Junge Christen in Ägypten - zehn Jahre nach dem arabischen Frühling

Wie schätzen junge Christen in Ägypten knapp zehn Jahre nach dem arabischen Frühling ihre Gesellschaft ein? Wie leben junge Koptinnen ihren Glauben und wie steht es um die Religionsfreiheit in Ägypten unter der Regierung des Ex-Generals Fatah al-Sisi? Diesen und weitern Fragen werden wir im Gespräch mit Youssef Iskander, 28 Jahre alt, koptisch-orthodoxer Christ aus Kairo, nachgehen.

Datum: Donnerstag, 20. Februar 2020, 18:30 bis 20:00 Uhr

Ort: Mission 21, Missionsstrasse 21, 4055 Basel

Kontakt: Claudia Buess, ► E-Mail

Veranstaltungsflyer:  ► Flyer

Die koptisch-orthodoxen Christen in Ägypten – eine der ältesten christlichen Gemeinschaften der Welt – waren in den letzten Jahren mehrmals Opfer von islamistischen Terroranschlägen. Als religiöse Minderheit leiden sie seit langer Zeit unter staatlicher Diskriminierung. Gleichzeitig hat die gegenwärtige autoritäre Regierung erklärt, sie wolle sich vermehrt für Koptinnen und Kopten einsetzen. Jugendbewegungen innerhalb der koptischen Kirche stehen für einen Aufbruch: Sie wollen nicht nur ihre Kirche und konservative Traditionen erneuern, sondern setzen sich auch für mehr religiösen Pluralismus und gelebte Ökumene, gesellschaftliche Selbstbestimmung und für die Respektierung der Bürgerrechte der ägyptischen Christinnen ein.

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Youssef Iskander ist Audio-Ingenieur, Musiker und Diakon der koptisch-orthodoxen Kirche in Ägypten.

Claudia Buess

Programmleiterin Bildungsveranstaltungen
Tel.:+41 61 260 23 35
► E-Mail