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LK3, Institut für das Studium von Islam & Gesellschaft

Das Institut für das Studium von Islam & Gesellschaft leistet einen wesentlichen Beitrag zum interreligiösen Dialog im stark muslimisch geprägten Südkalimantan. LK3 wurde zunächst zur Förderung des intellektuellen gesellschaftlichen Diskurses gegründet. Es fehlte damals eine Institution, welche sich auf die Darstellung der Zusammenhänge von islamischer Forschung und Lehre mit gesellschaftlichen Fragen spezialisiert. Das LK3 hat ein starkes interreligiöses Netzwerk mit einer wirkungsvollen Öffentlichkeitsarbeit aufgebaut, die von vielen Menschen und Institutionen wahrgenommen wird. Zudem werden von LK3 viele soziale und ökologische Projekte interreligiös aufgenommen. Zum Beispiel Baumpflanzaktionen, HIV-Prävention unter jungen Erwachsenen oder Einkommensförderung für Frauen (in Zusammenarbeit mit der GKE). LK3 hat einen gender-inklusiven Ansatz. Sie ist nicht-diskriminierend, nicht-gewinnorientiert, nicht-parteilich, unpolitisch und partizipativ, achtet auf die Einhaltung der individuellen Menschenrechte und setzt sich für marginalisierte Menschen ein, wie alleinerziehende Mütter oder Frauen im Gefängnis. Das Institut leistet einen wesentlichen Beitrag zur Erforschung und Bekanntmachung des toleranten und mystischen Unterbaus der regionalen islamischen Tradition und legitimiert damit ihr Engagement in der politischen Reformbewegung. LK3 ist ein wichtiger Gesprächspartner der GKE in vielen gesellschaftlichen Belangen, mit grossem Einfluss in der regionalen islamischen Gesellschaft. 

Mission 21 finanziert im Rahmen ihrer Schwerpunktprogramme ausgewählte Projekte von LK3 mit; in den Bereichen interreligiöse Friedensförderung, Einkommensförderung für Frauen und Überwindung von sexualisierter uns geschlechtsspezifischer Gewalt. Das LK3 hat ein starkes interreligiöses Netzwerk aufgebaut, mit Bildungsarbeit in Koranschulen, Kursen, Jugendcamps und einer wirkungsvollen Öffentlichkeitsarbeit. So finden im Vorfeld von Wahlen Debatten statt über die Bedeutung der in der Verfassung verankerten Religionsfreiheit und den Kriterien für faire Wahlen. Als die radikalen Hardliner der Islamischen Verteidigungsfront (Front Pembela Islam, FPI) in Zentralkalimantan einen neuen Ableger gründen wollten, konnte dies LK3 zusammen mit der GKE und anderen Gruppen erfolgreich verhindern. 

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Anita Brekalo

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