Kampagne 2021: Unsere Zukunft bilden wir gemeinsam

Mit unserer Kampagne 2021, die vom 26. September bis 10. Dezember 2021 dauert, fokussieren wir auf unsere Bildungsarbeit in Tansania und der Schweiz. Gemeinsam mit unseren tansanischen Partnerkirchen öffnen wir benachteiligten Kindern und Jugendlichen Zugang zu Bildung. Jugendlichen in der Schweiz bieten wir Einblicke in globale Zusammenhänge und motivieren sie zu solidarischem Handeln. Wir beleuchten die Bedeutung von Bildung im Weltsüden wie auch in der Schweiz. Denn für friedliche, inklusive und gerechte Gesellschaften braucht es Bildung für alle sowie Begegnungen auf Augenhöhe.

Mit der Kampagne erhalten Schweizer Kirchgemeinden zahlreiche Möglichkeiten, sich über die Arbeit von Mission 21 zu informieren und sich gemeinsam mit uns zu engagieren.

Machen Sie mit!

Zusammen mit Ihrer Kirchgemeinde und unseren Partnerorganisationen vor Ort möchten wir im Rahmen der Kampagne 2021 möglichst vielen besonders verletzlichen Kindern in Tansania durch Bildung eine Zukunftsperspektive eröffnen.

Wir freuen uns sehr, wenn Sie unsere Bildungsarbeit in Tansania in Ihrer Jahresplanung berücksichtigen. Spenden und Beiträge aus vielfältigen Sammelaktionen und Veranstaltungen unterstützen unsere Kampagne und ermöglichen Verbundenheit und Solidarität mit der weltweiten Kirche.

Die Kampagne dauert vom 26. September bis 10. Dezember 2021. Passende Daten für Veranstaltungen oder Aktionen können sein:

Aktionstage Kampagne 2021

Informieren Sie sich über die Hintergründe zum Kampagnenthema. Machen Sie während dem Kampagnenzeitraum mit bei unseren Aktionsmöglichkeiten. Wir geben Ihnen Impulse für Ihr Gemeindeleben: Für Unterricht, für Gottesdienste, Themenabende oder einen Benefizanlass. Unsere Fachpersonen stehen gerne bereit, um in Ihrer Kirchgemeinde zu informieren und für das Thema zu sensibilisieren.

Zur Bildungsarbeit

Mit der Kampagne möchten wir besonders verletzlichen Kindern in Tansania den Zugang zur Bildung öffnen. Wir unterstützen sie mit der Finanzierung von Schulmaterial und Schuluniformen, damit sie am Unterricht teilnehmen können und so Bildung erhalten. In Tansania wachsen über eine Million Kinder aufgrund der Folgen von HIV und Aids ohne Eltern auf. Diese Waisenkinder gehören zu den schwächsten Mitgliedern der tansanischen Gesellschaft. Sie werden oft ausgegrenzt und können selten weiterführende Schulen besuchen. In der Schweiz möchten wir mit unserem Bildungsangebot zum Thema "Globalisierung und Gesellschaft" das Verständnis für globale Zusammenhänge sowie den interkulturellen Austausch fördern. Denn unsere Zukunft bilden wir gemeinsam.

Über 1 Mio. Kinder wachsen in Tansania aufgrund von HIV und Aids ohne Eltern auf

Nicht nur die Waisenkinder gehören zu den schwächsten Mitgliedern der tansanischen Gesellschaft. Auch Kinder aus armutsbetroffenen Familien haben kaum eine Chance auf eine Ausbildung.

Die fehlende Schulbildung ist nur ein Problem. Die betroffenen Kinder leiden oft unter Mangelernährung und unter schlechter medizinischer Versorgung. Zudem sind viele Kinder durch den Tod eines Elternteils auch traumatisiert.

Mit Ihrer Unterstützung und gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen vor Ort sollen möglichst viele benachteiligte Kinder in Tansania Zugang zu Bildung, gesunder Ernährung und medizinischer Versorgung erhalten. Kinder und ihre Pflegefamilien erhalten zudem psychosoziale Begleitung.

