Dialog International: Wie weiter im Südsudan?

Seit 2013 wütet ein Bürgerkrieg im jüngsten Staat der Welt. Die Lage ist verstrickt, die Aussichten auf Frieden sind schlecht. Eine prominent besetzte Veranstaltung im Missionshaus beleuchtet die Rolle der Kirche als Friedensstifterin.

Datum: Freitag 22. Juni 2018, 18:30 bis 20:30

Ort: Missionshaus, Missionsstrasse 21, 4055 Basel ► Karte anzeigen

Kontakt: Detlef Lienau, Tel: +41 (0)61 260 23 35, ► E-Mail

Am 22. Juni findet im Missionshaus in Basel eine prominent besetzte Veranstaltung unserer Serie "Dialog International" statt. Referenten und Gäste werden über die Rolle der Kirche im Südsudan diskutieren und ihr Potential für Frieden und Gerechtigkeit ausloten.

Nachdem der Südsudan im Jahr 2011 endlich seine Unabhängigkeit erlangte, verfällt das Land seit 2013 erneut in einen blutigen und machtpolitisch aufgeladenen Krieg. Dabei werden Ethnien instrumentalisiert und untereinander aufgehetzt. Die Einheitsregierung ist vielfach gescheitert und hat offensichtlich kein Interesse an einem Ende des Konflikts.

Im Jahr 2015 hat der südsudanesische Kirchenbund den Aktionsplan für den Frieden lanciert und bekommt dafür grosse internationale Aufmerksamkeit. Die Kirche ist die einzige Institution, die noch das Vertrauen der Gesellschaft geniesst und die unterschiedlichen, zerstrittenen Ethnien verbindet. Dadurch kann sie eine wichtige Schlüsselrolle als Friedensstifterin einnehmen.

Ferdinand von Habsburg-Lothringen ist Senior Berater für die Friedens- und Versöhnungsarbeit des südsudanesischen Kirchenbundes, angestellt vom EDA. Er arbeitet seit 22 Jahren im südsudanesischen Kontext sowie in Konflikt- und Postkonflikt Ländern in Afrika (darunter 9 Jahre mit der UN).

Peter Gai Lual Marrow ist Moderator der Presbyterianischen Kirche im Südsudan und Chairman des Südsudanesischen Kirchenbundes. Er spielte eine entscheidende Rolle beim Friedensabkommen im Jahr 2015 in Addis Abeba. Als Moderator der drittgrössten Kirche im Land nimmt er zudem eine Schlüsselposition ein im fortlaufenden Friedensprozess.

Ruedi Küng war Redaktor für internationale Politik beim Schweizer Fernsehen und Radio DRS, heute SRF, sowie Delegierter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz. Der langjährige Radio-Afrikakorrespondent vermittelt heute mit «InfoAfrica.ch» unvoreingenommen und vorurteilsfrei Informationen über afrikanische Gegebenheiten.

► Flyer Dialog International 2018

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