DR Kongo

In der Demokratischen Republik Kongo unterstützt Mission 21 die Bevölkerung mit zahlreichen Projekten für bessere Bildung und Gesundheit. Wichtig ist auch der Bereich Landwirtschaft und Existenzsicherung. Das Engagement konzentriert sich hauptsächlich auf die Provinz Kwango im Südwesten der DR Kongo. Weitere Projekte sind in der Hauptstadt Kinshasa angesiedelt.

 

Bessere Gesundheit für die ländliche Bevölkerung

Die Provinz Kwango, in der Mission 21 arbeitet, ist besonders abgelegen und hat für den Staat keine wirtschaftliche Bedeutung. Die Bevölkerung fühlt sich im Stich gelassen und wandert zu grossen Teilen in die Armutsviertel von Kinshasa aus. Für den Bau und den Unterhalt von Strassen fehlen die Mittel. Sich fortzubewegen ist je nach Jahreszeit und Zustand der Strassen nur zu Fuss möglich. In medizinischen Notfällen kann das gravierende Folgen haben.

 

Spitäler und Gesundheitszentren

Mission 21 setzt sich im Kwango für eine bessere Basisgesundheitsversorgung ein. Die wichtigste Partnerorganisation von Mission 21 in der DR Kongo ist die evangelische Kirche im Kwango (Communauté Évangelique du Kwango – CEK). Sie hat in der Kwango-Region ein Netzwerk von 20 Gesundheitseinrichtungen geschaffen. Dieses besteht aus drei Spitälern, sechs Gesundheitszentren und elf Ambulatorien.

 

Bessere Ernährung und Einkommen

Mission 21 unterstützt auch im Bereich Landwirtschaft und Existenzsicherung Projekte der Partnerkirche. Sie haben zum Ziel, dass die ländliche Bevölkerung sich gesund ernähren und ein Zusatzeinkommen erwirtschaften kann. Praxisorientierte Kurse in Landwirtschaft, Ernährung und Umwelt vermitteln den Bäuerinnen und Bauern das entsprechende Fachwissen.

 

Schwerpunkt Bildung

Mit Bildungsangeboten werden insbesondere Frauen und Jugendliche gefördert. In vielen Gebieten funktioniert das Grundschulwesen nur dank der Initiative von Kirchen wie der CEK. Die Partnerkirche von Mission 21 führt 96 Primar- und 52 Sekundarschulen in der Provinz Kwango und in der Stadt Kinshasa. Sie engagiert sich auch für den Bau und Unterhalt von Schulen.

 

Ein Leben in Würde

Unsere Partnerkirche verbindet über 60 Dörfer mit mehr als 80 000 Menschen. Ihr Netzwerk bietet oft die einzige Verbindung der Dorfgemeinschaften zu den Behörden. Ihre Projekte ermutigen ländliche Familien, trotz Isolation für ein würdiges Leben einzustehen. In den Armutsvierteln von Kinshasa bleibt die CEK die bedeutendste Anlaufstelle für Menschen aus dem Kwango. Gemeinsam mit anderen Organisationen wirbt sie für die Rückkehr in die Region. Mit Kursen im Lesen und Schreiben und durch handwerkliche Weiterbildung erleichtert sie den Neuanfang in der alten Heimat.

 

Professionelle Begleitung durch Mission 21

Mission 21 garantiert ihren Partnerorganisationen eine professionelle Begleitung. Ein lokal bestens verankertes Koordinationsbüro bringt Zivilgesellschaft, Kirche und Behörden an einen Tisch und verbessert dadurch die Wirkung der gemeinsamen Arbeit. Wo spezifisches Fachwissen gefragt ist, rekrutiert das Büro Beraterinnen und Berater und unterstützt sie bei Vorabklärungen und Evaluationen.