► Mehr zu unserer Projektarbeit in Tansania

► Corona Update Tansania

Das Nsagala Waisenkindzentrum

Im Nsalaga-Zentrum am Rande der Stadt Mbeya bekommen Waisen und Jugendliche aus schwierigen Verhältnissen Hilfe – von kleinen Dingen wie Seife bis hin zur Unterstützung, um eine Berufslehre zu absolvieren.

Irene, 16 Jahre alt

Projektbegünstigte

Meine Mutter sammelte den ganzen Tag Feuerholz und verkaufte es, damit ich zur Schule gehen konnte. Wir gingen jeden Abend hungrig ins Bett.

Furaha, 30 Jahre alt

ehemaliger Begünstigter

Die Mitarbeitenden des Projekts haben sich um uns gekümmert und uns auch die Liebe gegeben, die uns fehlte.

"Ohne das Nsalaga Zentrum wäre ich nicht, wo ich heute bin". Das sagt Irene, 16 Jahre alt. Ihre Eltern sind getrennt, sie lebt bei der Grossmutter unter prekären Umständen. "Früher sammelte meine Mutter den ganzen Tag Feuerholz, damit ich zur Schule gehen konnte", erzählt sie. Für mehr reichte es nicht. "Wir gingen jeden Abend hungrig ins Bett."

Seit Irene im Projekt der Moravian Church und von Mission 21 begleitet wird, geht es ihr besser. Für Schuluniform und Schulmaterial ist jetzt gesorgt und sie erhält Unterstützung beim Lernen. "Ohne das Projekt hätte ich wohl nicht mehr zur Schule gehen können", sagt sie. Nun ist ihr Bildung wichtig – denn sie gibt ihr eine Perspektive.

Im Nsalaga Zentrum lernt Irene auch Vorbilder kennen. Zum Beispiel Furaha. Er verlor mit acht Jahren seine Eltern. Mit Hilfe des Projekts konnte er eine Mechaniker-Ausbildung machen und hat heute seine eigene Werkstatt. Solche Geschichten machen Mut. Das Nsalaga Zentrum ermöglicht benachteiligten Kindern Bildung und Begleitung in einem schwierigen Alltag.

Aktionen zum Mitmachen

Werden Sie Teil der Kampagne von Mission 21. Wir bieten Ihnen Impulse für Aktionen in Ihrer Gemeinde und Ideen, wie Sie das Thema in Ihre Anlässe und Veranstaltungen integrieren können. Wir freuen uns Ihre Mitwirkung im gemeinsamen Einsatz für eine solidarische, friedliche Welt.

Flohmarkt für Bücher

Machen Sie Bildung zum Thema am Basar oder Suppentag, indem Sie einen Flohmarkt für Schulutensilien und Bücher anbieten. Gerne unterstützen wir Sie für die Veranstaltung auch mit Informationsmaterial oder einen Besuch.

► Zu den Leitfäden für Basar, Suppentag oder Benefizveranstaltung

Verkauf von Solidaritäts-Schokolade

Verkaufen oder verschenken Sie unsere Solidaritätsschokolade in Ihrer Gemeinde. Mit jeder bestellten Schokolade geht eine Spende an die Arbeit von Mission 21.

Ab 1. Juni erhältlich! Hier können Sie schon mal vorbestellen ► Jetzt vorbestellen

Stift "Gemeinsam Zukunft bilden"

Ein Hingucker für Schülerinnen und Workshop-Teilnehmer und passend zu unserem Kampagnenthema Bildung. Überraschen Sie im Unterricht oder im Workshop mit dem originellen Schreibstift mit zwei Enden. Er ist auf einer Seite Bleistift und auf der anderen Seite Rotstift zum Markieren. Aus FSC-Holz (EU) und 100 Prozent klimaneutral produziert. Gratis erhältlich in unserm ► Shop

Weihnachtsbaumaktion

Schmücken Sie zum ersten Advent, dem Missionssonntag, einen Weihnachtsbaum oder eine Weihnachtsgirlande auf besondere Art und Weise und beteiligen Sie sich an der Weihnachtsaktion von Mission 21. Kinder und Jugendliche aus Tansania und der Schweiz haben Weihnachtssujets gezeichnet, mit denen wir schöne Weihnachtskarten produziert haben. Diese können Sie an Ihren Weihnachtsbaum oder eine Girlande hängen und Ihre Besucherinnen und Besucher können sie kaufen, abnehmen und versenden. Mit dem Kauf einer Karte unterstützen Sie unsere Bildungsprojekte in Tansania und in der Schweiz.

