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    En todo el mundo, Igualdad de género, Proyecto especial

    Fondo para la igualdad de género: fomento de la igualdad de género y la justicia climática

    Número de proyecto: 840.1005

    Weltweit sind Frauen und Mädchen besonders stark von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen. Dadurch werden Ungleichheiten (re)produziert und verstärkt. Obwohl sie am stärksten betroffen sind, sind Frauen und Mädchen oft von Entscheidungsprozessen und Führungspositionen im Zusammenhang mit Klimaschutzmassnahmen ausgeschlossen. Es besteht ein dringender Bedarf an transformativen und gendergerechten Klimaschutzmassnahmen, die ökologische Herausforderungen angehen, aber auch die Rechte, Handlungsfähigkeit und Führungsrolle von Frauen und Mädchen fördern.

    Im Jahr 2026 unterstützt Mission 21 gezielt Pilotprojekte, die einen gendertransformativen Ansatz zur Förderung von Klimagerechtigkeit einsetzen. Ziel ist es, dass Mission 21 und ihre Partnerorganisationen in der Programmarbeit die Zusammenhänge zwischen Klimawandel und Geschlechtergerechtigkeit berücksichtigen. Und dass dies zu einem selbstverständlichen Aspekt des Einsatzes für mehr Gendergerechtigkeit wird.

    Der Fonds für Gendergerechtigkeit vergibt finanzielle Mittel in die Programme und Partnerorganisationen für Pilotprojekte. So können diese rasch auf gesellschaftliche Entwicklungen reagieren, die Geschlechterungleichheit verstärken können. Das Thema wird jährlich entsprechend den Bedürfnissen der Programme und Projekte neu definiert.

    Información de fondo

    Weltweit hat mindestens jede dritte Frau Gewalt erfahren, ein Grossteil von ihnen sexualisierte Gewalt. Strukturelle Ungleichheiten erschweren die politische Partizipation und den Zugang zu Bildung, Einkommen und zur Gesundheitsversorgung. In vielen Ländern, in denen sich unsere Partner*innen für Geschlechtergerechtigkeit einsetzen, werden Teilerfolge oft durch Backlash-Tendenzen wieder zunichtegemacht.

    Für Mission 21 ist Gendergerechtigkeit ein Leitprinzip für alle Programme und Projekte. Mission 21 pflegt ein weltweites Frauen- und Gender-Netzwerk. Im Jahr 2026 vertieft der Fonds für Gendergerechtigkeit das Engagement in der Prävention von sexualisierter und geschlechtsspezifischer Gewalt (SGBV) sowie die Förderung von Klimagerechtigkeit. Der Klimawandel verstärkt Risikofaktoren für sexualisierte Gewalt: Armut, wirtschaftliche Abhängigkeit, Krankheit und weitere. Die Projekte bieten umfassende Lösungen für die betroffenen Gemeinschaften, insbesondere für Frauen, und fördern deren Sicherheit, ökonomische Unabhängigkeit und die Möglichkeiten, sich für Klimagerechtigkeit einzusetzen. Ausserdem wird besonders darauf geachtet, Mädchen zu erreichen, die durch Behinderung besonders verletzlich sind.

    Objetivos del Fondo para la Igualdad de Género

    • Además, los programas de cooperación responden a evoluciones sociales que pueden reforzar la desigualdad de género.
    • Financiación de proyectos piloto innovadores con nuevos enfoques, nuevos socios o nuevos temas que tengan el potencial demostrado de reforzar a largo plazo las actividades de los programas de cooperación para la igualdad de género.
    • Fomento del intercambio entre los gestores de los proyectos piloto y los programas de cooperación

    Einblicke in Pilotprojekte 2026

    Jugend Ökologie-Gerechtigkeitscamp des Evangelischen Kirchenbunds in Indonesien

    Das Jugenddepartment des Evangelischen Kirchenbunds in Indonesien (Persekutuan Gerejagereja di Indonesia, PGI) befasst sich mit der Umweltzerstörung und mit Geschlechtsungleichheiten, und legt dabei den Fokus auf Jugendliche. Im Vordergrund stehen junge Frauen und Mädchen, mit und ohne Behinderung, aus ländlichen Gebieten. Sie werden oft von Führungsrollen und Entscheidungsprozessen bezüglich Klimaschutzmassnahmen ausgeschlossen. Der PGI organisiert ein partizipatives Jugendcamp, in dem sich junge Menschen durch digitale Interessenvertretung, kunstbasiertes Lernen und politische Dialoge für Klima- und Geschlechtergerechtigkeit einsetzen.

    Förderung von Kompetenzen für Frauen und Mädchen mit Behinderung in Tansania

    Das Projekt der Partnerorganisation FUWAVITA bewegt sich an der Schnittstelle von Klimagerechtigkeit, Geschlechtergerechtigkeit und Rechten für Behinderte. Ziel ist es, Frauen und Mädchen zu Rechtsträgerinnen und Akteurinnen von Klimaresilienz zu machen und ihre Sichtbarkeit, Stimme und Beteiligung in jenen Entscheidungsprozessen zu stärken, die ihr Leben und ihre Umwelt beeinflussen.

    Frauen und Mädchen mit verschiedenen Behinderungen (zum Beispiel mit Hör- und Sehbehinderungen oder Mobilitätseinschränkungen) werden als aktive Akteurinnen im Klimaschutz einbezogen. Der partizipative Ansatz baut auf ihren Erfahrungen auf und umfasst barrierefreie Schulungen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels, zur Gewaltprävention, Rechten und Interessenvertretung sowie die Förderung nachhaltiger Lebensgrundlagen – etwa durch klimafreundliche Lebensmittelverarbeitung.

    Imágenes del proyecto

    En todo el mundo

    • 286 Jahre Al ritmo actual, harán falta 286 años para eliminar la discriminación legal de la mujer en todo el mundo (fuente: ONU Mujeres 2022)
    • Frauen haben ein bis zu 14mal höheres Sterberisiko als Männer nach Naturkatastrophen  (Quelle: UN Women 2025)
    • Während Hitzeperioden werden bis zu 28 Prozent mehr Femizide als im Durchschnitt verübt. (Quelle: Sanz-Barbero et al. 2018)

     

    Presupuesto por programas actual 2026

    35.000 CHF

    jacqueline

    Jacqueline Brunner

    Jefe de equipo de asociaciones eclesiásticas

    Tel. 061 260 23 37
    ► Correo electrónico

    Dra. Barbara Heer

    Jefa de la Unidad de Mujeres y Género
    Teléfono: +41 61 260 22 79
    ► Correo electrónico

    Espero que gracias a su apoyo

    Mission 21
    Misión Evangélica Basilea

    Apartado de correos 270
    Missionsstrasse 21
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