Theologinnen im Einsatz für soziale Gerechtigkeit

Im März ist internationaler Frauentag. In diesem Zusammenhang lädt die Stabsstelle Frauen und Gender von Mission 21 zur Podiumsdiskussion "Theologinnen im Einsatz für soziale Gerechtigkeit" ein. Es diskutieren Cecilia Castillo Nanjari, Theologin und Juristin aus Santiago de Chile, und Evelyne Zinsstag, Pfarrerin in Basel.

Datum: Donnerstag, 12. März 2020, 19:30 bis 21:00 Uhr

Ort: Mission 21, Missionsstrasse 21, 4055 Basel, Raum: Bienvenidas

Kontakt und Anmeldung: Stabsstelle Frauen und Gender, ► E-Mail

Veranstaltungsflyer:  ► Flyer

Eintritt frei, mit Apéro

Zwei für ihre Arbeit für Geschlechtergerechtigkeit ausgezeichnete Frauen diskutieren über soziale Ungerechtigkeit in Chile und der Schweiz. Denn im März ist Weltfrauentag, und darum machen wir den Einsatz von Frauen für soziale Gerechtigkeit zum Thema: Theologin Cecilia Castillo Nanjari berichtet über ihr Engagement gegen Folter und Ungerechtigkeit während den aktuellen sozialen Unruhen in Chile. Pfarrerin Evelyne Zinsstag spricht über frauenbefreiende Theologie und macht auf schweizerische Pionierinnen aufmerksam.

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Cecilia Castillo Nanjari ist Theologin und Juristin. Sie setzt sich seit mehr als 30 Jahren gegen häusliche Gewalt und für Geschlechtergerechtigkeit ein. Dafür wurde sie mit dem Sylvia-Michel-Preis 2020 ausgezeichnet. Mit Mission 21 ist sie verbunden als Unterstützerin des lateinamerikanischen Rats der Kirchen CLAI, Partnerorganisation von Mission 21. Aktuell engagiert sich Cecilia Castillo für die Protestbewegung in Chile zur Bekämpfung der grossen Ungleichheit im Land, zusammen mit dem interreligiösen Netzwerk "Por la Vida y Dignidad!".

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Evelyne Zinsstag ist Pfarrerin der reformierten Église française de Bâle. Feministische Theologie fliesst stark in ihre Arbeit ein. Für ihre Masterarbeit über die ersten Pfarrerinnen in der Schweiz "Ganz Frau – ganz Mensch" wurde sie 2019 mit dem Marga Bührig Preis ausgezeichnet. Evelyne Zinsstag ist Mitglied der Fachkommission Frauen und Gender von Mission 21 und Teil des Netzwerks "Tsena Malalaka", in dem sich Frauen aus Afrika und Europa über ihr Arbeiten für eine gerechtere und offenere Welt austauschen.