Die Karten mit den Holzklammern können zum Kampagnenstart, ab dem 26. September, in unserem ► Shop bestellt werden!

Unsere Bildungsangebote

Aufgrund der Pandemie können wir nicht sicher sagen, ob Gäste in die Schweiz reisen können. Wir vermitteln Ihnen aber gerne einen Live-Austausch, in dem wir Fachpersonen aus Tansania an Ihrer Präsenz- oder Online-Veranstaltung dazu schalten.

Stimmen aus dem Süden

Mary Kategile, Theologin

Mbeya, Tansania

Die Bildungspolitik in Tansania legt fest, dass alle Jungen und Mädchen, Männer und Frauen das gleiche Recht auf Bildung haben. In der Praxis wird diese Politik jedoch nicht effektiv umgesetzt.

Mary Kategile ist Pfarrerin der Moravian Church in Tansania und Dozentin an der Theologischen Fakultät der Teofilo Kisanji University in Mbeya. Sie verlor ihren Ehemann und eine Tochter. Sie hat 6 Kinder alleine grossgezogen und ihnen eine Ausbildung ermöglicht. Als Theologin befasst sie sich insbesondere mit Gender-Fragen und engagiert sich für Frauenrechte.

Ihre Ansprechpersonen in Basel

Bahati Mshani Pangani, Pfarrerin

Mbeya, Tansania

Ich sorge für die Ausbildung von Waisenkindern. Denn Kinder sind die Stützen unserer zukünftigen Gesellschaft.

Bahati Mshani, selbst ohne Eltern aufgewachsen, hat durch Mission 21 eine theologische Ausbildung erhalten. Von 2010 bis 2020 war sie Leiterin eines grossen Waisenkinder- Programms in Mbeya, Südwest Tansania, und widmete sich voll und ganz der einfühlsamen Betreuung und Ausbildung der Kinder.

Adrienne Sweetman, Koordinatorin

Tansania

Jedes Kind hat das Recht auf Bildung - ohne sich Gedanken darüber machen zu müssen, woher es Essen oder Geld für Schuhe bekommt oder ob es nachts einen sicheren Platz zum Schlafen hat.

Adrienne Sweetman lebt und arbeitet seit 2012 in Tansania. Für Mission 21 leitet sie seit 2019 das Koordinationsbüro und unterstützt die Partnerkirchen vor Ort in der Organisationsund Personalentwicklung. Ein spezieller Fokus ihrer Arbeit liegt auf der HIV-Prävention.

Monika Di Pietrantonio

Verantwortliche Administration Bildungsangebote
Tel: +41 (0)61 260 22 67
► E-Mail

Kevin Ischi

Koordinator kirchliche Partnerschaften
Tel: +41 (0) 61 260 23 37
► E-Mail

Unsere Expertinnen und Experten für Sie

Ob zum Gottesdienst, zum Aktionstag, zum Themenabend oder zur Gemeindeversammlung – wir kommen vorbei und stellen Ihnen die Projekte und das Thema der Kampagne vor.

Alexandra Flury-Schölch, Pfarrerin und Studienleiterin

Kontakt: ► E-Mail
Tel.: +41 (0) 61 260 22 46

Arbeitete als Pfarrerin an der Stadtkirche Solothurn, Auslandseinsatz in Kuba.

Christian Weber, Pfarrer und Studienleiter

Kontakt: ► E-Mail
Tel.: +41 (0) 61 260 22 60

Lebte mehrere Jahre in der D.R. Kongo.

