite Corona Soforthilfe

Spenden Sie jetzt für Menschen, die von der Pandemie besonders betroffen sind.

In Zusammenarbeit mit der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS) ruft Mission 21 zur Soforthilfe für die Menschen in bereits geschwächten Ländern auf. Die Corona-Krise bedeutet nicht nur eine weltweite Pandemie, sondern auch eine weltweite humanitäre Katastrophe. Das Virus bedroht die Existenz vor allem derjenigen Menschen, welche bereits jetzt am Rande der Gesellschaft stehen. Gesundheitssysteme sind kollabiert, es fehlt an Hygienemitteln. Hungersnöte verschärfen sich, die Armut wächst und die Gewalt an Frauen nimmt zu.

Auch die Schweiz leidet unter den wirtschaftlichen Folgen des Virus. Deshalb erhalten wir bereits jetzt weniger Spenden für unsere Arbeit. In einigen Partnerländern von Mission 21 wird die Situation aber immer prekärer. Deshalb helfen wir gemeinsam mit unseren Partnerkirchen und –organisationen vor Ort denjenigen Menschen, welche von der Pandemie am stärksten betroffen sind. Bitte tragen auch Sie mit dieser Adventssammlung bei zur Unterstützung benachteiligter Menschen – herzlichen Dank!

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Unsere betroffenen Partnerländer

Südsudan

Der Südsudan kommt nicht zur Ruhe. Nach jahrelangem Krieg, getroffen durch Überschwemmungen und Heuschreckenplagen bringt nun die Corona-Pandemie das zweitärmste Land der Welt in einen verschärften Ausnahmezustand. Die offiziellen Infektionszahlen sind bisher zwar niedrig. Die Auswirkungen der Pandemie bedrohen aber die Existenzgrundlage vieler Menschen. Aufgrund der Corona-Massnahmen sind die Preise für Lebensmittel und Wasser enorm hoch. So hat sich der Preis für einen Kanister Trinkwasser im Herbst in nur drei Tagen verdoppelt. Der Hunger ist allgegenwärtig, die Hälfte der Bevölkerung ist mangelernährt, 80 Prozent leben täglich von der Hand in den Mund. Es gibt keine staatliche Unterstützung. Deshalb ist die Hilfe von Mission 21 mit ihren Partnerkirchen vor Ort unabdingbar. Sie leisten Überlebenshilfe für notleidende Menschen mit Trinkwasser und Lebensmitteln. Und sie führen wichtige Kampagnen zur Sensibilisierung durch, um das Corona-Virus einzudämmen.

Peru und Bolivien

Lateinamerika leidet massiv unter der Corona-Krise. Bereits davor tickten auf diesem Kontinent etliche Zeitbomben: Viele Länder sind geprägt von grösster sozialer Ungleichheit, von rapider Umweltzerstörung und Gewalt gegen Frauen. Nun trifft die Corona-Krise den Kontinent hart. Es wird befürchtet, dass besonders unsere Partnerländer in der Armutsbekämpfung um Jahrzehnte zurückfallen. So verloren in Peru bereits 2,6 Millionen Menschen ihre Arbeit. In Bolivien ist das Gesundheitswesen kollabiert. In beiden Ländern versuchen viele Arbeitslose, von den Städten zurück in ihre Dörfer auf dem Land zu flüchten. Diese jedoch verbarrikadieren sich zum Schutz gegen das Virus. Durch die Isolation der hochandinen Dörfer werden die Nahrungsmittel immer knapper. Darum baut Mission 21 gemeinsam mit den Partnern in Peru und Bolivien die bereits gut funktionierenden Projekte zur Ernährungssicherung aus. Für besonders von Armut betroffene Menschen unterstützt Mission 21 ihre Partner in der Verteilung von Nahrungsmitteln und Hygieneartikeln.


Kamerun

In den anglophonen Provinzen verschlechtert sich die bürgerkriegsähnliche Situation zusehends – und der Ausbruch der Corona-Krise verstärkt dabei die Notsituation für viele Menschen. Morde, Brandstiftungen und Entführungen gehen weiter und nehmen an Brutalität zu. Dies zeigt der Überfall auf eine Schule in Kamerun Ende Oktober. Mindestens sechs Kinder wurden getötet und ein Dutzend weitere wurden teils schwer verletzt. Die gesundheitliche und wirtschaftliche Situation der mehr als 700‘000 Binnenvertriebenen verschlimmert sich durch die Pandemie massiv. Mission 21 unterstützt zusammen mit ihren Partnerkirchen vor Ort die Menschen mit Nahrungsmitteln, Hilfsgütern für den Alltag, psychosozialer Betreuung sowie durch Schutzmassnahmen gegen das Corona-Virus: mit Informationskampagnen zu COVID-19-Hygieneregeln, mit der Verteilung von Desinfektionsmitteln und Gesichtsmasken.

 

Nigeria

Die Lage in Nigeria ist angespannt. Nicht nur wegen des Corona-Virus, sondern auch aufgrund blutiger Angriffe gegen Demonstrierende im Oktober. In den meisten Bundesstaaten wurde eine totale Ausgangssperre verhängt. Die Gesundheitsversorgung ist in Nigeria ohnehin schwach; insbesondere, da die Elite sich im Ausland behandeln lässt und im eigenen Land kaum in diesen Sektor investiert. Die engen Wohnverhältnisse und die Armut begünstigen eine Übertragung des Virus. Die Partner von Mission 21 leisten wichtige Unterstützung zur Eindämmung der Krankheit: Sie verteilen Schutzmasken, Händedesinfektion und Lebensmittel an Personen, die sich wegen der Ausgangssperre nicht selber versorgen können. Und sie führen Sensibilisierungskampagnen zum richtigen Verhalten gegen das Corona-Virus durch.

 

Die Adventssammlung wurde von der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS) lanciert und unterstütz somit auch die Corona Nothilfeprojekte von Mission 21. Tragen auch Sie dazu bei, dass Menschen in Not Lebensmittelpakete erhalten und Hygieneprodukte, um sich vor COVID-19 zu schützen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Mehr zu unseren Projekten in:

Südsudan,  Kamerun,  PeruBolivien,  Nigeria