Südsudan, Bildung

Programmentwicklung und Koordination im Südsudan

Projektsumme: CHF 75'000 (2019)
Projektnummer: 179.1011

Damit das Engagement der Partner von Mission 21 im Südsudan die erwünschte Wirkung zeigt, werden die Partnerorganisationen im Bereich der Organisations- und Personalentwicklung geschult. Hier besteht insbesondere Bedarf an Aus- und Weiterbildungen im Bereich des Projekt- und des Programm-Managements (Planungs-, Berichts- und Rechnungswesen). Die Koordinationsstelle führt Fortbildungsmassnahmen mit den lokalen Projektverantwortlichen durch und begleitet und berät sie in ihrer Arbeit.

Hintergrundinformationen

Die Partnerorganisationen von Mission 21 nehmen eine Vielzahl an gesellschaftlichen Herausforderungen an. Sie leisten Trauma- und Versöhnungsarbeit, engagieren sich für den Aufbau von Schulen, die Weiterbildung von Lehrkräften, die Förderung der Müttergesundheit, den Kampf gegen HIV und die nachhaltige Ernährungssicherung. Durch die Koordination aller Aktivitäten des Programms leistet Mission 21 vor Ort einen wichtigen Beitrag. Die Koordinationsstelle stärkt die Fähigkeiten der Projektverantwortlichen und der Partnerorganisationen insgesamt, bildet eine Brücke zwischen den Akteuren vor Ort und Mission 21 in Basel und trägt zur Vernetzung bei. Sie berät die Partnerorganisationen in Fragen zur organisatorischen und personellen Entwicklung und unterstützt sie bei der Umsetzung ihrer Projekte.

Projektziele

Die Koordination hat eine Brückenfunktion zwischen den Partnerorganisationen im Südsudan und Mission 21 in Basel. Hauptziele sind die Sicherstellung des Informationsflusses, Programm-Management, Kapazitätsentwicklung für die Partner sowie Netzwerkarbeit.

Zielgruppe

Die Koordination arbeitet mit den Partnerorganisationen von Mission 21 zusammen, die im und zum Südsudan tätig sind (siehe unten).

Aktivitäten

  • Programm-Management (Planung, Monitoring und Evaluation)

  • Beziehungspflege mit und Unterstützung für die Partnerorganisationen, insbesondere in "Capacity Development", also der Weiterentwicklung von Fähigkeiten, die für die Arbeit benötigt werden

  • Vernetzung

  • Öffentlichkeitsarbeit

Projektfortschritt

Mission 21 ist seit den frühen 1970er Jahren mit der Partnerkirche im Südsudan verbunden. Es war und ist für Mission 21 selbstverständlich, auch in Bürgerkriegszeiten nicht von ihrer Seite zu weichen. Nebst dem Leid, das der Krieg für die Menschen im Südsudan bringt, erschwert er auch die Programmarbeit erheblich. Eine grosse Herausforderung für die Arbeit vor Ort ist das tiefe Bildungsniveau der Mehrheit der Südsudanesinnen und Südsudanesen infolge des Kriegs und des mangelhaften Bildungsangebots. Beide Probleme machen es umso nötiger, den Partnerorganisationen Kurse, Beratung und Vernetzung zu bieten. 

Im Jahr 2018 führte die Koordinationsstelle ein Training zu Programmmanagement und Good Governance durch. Ausserdem wurde zusammen mit den Partnern ein Verhaltenskodex für die Partnerorganisationen entwickelt. Dies hilft besonders der PCOSS, eine bessere Struktur aufzubauen und geschultes Personal zu rekrutieren.

In der zweiten Hälfte des Jahres wurden alle Projekte besucht und Evaluationen vorgenommen. Diese dienen als Grundlage, um die Projekte weiterzuentwickeln und zusammen mit den Partnern nachhaltiger zu gestalten.