Johannes Klemm, Programm-verantwortlicher Tansania

Kontakt: ► E-Mail
Tel.: +41 (0) 61 260 23 04

 

Kevin Ischi, Koordinator kirchliche Partnerschaften

Kontakt: ► E-Mail
Tel.: +41 (0) 61 260 22 67

Unser Kampagnenfilm 2021

Kurzfilm, ca. 7 Minuten

Furaha verlor seine Eltern, als er acht Jahre alt war. Er hatte keine Perspektive – doch heute, als 30-Jähriger, lebt er ein gutes Leben. Was hat ihm geholfen? Der Film von Nicholas Calvin Mwakatobe zeigt, wie Waisen und andere besonders verletzliche Kinder in Tansania im Projekt von Mission 21 unterstützt werden. ► Kampagnenfilm anschauen

Sevelina ist nicht alleine auf der Welt

Beitrag der SRF-Sendung mitenand von Hans Haldimann. Dauer 3.45 Minuten

Seit zwei Jahren muss die 16-jährige Sevelina Maiko aus Tansania allein für sich und ihre kleine Schwester sorgen. Ihre Eltern sind an Aids gestorben. Doch die beiden Mädchen erhalten Unterstützung aus dem Dorf.

► Film auf srf.ch anschauen

Black out

von Eva Weber, Grossbritannien 2012, 27 Minuten, ab 16 Jahren

Während der Prüfungszeit machen sich tausende Schülerinnen und Schüler in der Hauptstadt Guineas allabendlich zum Lernen auf den Weg zu öffentlichen beleuchteten Plätzen, Tankstellen oder dem Flughafen. Denn in vielen Haushalten gibt es keinen Zugang zu Elektrizität und die staatliche Stromversorgung ist instabil. Der Film zeigt nächtliche Stimmungsbilder aus Conakry und lässt lernende Jugendliche, einen Lehrer und Angestellte eines Elektrizitätswerkes zu Wort kommen. ► Mehr dazu

Kurse für Jugendliche

Werde ein Global Learner

Dauer Workshop ca. 1,5 h

Lernen über die Welt ist notwendig, Lernen weltweit voneinander und miteinander ist die Zukunft: lassen sich doch viele weltweite Herausforderungen nur gemeinsam angehen. "Global denken, lokal handeln" ist ein gutes Motto für das, was die Welt braucht. In diesem Workshop lernen Jugendliche, warum weltweit vernetztes Lernen so wichtig ist. Sie werden ermutigt, selbst "Global Learner" zu werden.  Der Workshop wird von Pfr. Christian Weber oder Pfrn. Alexandra Flury-Schölch geleitet.

Anfragen: Monika Di Pietrantonio, ► E-Mail, Tel.: +41 (0) 61 260 22 67

Auf der Suche nach dem Traumberuf

Dauer Workshop 1,5 bis 2,5 h

In aller Welt ist der Weg von der Schule zum Beruf ein spannender Übergang. Wie finden junge Leute ihren idealen Job, was brauchen sie dafür und welche Perspektiven haben sie? Jugendliche aus verschiedenen Ländern schildern ihren Weg zum Traumberuf, ihre Hindernisse und was ihnen die Kraft gibt, diese zu überwinden. Der Workshop wird von Pfr. Christian Weber oder Pfrn. Alexandra Flury-Schölch geleitet.

Anfragen: Monika Di Pietrantonio, ► E-Mail, Tel.: +41 (0) 61 260 22 67

Workshops für Unterrichtende und Pfarrpersonen

Zur Vorbereitung einer Unterrichtseinheit oder eines Gottesdienstes haben Sie die Möglichkeit, während einem kurzen Workshop die Materialien und Hintergrundinformationen zum Thema vorgestellt zu bekommen. Ausserdem bleibt Zeit für einen Austausch und die Diskussion von konkreten Fragestellungen.

Was Sie erwartet:

  • Einführung ins Thema: Kontext, Problematik und Projekt

  • Theologische Impulse

  • Anregungen zum Umgang mit den Materialien

  • Ideen für Aktionsmöglichkeiten

  • Austausch und praktische Fragen

Der Workshop wird von Pfr. Christian Weber oder Pfrn. Alexandra Flury-Schölch geleitet.

