DR Kongo, Kooperationsprogramm

Kooperationsprogramm Demokratische Republik Kongo

Projektnummer: 197.1001

Im Kooperationsprogramm sind alle Projekte von Mission 21 in der Demokratischen Republik (DR) Kongo gebündelt und auf ein gemeinsames Ziel hin ausgerichtet. Damit wird die Wirkung der einzelnen Projekte verstärkt. Mit Spenden für das Kooperationsprogramm ermöglichen Sie, dass Ihre Spende in jene Projekte in der DR Kongo fliesst, in denen das Geld am dringendsten benötigt wird. Über- oder Unterfinanzierungen werden so vermieden.

Hintergrundinformationen

Mission 21 ist aufgrund ihrer Geschichte als Missionswerk eng mit der Region Kwango im Südwesten der DR Kongo verbunden. Der Kwango ist neben der Hauptsadt Kinshasa einer der geografischen Schwerpunkte der Arbeit der Partnerorganisationen von Mission 21 in der DR Kongo. Hier entstanden die ersten Missionsstationen der Evangelischen Mission im Kwango (EMIK), die heute einer der drei Trägervereine von Mission 21 ist.

Die Bevölkerung der Region lebt fast ausschliesslich von einfacher Landwirtschaft. Sie pflanzt vor allem Maniok und Erdnüsse, aber auch Gemüse und Früchte an. Die Provinz Kwango gehört zu den ärmsten Teilen des Landes. Sie hat wirtschaftlich keine grosse Bedeutung und wird daher von der Regierung vernachlässigt. Für Monate sind die Dörfer von der Welt abgeschnitten, weil der Regen die schlechten, einspurig befahrbaren Sandpisten unpassierbar macht.

Wo staatliche Strukturen fehlen und der Staat seiner Verantwortung für die Bevölkerung nur ungenügend nachkommt, springen oft Kirchen in die Bresche. Das ist auch in der Provinz Kwango und in den Armenvierteln von Kinshasa der Fall. So unterhält die Partnerkirche CEK einen Gesundheitsdienst, Primar- und Sekundarschulen, eine Berufsschule und ein Landwirtschaftsprojekt und trägt so wesentlich zur Grundversorgung bei.

Programmziele

Das Programm trägt dazu bei, dass die Menschen in der ländlichen, isolierten Provinz Kwango sowie in den Armenvierteln in Kinshasa ein Leben in Würde führen können. Die Projektarbeit von Mission 21 und ihren Partnerorganisationen legt dabei die Schwerpunkte auf Gesundheit, Ernährungssouveränität sowie Bildung. Zudem geniessen die Partnerorganisationen Unterstützung beim Aufbau von Fähigkeiten, die für ihre Arbeit wichtig sind (Capacity Building).