Südsudan, Kooperationsprogramm

Kooperationsprogramm Südsudan

Projektnummer: 179.1001

Im Kooperationsprogramm sind alle Projekte von Mission 21 im Südsudan gebündelt und auf die Förderung von Frieden und Versöhnung ausgerichtet. Das stärkt und sichert die Wirkung der einzelnen Projekte. Mit Spenden für das Kooperationsprogramm ermöglichen Sie, dass Ihre Spende in jene Projekte im Südsudan fliesst, in denen das Geld am sinnvollsten eingesetzt werden kann und am dringendsten benötigt wird.

Unsere diesjährige Kampagne "Frieden wächst mit uns" kommt ebenfalls dem Kooperationsprogramm Südsudan zugute. Mit Spenden für die Kampagne unterstützen Sie die Friedensarbeit im Südsudan und fördern Schutz und Bildung von Kindern. 

Aktuelle Meldungen zur Projektarbeit im Zusammenhang mit dem Coronavirus finden Sie in unseren News.

Beiträge aus dem Netzwerk von Mission 21 sind hier zu finden: #zeichenderhoffnung

Hintergrundinformationen

Über 400‘000 Menschenleben hat der Bürgerkrieg im Südsudan seit Ende 2013 gefordert. Etwa 4,2 Millionen Menschen sind seither geflohen und in Lagern ausserhalb und innerhalb des Landes untergebracht. Hungersnöte, Heuschreckenplagen und Überflutungen verstärken in vielen Teilen des Landes das Elend. Staatliche Strukturen sind weitgehend zusammengebrochen, so auch Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen.

Nach fast 50 Jahren Bürgerkrieg wünschen sich die Menschen nichts sehnlicher, als in Frieden zu leben. Mission 21 unterstützt das Friedensengagement ihrer Partnerkirche, der Presbyterianischen Kirche des Südsudan (PCOSS), der Presbyterianischen Organisationn für Sofort- und Entwicklungshilfe (PRDA) sowie des Südsudanesischen Kirchenbunds (SSCC), der 2015 den «Aktionsplan für Frieden» lanciert hat.

Die Friedensarbeit zieht sich wie ein roter Faden durch die Arbeit unserer Partner vor Ort. Die PCOSS, ursprünglich beheimatet in der stark vom Krieg betroffenen und wenig entwickelten Region Greater Upper Nile, musste selbst fliehen und agiert nun dort, wo die Gemeinde verstreut ist – in anderen Landesteilen, in Lagern für Binnenflüchtlinge und in Flüchtlingslagern in den Nachbarstaaten. Sie hat mit bewundernswerter Flexibilität Projekte wieder aufgenommen und unterstützt die notleidende Bevölkerung. Der SSCC erreicht mit seinen Mitgliedskirchen die Menschen überall im Land. Die Kirchen geniessen als einzige Institution noch das Vertrauen der Bevölkerung. So tragen unsere Partnerkirchen wesentlich dazu bei, dass die Menschen im Südsudan nicht aufgeben und den Glauben an Frieden und Wiederaufbau nicht verlieren.

Projektziele

Mission 21 trägt dazu bei, dass die Menschen im Südsudan ein Leben in Würde führen können. Den Schwerpunkt bildet dabei die Friedensförderung. Mission 21 hat langjährige Erfahrung in der Friedens- und Versöhnungsarbeit. Da alle Projekte an den «Action Plan for Peace» (Aktionsplan für Frieden) des Südsudanesischen Kirchenbundes angelehnt sind, ist das Engagement von Mission 21 in eine ökumenische, international abgestützte Friedenskampagne eingebettet.

Ein weiterer Fokus gilt der Bildungsarbeit. Kinder erhalten die Möglichkeit, zur Schule zu gehen. Junge Frauen können eine Ausbildung machen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen und in weiteren Ausbildungen lernen junge Erwachsene, sich mit sozialen Themen gesellschaftskritisch auseinander zu setzen. Dazu kommen die Schwerpunkte Einkommensförderung und der Ernährungssicherheit. 

► Mehr zur Friedensförderung im Südsudan

► Mehr zum Projekt "Bildung für die Zukunft: Schulen und Kinderheim"

Vor Ort

Mission 21 hat seit 2018 ein Koordinations-Büro in der südsudanesischen Hauptstadt Juba. Vor Ort arbeiten der lokale Landeskoordinator Bernard O. Suwa sowie seine Assistenz Florence Guliba Hakim. Beide unterstützten die Partner vor Ort, reisen zu den Projekten und vermitteln Wissen zu Projektplanung, -durchführung und -evaluation. Dabei stehen die Weiterbildung der Mitarbeitenden der Partnerorganisationen sowie die Innovation der Projekte und der Bedarf der Begünstigten im Zentrum. Dies sichert die Qualität der Programmarbeit nachhaltig.