Workshopdaten:

Mittwoch, 8. September 2021, 18.30-19.30h

Mittwoch, 27. Oktober 2021, 18.30-19.30h

Anmeldung bis eine Woche vorher an Frau Monika Di Pietrantonio ► Mail

 

Datum: 24. November 2021, 18–19.30h auf Zoom

Moderation: Claudia Buess

Hier geht es zur Anmeldung: ► Mail an Frau Monika Di Pietrantonio

Dialog International online

Recht auf Bildung für Mädchen und Frauen in Tansania

Mary Kategile unterrichtet Theologie an der von Mission 21 unterstützten Teofilo Kisanji Universität in Mbeya im Südwesten von Tansania und setzt sich schon lange für Frauenanliegen und Gender-Gerechtigkeit ein. Im Online-Gespräch mit ihr gehen wir der Frage nach, wieso so wenige Mädchen die weiterführenden Schulen besuchen und welche Möglich- keiten es für Frauen gibt, ein selbständiges Einkommen zu generieren. Wie steht es um die sexuelle Integrität von Mädchen und Frauen, und welche Entfaltungsmöglichkeiten haben Mädchen, aber auch Buben in Tansania? Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren machen einen Grossteil der Bevölkerung aus und haben wegen der Armut eingeschränkte Bildungschancen und Berufsperspektiven. Mädchen müssen oft von klein auf arbeiten, werden früh verheiratet und brechen die Schule ab. Nur 30 Prozent aller Mädchen besuchen die Sekundarschule und winzige 2,5 Prozent die Universitäten. Ungefähr jede vierte Frau in Tansania kann nicht lesen.

Unterrichts- und Gottesdienstgestaltung

Nutzen Sie unsere vielfältigen Vorschläge für denGottesdienst und Unterricht. Beachten Sie dazu auch die kurzen Vorbereitungs-Workshops zu den Materialien. ► Zu den Materialien

Kampagnenmaterial zum bestellen

Unterstützen Sie unser Engagement für benachteiligte Kinder ohne Bildungszugang – wir bieten Ihnen dazu verschiedene Kampagnenmaterialien an. Diverses Kampagnenmaterial können Sie ab 1. September bei uns im Shop bestellen.

► Hier geht es zur Übersicht

Kontakt: Christine Lehni, ► E-Mail, Tel: +41 (0)61 260 22 36

Kontaktpersonen

Kevin Ischi

Koordinator kirchliche Partnerschaften
Tel: +41 (0) 61 260 23 37
► E-Mail

Christine Lehni

Verantwortliche Basare und Material
Tel: +41 (0)61 260 22 36
► E-Mail

UN-Agenda 2030

Die UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung will einen grossen Schub für eine gerechtere Welt bringen. Die Gesellschaften der Welt sollen «niemanden zurücklassen». Mit der UN-Agenda will man diejenigen zuerst erreichen, die am weitesten zurückliegen. Dafür haben die Vereinten Nationen 17 Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals SDGs) definiert. Nahezu alle Regierungschefs der Erde haben sich verpflichtet, ihre Wirtschafts- und Sozialpolitik daran auszurichten, die Schwächsten der Schwachen in den Mittelpunkt zu stellen und insbesondere Hunger und Armut zu beenden, den Zugang zu Wasser und Gesundheit sicherzustellen und Bildung zu fördern.

Wir setzen uns gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen in allen unseren Projekten dafür ein, die gemeinsame Vision der UNO zur Bekämpfung von Armut und Reduzierung von Ungleichheiten umzusetzen. Dabei stellen wir das UN-Entwicklungsziel 16+ ins Zentrum unserer Arbeit, das den Aufbau von friedlichen, gerechten und inklusiven Gesellschaften anstrebt. Das heisst auch, dass wir besonders verletzliche Mitglieder der Gesellschaft stärken, indem wir mithelfen, ihre Grundbedürfnisse zu erfüllen und sie unterstützen, Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung zu erlangen. Danke, dass Sie uns bei diesem Einsatz unterstützen!