Demokratie und Menschenrechte stehen weltweit unter Druck. Populismus und autoritäre Tendenzen schwächen das Vertrauen in die Institutionen. Partnerorganisationen von Mission 21 halten dagegen. Sie schaffen Räume für Dialog, stärken die Zivilgesellschaft und verbinden Glauben mit dem Einsatz für Gerechtigkeit.
In Lateinamerika nutzen fundamentalistische Bewegungen Religion als politisches Instrument, um Menschenrechte auszuhöhlen und demokratische Debatten zu blockieren. Die ökumenische Kampagne «Glaube und Demokratie» («Fe y Democracia»), getragen von vier Partnerorganisationen von Mission 21 in Peru und Costa Rica, stellt sich diesem Trend entgegen. «Fundamentalistische Diskurse wollen, dass wir schweigen. Wir müssen Räume öffnen, um mit Andersdenkenden ins Gespräch zu kommen», erklärt Koordinatorin Natalia Serrano Álvarez vom Ökumenischen Forschungsinstitut DEI in Costa Rica.
In Nigeria verfolgt Mission 21 einen Ansatz, der auf der Gemeindeebene ansetzt: mit Bildung, Friedensförderung und der Überwindung geschlechtsbasierter Gewalt. Die Kirche der Geschwister EYN schult Projektteilnehmende in Finanzen, Gesundheitsversorgung und Traumaresilienz. Beim jährlichen «Roundtable on the Right to Development» kommen zivilgesellschaftliche Akteure und staatliche Institutionen zusammen, um Lösungen für die Herausforderungen des Landes zu erarbeiten.
Aus Hongkong und weiteren Teilen Asiens berichten Theologinnen und Theologen ausserdem, wie kirchliche Institutionen unter veränderten politischen Bedingungen weiterhin für Frieden, Versöhnung und Gerechtigkeit eintreten. Lesen Sie mehr über diese Ansätze in der aktuellen Ausgabe unseres Magazins «begegnen».
La revista "begegnen" está publicada por Mission 21.
► Leer directamente en la aplicación
La revista "encuentro" es la revista para donantes de Mission 21 y se publica cuatro veces al año. La revista contiene información e historias sobre los proyectos de Mission 21 y las personas que hay detrás de ellos.





