Die Erde schützen, uns selbst schützen

Am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen riefen agroökologische Kleinbäuerinnen aus Cusco die Behörden dazu auf, die staatlichen Massnahmen zum Schutz der Erde, der natürlichen Ressourcen sowie zum Schutz des Lebens von Frauen drastisch zu verstärken.

«Wir kümmern uns um die Erde und um uns selbst, besonders in diesen Zeiten des Klimawandels. Wir haben gelernt, dass Selbstfürsorge sehr wichtig ist, um uns ein Leben in Wohlbefinden und im Einklang mit uns selbst und unserer Umwelt zu ermöglichen. Das ist unser Recht», erklärte Martina Santa Cruz Pilco, Präsidentin des Provinzverbands der agroökologischen Kleinbäuerinnen von Calca (APPAC).

Die Führungskraft forderte die Behörden auf Gemeinde-, Bezirks- und Provinzebene sowie der Region Cusco auf, ihre Bemühungen auf die ländlichen Gebiete zu konzentrieren, «wo es viel Armut und Gewalt gibt und Frauen noch immer nicht die gleichen Rechte wie Männer zugestanden werden».

Ein klares Statement gegen Gewalt und Unterdrückung

Dabei findet die APPAC-Präsidentin Martina Santa Cruz Pilco klare Worte, wenn es um das Ausmass und die Konsequenzen der alltäglichen Gewalt geht:

«Durch die Schulungen haben wir gelernt, dass Gewalt in Form von Schlägen, Beleidigungen, Vergewaltigung und auch wirtschaftlicher Erpressung nicht zu rechtfertigen ist. Und genau das, was in den Gesetzen festgelegt ist, müssen unsere Behörden durchsetzen.»

Rechtsbewusstsein in der Klimakrise stärken

Elena Villanueva hob die Arbeit mit mehr als 150 agroökologischen Kleinbäuerinnen hervor, die in der Lage sind, das Recht auf ein Leben frei von jeglicher Form von Gewalt in einer Zeit der Klimakrise als ihr eigenes Recht anzuerkennen.

«Durch ihre Teilnahme an den feministischen agroökologischen Schulen in Calca, Quispicanchi und Paruro hat das CMP Flora Tristán mit Unterstützung von Mission 21 dazu beigetragen, dieses Rechtsbewusstsein zu stärken. Es ist nun Aufgabe der Staaten, in diesem Fall der lokalen Regierungen, die Einhaltung der Vorschriften zu gewährleisten und die notwendigen Mittel für deren Umsetzung bereitzustellen», erklärte Villanueva abschliessend.

Martina Santa Cruz Pilco, Präsidentin der APPAC

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