Die Menschen in Afrika stärken

Jüngst bezeichnete US-Präsident Trump Afrika als "Drecksloch". Pfarrer Jochen Kirsch wehrt sich in einem Interview im "Kirchenbote" gegen diese Auffassung.

Jochen Kirsch ist Abteilungsleiter Internationale Beziehungen von Mission 21 und viel in den afrikanischen Partnerländern von Mission 21 unterwegs. Die Solidarität mit den Menschen in Armut und Not ist ein wichtiges Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung.

Verantwortung wahrnehmen

Afrika ist sehr vielfältig. Gleichzeitig sind viele Länder von Armut geprägt. "So fliesst - entgegen aller Klischees - bis heute ein Vielfaches mehr an Geldern aus Afrika nach Europa, Asien und in die USA als umgekehrt", bestätigt Jochen Kirsch. Trump entzieht sich mit seiner Aussage der Verantwortung für Menschen, denen es schlechter geht. Die gleiche Strategie fährt Trump bezüglich des Klimawandels, den er einfach leugnet. Die Folgen jedoch betreffen uns alle.

Engagement für Menschen in Not

Die Partner von Mission 21 leben und arbeiten in Kriegsgebieten wie Nigeria oder dem Südsudan und bauen zusammen mit den Menschen dort an einer Zukunftsperspektive. Durch die Unterstützung der Zivilgesellschaft oder den Abbau der Korruption werden die Menschen in Afrika gestärkt, statt unterdrückt. Zusammen mit ihren Partnern setzt sich Mission 21 weltweit für gerechtere wirtschaftliche Strukturen, Frieden und ein Leben in Würde ein.

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