Hebammen retten Leben

Der Südsudan hat eine der höchsten Mütter- und Kindersterblichkeitsraten weltweit. Die schlechte Gesundheitsversorgung sind auch die Folgen des jahrelangen Bürgerkriegs, der hunderttausende Todesopfer gefordert hat. Das Land braucht dringend gut ausgebildete Hebammen, um Neugeborene und ihre Mütter zu retten.

Mission 21 unterstützt eine Hebammenschule, die jungen Frauen eine zweieinhalb Jahre dauernde Ausbildung zur Hebamme ermöglicht. Neben Theorie und Praxis zur Geburtshilfe erhalten die jungen Frauen auch Unterricht in allgemeinbildenden Fächern. 

In der Schule leben und lernen Frauen verschiedener Ethnien gemeinsam. Dies trägt zur Friedens- und Versöhnungarbeit bei, die ein wichtiger Teil der Ausbildung ist. Die Zugehörigkeit zu verschiedenen Ethnien spielte eine wesentliche Rolle im Bürgerkrieg, weswegen das Aufbauen von Vertrauen zueinander wichtig ist. Gerade auch hinsichtlich der Tatsache, dass die Hebammen werdenden Müttern in sehr intimen Fragen  beratend zur Seite stehen.

Bereits 80 Frauen haben trotz des Krieges die Hebammenschule erfolgreich abgeschlossen und arbeiten heute verteilt im ganzen Land. Jede von ihnen begleitet bis zu 250 Geburten pro Jahr. Helfen Sie mit Hebammen auszubilden und retten Sie damit Leben. 

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► Zum Hebammenprojekt im Südsudan

 

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