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GKPI, Kirche zur Ausstrahlung des Evangeliums
Die Entstehungsgeschichte der Kirche zur Ausstrahlung des Evangeliums (GKPI) ist auf die Abspaltung ihrer Mitglieder von der amerikanisch inspirierten «Kirche des Evangeliumszeltes» im Jahr 1959 zurückzuführen. Diese waren der Ansicht, dass der christliche Glaube ganzheitlich gilt, alle Aspekte des Lebens umfasst und soziale Gerechtigkeit miteinschliesst. Die Beziehung mit Mission 21 begann 1964 (damals mit der Basler Mission). Die Partnerschaft unterstützt GKPI bei ihrem Streben nach Eigenständigkeit.
Die GKPI arbeitet in einem Gebiet, welches grösser ist als die Schweiz, aber nur etwa 200’000 Einwohnende zählt. Sie setzt sich vorwiegend aus Angehörigen der ethnischen Gruppe der Dayak zusammen. Die meisten der rund 20‘000 Kirchenmitglieder leben in ländlichen Gebieten und haben ein sehr bescheidenes Einkommen. Ihre Kirchgemeinden sind entlang der Flüsse Sesayap, Sembakung und Sebuku im Norden der Provinz Ostkalimantan und im Kerayan-Hochland angesiedelt und sind teilweise nur mit Booten und Kleinflugzeugen erreichbar. Betreut werden sie von über 50 Pfarrer*innen. Die Angestellten der Kirche erhalten nur einen tiefen Lohn und bewirtschaften eigene Felder zur Selbstversorgung. Mission 21 finanziert einen Teil der Verwaltungs- und Lohnkosten der Kirche. Mit ihrem ganzheitlichen Ansatz unterstützt die GKPI die Bevölkerung neben der Seelsorge in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Landwirtschaft, Existenzsicherung und Frauenförderung. Mit der Unterstützung von Mission 21 werden Projekte wie Einkommensförderung für Frauen, Ausbildungsstipendien für armutsbetroffene Jugendliche aus abgelegenen Dörfern, Sensibilisierung zum Thema Gewalt in der Partnerschaft und Organisationsentwicklung ermöglicht.

